Krná: Wanderwege, Wald und Geschichte im Veporské Slovenské rudohorie
Unterkünfte in Krná
Krná liegt im südlichen Teil des Veporské Slovenské rudohorie, im Tal des Baches Krná. Zur Einordnung des Reiseziels gehören die bewaldete Umgebung und Wanderbezüge zur Jasenina ebenso wie die Bau- und Ortsgeschichte. Die Sehenswürdigkeiten und Wege bieten dabei unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Ihren Aufenthalt.
Lage und Landschaft
In der Umgebung von Krná wachsen Laubwälder. Für 2010 weisen die Landnutzungsdaten mehr als 59 Prozent Wald auf der Katasterfläche von Krná aus. Diese Angabe bezieht sich auf das gesamte Katastergebiet. In Krná gibt es außerdem einen Kastanienhain mit etwa 20 Esskastanienbäumen. Einer davon hat einen Stammumfang von 305 Zentimetern. Wenn Sie Landschaft gern in unterschiedlichen Größenordnungen betrachten, reichen die Hinweise vom Waldanteil der Katasterfläche bis zu einem einzelnen Baum im Hain.
Bauwerke und Ortsgeschichte
Die erste schriftliche Erwähnung von Krná stammt aus dem Jahr 1435. Das älteste Denkmal des Ortes ist ein klassizistisches Herrenhaus aus dem Jahr 1820. Es wurde an der Stelle eines Renaissance-Herrenhauses aus dem 17. Jahrhundert errichtet. So kommen an diesem Standort zwei Bauphasen zusammen: der ältere Renaissance-Vorgänger und das klassizistische Herrenhaus von 1820. Das Herrenhaus dient der Gemeinde Krná seit 1960 als Kulturhaus. Wenn Sie einen Besuch einplanen, informieren Sie sich vor Ort über die Besuchsmöglichkeit.
Die evangelische Kirche in Krná wurde am 22. Oktober 1905 feierlich geweiht und ohne Turm erbaut. Laut Gemeindebeschreibung war sie in Uhorské die einzige turmlose Kirche im evangelischen a.-b. Kirchenbezirk. Für die Kirche wurde ein Altarbild von Ľudovít Kubányi angeschafft. Der Glockenturm Krná–Závada wurde 1893 von Bewohnern der Streusiedlungsgebiete von Krná errichtet.
Auch die Ortsteile erzählen von der Baugeschichte: In Neklen, Závada, Osičiny und Nový svet ist traditionelle Volksarchitektur erhalten. Der bauliche Zustand kann sich im Lauf der Zeit verändern. Zur früheren Ortsgeschichte gehört außerdem die Herstellung von Holzrädern. Sie war in Krná weit verbreitet und wurde in bis zu 14 Haushalten betrieben. Damit steht neben den Bauwerken auch ein traditionelles Handwerk als eigener Teil der Ortsgeschichte.
Wanderwege und Jasenina
Am Aussichtsturm auf der Jasenina führt ein markierter roter Wanderweg der Route Málinec–Kokava nad Rimavicou vorbei. Eine empfohlene Route von Krná zur Jasenina beginnt an der Bushaltestelle in Krná. Diese Angaben geben Ihnen zwei konkrete Orientierungspunkte für Wanderpläne: den Aussichtsturm an der markierten Route und den Start der empfohlenen Route im Ort.
Der Aufstieg auf die Jasenina findet jedes Jahr statt. Wenn Sie daran teilnehmen möchten, prüfen Sie die Termine vor Ihrer Reise. Krná ist mit Bussen erreichbar; für Ihre Anreise empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Fahrzeiten.
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