Zum Inhalt

Hnúšťa: Bergbaugeschichte und Baukultur

Unterkünfte in Hnúšťa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Hnúšťa bietet kulturhistorische Einblicke vom Bergbau bis zu sakraler und ziviler Architektur. Zu den Themen der Stadt gehören außerdem ein großes Sgraffito, eine historische Steinbrücke und die Flusslandschaft im Stadtgebiet. So lässt sich Hnúšťa aus verschiedenen Blickwinkeln kennenlernen, ohne dass sich die Sehenswürdigkeiten auf ein einziges Kapitel der Stadtgeschichte beschränken.

Beckenlandschaft und Flüsse

Die Stadt liegt in einem Becken am Fuß des Gebirges Stolické vrchy. Die Erhebungen Sinec, Ostrá, Štepov vrch, Brandzová und Brezina säumen die Umgebung. In der Stadtmitte vereinigen sich die Klenovská und die Tisovská Rimava zur Rimava. Damit prägen sowohl die Lage im Becken als auch der Zusammenfluss der Flüsse die geografische Orientierung in Hnúšťa.

Bergbaugeschichte und Ausstellungen

Das Bergbaumuseum Hnúšťa vermittelt die Bergbaugeschichte der Stadt und der Region. Zum Besuch gehört auch der Zugang zu einem nicht genutzten Bereich eines weiterhin betriebenen Bergwerks. In den unterirdischen Bereichen legen Besucher 600 Meter zurück. Für diesen Besuch können vorherige Absprachen erforderlich sein; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung.

Ein weiterer Zugang zur Stadtgeschichte führt in die Petrivaldského-Villa. Das zweigeschossige neoklassizistische Gebäude stammt aus der Zeit um 1830 und gehört seit 1998 zu den nationalen Kulturdenkmälern; seine Nummer lautet 11262. In der Villa gibt es eine interaktive Ausstellung über Janko Francisci-Rimavský und Matej Hrebenda sowie eine Ausstellung zur Entwicklung des Buches. Die Ausstellung ist an Werktagen zugänglich. Am Wochenende sind Besuche nur nach vorheriger Anmeldung möglich und hängen davon ab, ob eine Führungskraft verfügbar ist.

Architektur und Denkmäler

Das Sgraffito „Detvanec“ von Vojtech Stašík aus dem Jahr 1957 ist das größte in der Slowakei. Bei den Kirchen lassen sich zwei unterschiedliche Datierungen betrachten: Die klassizistische evangelische Kirche stammt aus dem Jahr 1808 und steht an der Stelle einer älteren Kirche mit einem Friedhof aus dem frühen 14. Jahrhundert. Die klassizistische römisch-katholische Kirche stammt aus dem Jahr 1802; die erste Kapelle wurde 1788 errichtet. Die Jahreszahlen ordnen diese Bauwerke in verschiedene Abschnitte der örtlichen Geschichte ein.

Anzeige

Auch im Ortsteil Maša befindet sich ein Denkmal mit einer besonderen Baugeschichte: Die Mašiansky-Brücke ist eine von zwei erhaltenen einbogigen Steinbrücken aus der Zeit um 1765. Sie ist von einer neueren Konstruktion überdeckt. Im Katastergebiet von Hnúšťa folgt ein Abschnitt des Lehrpfads Márie Széchy der historischen Straße zwischen den Burgen Fiľakovo und Muráň aus dem Jahr 1644. Die Stadt richtete diesen Abschnitt des Lehrpfads 2021 ein.

Weitere Angebote für die Reiseplanung

Das Freibad in Hnúšťa verfügt über ein 25 Meter langes Schwimmbecken mit einer Tiefe von 1 bis 1,8 Metern. Das Kinderbecken misst 10 × 10 Meter und hat eine kleine Rutsche. Da das Angebot saisonal ist, prüfen Sie vor der Reise, ob das Bad in Ihren Zeitraum fällt.

Das Touristeninformationszentrum Hnúšťa vermietet zwei Elektrofahrräder, drei Crossräder und einen Fahrradanhänger für Kinder. Für die ausgeliehenen Fahrräder stehen außerdem Helme und reflektierende Ausrüstung zur Verfügung. Preise und Bestand können sich ändern; prüfen Sie die aktuellen Angaben vor einer Ausleihe. Wer sich für Wander- oder Radtouren interessiert, kann sich beim Touristeninformationszentrum auch nach entsprechenden Tipps erkundigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Hostišovce, Bottovo, Chrámec, Jesenské, Petrovce, Martinová, Vyšný Skálnik, Lipovec.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.