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Malinovo: Flusslandschaft und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Malinovo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Malinovo verbindet die Kleine Donau und ihre Auwaldlandschaft mit mehreren kulturhistorischen Bauwerken. Bei der Wahl des Reiseziels können Sie daher Flussaktivitäten und Wege im Freien den Themen Herrenhaus, Kirchen und Lehrpfad gegenüberstellen. Landschaft und Ortsgeschichte geben dem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte.

Kleine Donau und Lehrpfad

Die Kleine Donau umfließt Malinovo in einem großen Bogen an drei Seiten. An beiden Ufern des Flusses verlaufen Streifen von Auwald. Zu den mit der Kleinen Donau in Malinovo verbundenen Aktivitäten zählen Angeln, Wassertourismus, Radtouren und Wanderungen. Der Naturbezug reicht damit von Unternehmungen auf dem Wasser bis zu Touren zu Fuß oder mit dem Rad. Wenn Sie Ihre Reise vor allem nach Aktivitäten im Freien ausrichten, finden Sie hier sowohl wasserbezogene als auch landgebundene Anknüpfungspunkte.

Der Lehrpfad Náučný poznávací chodník führt als leichte Route durch das bebaute Gemeindegebiet. Acht Informationstafeln gehören zum Weg; für seine Absolvierung ist weniger als eine Stunde angegeben. Die restaurierte Kapelle Mária steht hinter der Kirche am Rand der Felder und bildet die letzte Station des Lehrpfads. So lässt sich der Weg als eigener, zeitlich überschaubarer Teil der Ortsentdeckung einordnen, während die Flussaktivitäten einen anderen Schwerpunkt setzen.

Herrenhaus, Park und Baugeschichte

Das Herrenhaus von Malinovo steht auf den Fundamenten einer mittelalterlichen Wasserfestung mit drei Türmen und einem Wassergraben. Die Festung schützte den Übergang über die Kleine Donau zur Žitný ostrov. Im 17. Jahrhundert ließ Erzbischof Szelepcsényi die Anlage zu einem Schloss umbauen. Nach einem klassizistischen Umbau im 19. Jahrhundert erhielt das Herrenhaus seine heutige Gestalt. Die verschiedenen Bauphasen verbinden die Geschichte der Befestigung mit der späteren Schlossarchitektur.

Rund um das Herrenhaus erstreckt sich ein englischer Landschaftspark von knapp fünf Hektar. Er umfasst mehr als 200 heimische und ausländische Baumarten. Zum historischen Gebäudekomplex gehört außerdem eine Kapelle im Ostflügel des Herrenhauses: Sie stammt aus dem Jahr 1677, wurde im spätmittelalterlichen Renaissancestil errichtet und diente bis 1953 als Kirche. Park und Kapelle ergänzen die Baugeschichte des Herrenhauses um unterschiedliche Aspekte von Landschaft und religiöser Nutzung.

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Kirchen und weitere historische Orte

Die St.-Georgs-Kirche entstand 1869 bis 1872 als neugotische Kryptakapelle der Familie Apponyi. Zu ihrer Ausstattung gehört der ursprüngliche Hauptaltar mit einer Statue des heiligen Georg aus rotem Marmor aus dem 18. Jahrhundert. Im Kirchturm hängt die Glocke Juliana. Sie wiegt 400 Kilogramm und wurde von József Pozdech in Wiener Neustadt gegossen. Bauzeit, Kapellenfunktion und Ausstattung geben dem Besuch der Ortsgeschichte einen anderen zeitlichen Bezug als die ältere Wasserfestung am Herrenhaus.

Auch außerhalb dieser beiden Baukomplexe finden sich historische Einzelheiten. Auf dem Friedhof von Malinovo steht die restaurierte Figurengruppe des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1739 in einer verglasten Kapelle. Neben dem kleinen Park befindet sich ein spätklassizistischer Glockenturm, den János Putz 1862 errichten ließ. Seine kleinere Glocke ist bis heute funktionsfähig. Die Kapelle Mária wiederum verbindet einen konkreten Standort am Feldrand mit dem Lehrpfad, dessen letzte Station sie ist.

Anreise mit dem Bus

Eine regionale IDS-BK-Buslinie verbindet Malinovo über Ivanka pri Dunaji und Zálesie mit Bratislava. Prüfen Sie vor der Fahrt den aktuellen IDS-BK-Fahrplan.

Weitere Reiseziele entdecken: Chorvátsky Grob, Senec, Hamuliakovo, Zálesie, Ivanka Pri Dunaji, Bernolákovo, Most pri Bratislave, Kaplna.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Senec.