Zum Inhalt

Sútor: Landschaft, Naturschutzgebiet und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Sútor

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Sútor liegt in der Beckenlandschaft Rimavská kotlina, im Tal eines linksseitigen Nebenflusses der Rimava. Das Gemeindegebiet ist überwiegend bewaldet und hügelig. Seine Wälder umfassen Eichen-Hainbuchen-Bestände mit Buchenanteil sowie Eichen- und Kiefernwälder. Für die Wahl eines Reiseziels bietet Sútor damit unterschiedliche Schwerpunkte: eine bewaldete Hügellandschaft, ein abgegrenztes Naturschutzgebiet und konkrete Zeugnisse der Ortsgeschichte.

Landschaft und Naturschutz in Sútor

Das Naturschutzgebiet Ťahan erstreckt sich über die Katastergebiete von Sútor und Tomášovce. Seine Grenzen sind identisch mit denen des Natura-2000-Gebiets SKUEV0363 Ťahan. Es schützt Lebensräume von europäischer Bedeutung: pannonische Eichen-Hainbuchenwälder (91G0) und Eichen-Zerreichenwälder (91M0). In Zone A gilt die Schutzstufe 5, in Zone D die Schutzstufe 2.

Die bewaldeten Hügel und Waldgesellschaften prägen den Landschaftsraum des Gemeindegebiets von Sútor. Ťahan ist ein Naturschutzgebiet mit eigenen Grenzen und erstreckt sich über die Katastergebiete von Sútor und Tomášovce; seine Zonen haben jeweils festgelegte Schutzstufen.

Ortsgeschichte und reformierte Kirche

Sútor wird erstmals im Jahr 1410 erwähnt. Zunächst gehörte der Ort zur Burg Blh, später zur Herrschaft Muráň. Türkische Truppen verwüsteten Sútor 1566–1567. Eine weitere datierte Spur betrifft das örtliche Handwerk: 1828 stellten Einwohner Pfeifen und Besen her. So umfasst die Ortsgeschichte sowohl wechselnde Herrschaftsbezüge und ein historisches Ereignis als auch eine konkrete Herstellungstätigkeit.

Das älteste Denkmal von Sútor ist die 1810 erbaute reformierte Kirche. Sie ist ein Saalbau mit geradem Abschluss und einem vorgebauten Turm. Ein Bericht vom 19. Januar 2025 beschreibt die Kirche als dachlose Ruine, in die sich allmählich Vegetation ausbreitet. Wenn Sie einen Besuch planen, prüfen Sie die Situation vorab.

Anzeige

Auch die Glocken gehören zu ihrer jüngeren Geschichte: 2018 fand an der reformierten Kirche ein symbolischer Abschiedsgottesdienst statt. Die Glocken am Turm läuteten dabei zum letzten Mal; danach wurden sie abgenommen und in das Areal des Paulinerklosters in Gombasek bei Rožňava gebracht, das sich damals in Erneuerung befand. Das Ereignis beschreibt einen bestimmten historischen Moment und keine wiederkehrende Veranstaltung.

Volksüberlieferung und Anreiseplanung

Im Slovak Hungarian Text Folklore Archive sind zwei mit Sútor verbundene volkskundliche Texte unter Szútor [Sútor] verzeichnet: „A boszorkány halála“ und „Mióta nincs Szútorban jó idő?“ Sie ergänzen die baulichen und historischen Zeugnisse um eine weitere Facette der Ortsüberlieferung.

Für die Anreiseplanung führt ein veröffentlichter regionaler Busfahrplan mit Gültigkeitsbeginn am 14. Dezember 2025 Haltestellen mit den Namen Sútor und Sútor, šťavica auf. Prüfen Sie den Fahrplan vor Ihrer Fahrt auf die für Ihren Reisetag geltenden Verbindungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Bátka, Kráľ, Budikovany, Studená, Lehota Nad Rimavicou, Veľké Teriakovce, Kaloša, Tisovec

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.