Hriňová: Wasserfallwege und Kultur
Unterkünfte in Hriňová
Hriňová bietet unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise: landschaftliche Ausblicke, Wege zu Wasserfällen und Orte mit religiöser und kultureller Bedeutung. Für die Orientierung lohnt es sich, die ähnlich benannten Wasserfälle Bystrý potok und Bystrô auseinanderzuhalten. Zu ihnen gehören eigene, unterschiedlich beschriebene Lehrpfade.
Landschaft und Wasserfall
Der Wasserfall Bystrý potok ist ein nationales Naturdenkmal und liegt im Katastergebiet der Stadt Hriňová. Seine Fallkante ist 20 Meter hoch. Damit ist er ein markantes Naturmotiv für alle, die Hriňová auch über seine Landschaft kennenlernen möchten.
Von Panoramablicken in Hriňová aus sehen Sie die Hriňovské lazy sowie umliegende Täler, Felder und Berge. Ein weiterer Landschaftsbezug hat einen historischen Zeitrahmen: 2015 wurde vorgeschlagen, die Übergangszone des Biosphärenreservats Poľana um die sogenannten hriňovské lazy zu erweitern.
Lehrpfade zu den Wasserfällen
Der Lehrpfad zum Wasserfall Bystrô ist 3,5 Kilometer lang und verfügt über neun Informationstafeln. So lässt sich die Streckenangabe gemeinsam mit den Stationen des Lehrpfads einordnen. Die Weglänge bezieht sich auf diesen Pfad zum Bystrô.
Davon zu unterscheiden ist der Lehrpfad von Hriňová zum Wasserfall Bystrý potok. Er führt über Bystré und Vrátka durch das Tal entlang des Bystrý potok bis zum Wasserfall und eignet sich für Familien mit Kindern. Da sich Wegverhältnisse und Eignung ändern können, empfiehlt es sich, sie vor dem Ausflug zu prüfen. Die beiden Pfade führen zu unterschiedlich benannten Wasserfällen; ihre Angaben sollten deshalb nicht miteinander vermischt werden.
Kalvarie, Kirche und Holzschnitzkunst
Die Kalvarie in Hriňová umfasst vierzehn Stationen. Die zwölfte Station bilden drei Kreuze oberhalb des Stadtzentrums. Holz ist auch für die lokale Schnitzkunst charakteristisch: Vor allem in der Nähe von Kreuzwegen finden sich Holzkreuze, die das Können lokaler Schnitzer zeigen. Sie bestehen überwiegend aus Eichenholz und sind reich mit ornamentalen, sakralen, altslawischen, pflanzlichen und figürlichen Motiven verziert.
Ein weiteres historisches Datum gehört zur Kirche St. Peter und Paul: Bischof Dr. Andrej Škrábik weihte sie am 8. September 1947; damit war sie fertiggestellt. Wer religiöse Bau- und Kulturgeschichte in seine Reise einbezieht, kann dieses Datum neben den Stationen der Kalvarie und den kunstvoll gestalteten Holzkreuzen betrachten.
Ausstellung und Kulturprogramm
Die Ausstellung in der Hriňovská drevenica Štefana Nosáľa widmet sich vor allem Professor Štefan Nosáľ, der aus Hriňová stammte und von 1927 bis 2017 lebte. Er war künstlerischer Leiter des Ensembles Lúčnica. Am 16. August 2019 wurde die drevenica der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Wenn Sie einen Besuch planen, kontaktieren Sie dafür das Touristische Informationszentrum Hriňová und klären Sie die Besuchsmodalitäten vorab.
Auch der Veranstaltungskalender kann bei der Reiseplanung eine Rolle spielen: Zum jährlichen Kulturprogramm von Hriňová gehört im August Gazdovanie na Hriňovských lazoch. Prüfen Sie die Termine für das Jahr Ihrer Reise, wenn Sie die Veranstaltung besuchen möchten.
Praktische Orientierung
Das Touristische Informationszentrum Hriňová verkauft Karten und Publikationen über Hriňová und Podpoľanie. Wenn Sie solche Materialien nutzen möchten, fragen Sie dort nach dem aktuellen Angebot. So können Sie Ihre Orientierung und die Auswahl der Ausflugsziele an den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
Die touristische Schutzhütte Javorinka ist rund um die Uhr und kostenlos für alle geöffnet. Prüfen Sie diese Zugangsregelung vor Ihrer Reise noch einmal. Damit bleiben konkrete Besuchspläne an die jeweils geltenden Bedingungen gebunden.
Weitere Reiseziele entdecken: Horný Tisovník, Stožok, Vígľaš, Dúbravy, Klokoč, Podkriváň, Kriváň, Latky
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Detva.