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Gemerské Dechtáre entdecken

Unterkünfte in Gemerské Dechtáre

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Gemerské Dechtáre liegt im nordöstlichen Teil der Cerová vrchovina, im Tal eines Zuflusses zum Mačací potok. Die hügelige bis bergige Landschaft ist überwiegend unbewaldet. Ein blau markierter Wanderweg führt durch die Siedlung, und das Naturschutzgebiet Steblová skala setzt einen eigenen geologischen und ökologischen Schwerpunkt. So können Sie bei Ihrer Reiseplanung zwischen Landschaft, Wanderroute und Ortsgeschichte verschiedene Themen berücksichtigen.

Landschaft und Höhenlage

Die Talangabe beschreibt die Lage von Gemerské Dechtáre; die Höhen zwischen 192 und 486 Metern über dem Meeresspiegel beziehen sich dagegen auf das gesamte Gemeindegebiet. Das Gelände besteht aus mitteltertiären Sandsteinen. Zusammen mit dem hügeligen, überwiegend offenen Charakter ergibt sich so eine konkrete landschaftliche Einordnung, ohne den Blick auf einen einzelnen Aussichtspunkt oder eine bestimmte Route zu verengen.

Steblová skala: Basalt und Waldsteppe

Das Naturschutzgebiet Steblová skala umfasst 35,42 Hektar und steht seit 2000 unter Schutz. Steblová skala ist eine freigelegte Basaltausfüllung eines Vulkankraters. Zu den geologischen Merkmalen gehören Basaltgänge, Basaltergüsse und die erhaltene säulenförmige Absonderung des Basalts. Damit steht hier eine andere Gesteinsform im Mittelpunkt als die Sandsteine, aus denen das Gelände der Gemeinde besteht.

Auf den Waldsteppenflächen der Steblová skala kommen seltene und geschützte wärmeliebende Pflanzen- und Tierarten vor. Die geologischen Besonderheiten und der Lebensraum der geschützten Arten geben dem Gebiet zwei unterschiedliche Naturthemen. Beachten Sie die Schutzbestimmungen des Naturschutzgebiets.

Der blau markierte Wanderweg

Der blau markierte Wanderweg führt durch die Siedlung Gemerské Dechtáre. Er beginnt am Bahnhof Jesenské und verläuft über Širkovce, Širkovský hrad und die Anhöhe Fušom nach Gemerské Dechtáre. Damit sind ein konkreter Startpunkt und mehrere benannte Stationen Teil der Route.

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Im Schutzgebiet überquert der Weg den Dechtársky potok und führt anschließend durch Senná und Ragáč weiter. Die Wegführung umfasst somit sowohl die Ortsdurchquerung als auch den Bachabschnitt im Schutzgebiet. Prüfen Sie vor Ihrer Wanderung die aktuellen Wegbedingungen vor Ort.

Kapelle und Geschichte des Ortes

Das älteste Denkmal in Gemerské Dechtáre ist eine neoklassizistische Kapelle aus dem Jahr 1880. Der Ort ist seit 1244 schriftlich belegt. Die Kapelle und die frühe schriftliche Erwähnung markieren zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte: ein Bauwerk aus dem 19. Jahrhundert und eine deutlich ältere Ortsgeschichte.

Während der Türkenkriege im 16. und 17. Jahrhundert sowie während der Pestepidemie von 1709 bis 1710 verfiel Gemerské Dechtáre; 1715 lebte dort deshalb nur ein Urbárnik. Für 1828 sind 75 Häuser und 573 Einwohner überliefert, die in der Landwirtschaft tätig waren. Von 1938 bis 1944 war Gemerské Dechtáre an Ungarn angeschlossen. Diese Stationen ergänzen die Landschafts- und Wanderinformationen um einen zeitlichen Überblick: Sie reichen von der frühen schriftlichen Belegung über Bevölkerungszahlen bis zu einem späteren territorialen Status.

Weitere Reiseziele entdecken: Slizké, Rakytník, Dubovec, Širkovce, Radnovce, Budikovany, Rimavská Seč, Drienčany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Rimavská Sobota.

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