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Zaovine: See, Wälder und Wanderwege

Unterkünfte in Zaovine

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zaovine liegt im Süden des Tara-Gebirges, in der Landschaftseinheit Ravna Tara. Das Gebiet ist ein überwiegend bewaldetes Bergland und umfasst die Siedlung Zaovine mit 28 Weilern. Der Zaovine-See ist ein Pumpspeicherbecken, das durch die 125 m hohe Staumauer Lazići im Tal des Beli Rzav entstand. Zum Gebiet gehört außerdem der Canyon des Beli Rzav, der Sklopovi genannt wird.

Waldlandschaft und Naturgeschichte

Bei Sklopovi nahe dem Dorf Zaovine entdeckte der Botaniker Josif Pančić 1875 die Pančić-Fichte. Oberhalb des Zmajev Potok findet sich auf Serpentinit eine Waldgesellschaft aus Pančić-Fichten, Fichten und Kiefern. Damit gehören zu den Naturthemen der Gegend sowohl die besondere Baumart als auch die Zusammensetzung des Waldes an diesem Standort.

Wanderziele und Aussichtspunkte

Der 1.473 m hohe Gipfel Janjač liegt oberhalb von Gornje Karaklije an der Grenze zwischen Serbien und der Republika Srpska in Bosnien und Herzegowina. Ein thematischer Weg durch das Dorf Karaklije führt hinauf. Vom Gipfel bietet sich ein Panoramablick über das Gebiet von Zaovine und das Tara-Massiv.

Ravna Stena, auch Grad genannt, liegt in Zaovine nahe der Staumauer Lazići und dem See Spajići; der eingerichtete Wanderweg Nr. 29 führt dorthin. Der durch Abtragung entstandene Monolith hat einen Aussichtspunkt und die Überreste einer ehemaligen frühbyzantinischen Befestigung. Bei Crkvine am Fuß des Grad befinden sich die Überreste einer mittelalterlichen Basilikakirche. Der Nationalpark Tara führt die Strecke Luke–Ravna Stena (Grad) als Wanderweg Nr. 29. Da sich das Wanderwegenetz im Umbau befindet, prüfen Sie vor Ihrer Planung den aktuellen Wegestatus.

Ein weiterer Aussichtspunkt ist Zmajevac. Er liegt in Zaovine an einer Schotterstraße, die Sekulić in Zaovine mit Mokra Gora verbindet. Von dort blicken Sie auf den Zaovine-See und die umliegenden Berggipfel. Die Aussichtspunkte setzen unterschiedliche Akzente: Vom Janjač sehen Sie über Zaovine und das Tara-Massiv, von Zmajevac auf den See und die benachbarten Gipfel.

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Kulturelles Erbe und regionale Kost

Zu den Kulturdenkmälern der Gegend zählt das Haus von Rada Jelisičić in Zaovine. Im Ort steht außerdem eine Holzkirche aus dem 18. oder 19. Jahrhundert, die als Kulturgut ausgewiesen ist. Zum Erbe der weiteren Gegend gehören altwalachische Blockhäuser und saisonal genutzte Schäferhütten, die bačije genannt werden.

In der Gegend um Zaovine besteht seit Jahrhunderten eine Viehzuchttradition. In traditionellen ländlichen Blockhäusern im Dorf können Sie Milch, Käse, Kajmak und auf der Tara hergestellte Fleischprodukte verkosten. So lassen sich bei einem Aufenthalt neben der Landschaft auch lokale Bauformen und regionale Lebensmittel in den Blick nehmen.

Baden und Picknick am See

Im Sommer ist Baden im Zaovine-See möglich. Einen eingerichteten Badestrand gibt es nicht; die meisten Besucher baden im Bereich der Staumauer Lazići. Der See Spajići im Weiler Đurići gilt als geeigneter Ort für ein Picknick. Damit stehen für einen Tag am Wasser unterschiedliche Möglichkeiten im Vordergrund: saisonales Baden am Zaovine-See oder eine Picknickpause bei Spajići.

Weitere Reiseziele entdecken: Gostilje, Bajina Bašta, Kremna, Mokra Gora, Rakovica, Perućac, Kneževac, Mačkat.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okrug Zlatibor.

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