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Stojnik: Kirche und römische Archäologie

Unterkünfte in Stojnik

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Stojnik verbindet eine jüngere Kirchenbaugeschichte mit verschiedenen archäologischen Zuordnungen. Zu den Themen gehören die Weihe der heutigen Kirche, ein römisches Kastell und die Rotunde sowie Hinweise auf eine zivile Siedlung, eine Nekropole und Bergbau. Die Angaben unterscheiden sich nach Zeitraum und Kategorie: Einige beschreiben sakrale Bauwerke, andere Siedlungs- und Fundtypen. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise mit historischem Schwerpunkt suchen, können diese Themen bei der Wahl Stojnics als Reiseziel eine Rolle spielen.

Kirche: Widmung, Bau und Weihe

Die heutige Kirche in Stojnik ist dem heiligen Apostel und Evangelisten Markus geweiht. Sie wurde zwischen 1928 und 1935 erbaut; der serbische Patriarch Varnava weihte die neue Kirche am 26. Juni 1932. Für die Chronologie sind Bauphase und Weihe getrennt zu lesen: Der Weihetag liegt innerhalb des genannten Zeitraums, bezeichnet aber nicht dessen Ende. Im Vergleich zu den römischen Einordnungen gehört die Kirchenbaugeschichte zu einer deutlich jüngeren Zeit.

Römische Bauwerke und Siedlung

Gradište, auch Stojnički grad genannt, ist ein römisches Kastell aus dem 1. und 2. Jahrhundert. Ein Kastell bezeichnet eine Befestigungsanlage. Die Rotunde von Stojnik ist als sakrales Bauwerk, Tempel und Kirche aus dem 2. bis 4./5. Jahrhundert klassifiziert. Die Kategorien unterscheiden sich nach dem Bauwerkstyp; zugleich überschneiden sich ihre Datierungen im 2. Jahrhundert, während die Rotunde bis ins 4./5. Jahrhundert reicht. Im weiteren Gebiet von Belgrad wurden außer der Rotunde von Stojnik keine weiteren frühchristlichen Kirchen entdeckt. In der Sammlung des Nationalmuseums wird Demesum mit Stojnik – Gradište/Grad in Verbindung gebracht. Außerdem ist in Stojnik eine zivile Siedlung, ein sogenanntes canabae, verzeichnet. Mit dem canabae reicht die archäologische Einordnung über sakrale Bauwerke hinaus bis zu einer zivilen Siedlung.

Koševište und Bergbauspuren

Koševište ist als Nekropole aus dem 2. bis 4. Jahrhundert verzeichnet. Eine Nekropole ist ein Gräberfeld. Bei Koševište ist zudem ein Münzschatz erfasst; außerdem wird der Ort als römische Bergbau-Schlackehalde aus demselben Zeitraum geführt. Die drei Angaben stehen für unterschiedliche archäologische Kategorien: Nekropole, Münzschatz und Schlackehalde. Cerak 1 ist ein Bergbauschacht aus dem 2. bis 4. Jahrhundert. Auch der Schacht Ružin do stammt aus dieser Zeitspanne und befindet sich in gutem Zustand. Schlackehalde 8 ist als römische Bergbau-Schlackehalde in Stojnik ausgewiesen. Der Schacht Koševište ist senkrecht, eingestürzt und liegt im Wald.

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Anreise mit der Buslinie 451

Die öffentliche Buslinie 451 verbindet Vojdovac, Babe und Stojnik. Wenn Sie diese Linie für Ihre Fahrt nutzen möchten, prüfen Sie vor der Abfahrt den aktuellen Fahrplan, da sich Strecken und Fahrpläne ändern können.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Belgrad.

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