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Kupinovo entdecken

Unterkünfte in Kupinovo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kupinovo erschließt sich über verschiedene Themen: die Putnik-Hofanlage und Kirchen des Dorfes, die Geschichte der Festung Kupinik und die Landschaft von Obedska Bara. Für Ihre Reiseplanung können Sie überlegen, ob Sie mehr Zeit für historische Bauwerke, traditionelle Hofkultur oder Spaziergänge und eine geführte Exkursion einplanen möchten.

Putnik-Hof und bäuerliche Hofkultur

Die Hofanlage Putnik bildet den Kern des Ethno-Parks in Kupinovo. Das Putnik-Haus ist das älteste erhaltene Wohngebäude des Dorfes. Es wurde Ende des 18. oder zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaut und hat sein ursprüngliches Erscheinungsbild vollständig bewahrt. Der Hof ist als traditioneller ländlicher Haushalt des 19. Jahrhunderts angelegt: Neben dem Wohnhaus gehören ein Vajat, ein Stall, ein Getreidespeicher und ein Brotbackofen, die Furuna, dazu. So gehören Wohn- und Wirtschaftsgebäude gemeinsam zum Bild eines historischen Bauernhofs. Der Hof ist für den Empfang von Besuchern ausgestattet; klären Sie vor dem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Die mittelalterliche Festung Kupinik

Kupinik zählt zu den besser erhaltenen mittelalterlichen Befestigungskomplexen in Vojvodina. In historischen Quellen wurde die Anlage 1388 erstmals als königlich-ungarische Befestigung erwähnt, gilt jedoch als älter. Die Jahreszahl bezeichnet also die erste Erwähnung, nicht das Baujahr. Kupinik liegt auf einer kleinen Insel im südöstlichen Teil von Obedska Bara, etwa einen Kilometer von der Save entfernt. Seine umfangreichen Mauern besaßen vier vorspringende Ecktürme. Ein fünfter Turm stand an der Nordostmauer; durch ihn führte der Eingang. Die Lage auf der Insel und die Anordnung der Türme geben dem Bauwerk eine eigene historische und räumliche Einordnung.

Kirchen und unterschiedliche Zeitschichten

Die Kirche des Heiligen Lukas wurde von Despot Đurađ Branković zwischen 1453 und 1455 errichtet. Sie gilt als die älteste erhaltene orthodoxe Pfarrkirche in Vojvodina. Zu ihren besonderen Kunstwerken zählt eine barocke Ikonostase von Jakov Orfelin, die wahrscheinlich 1792 entstand. Die Kirche des Heiligen Geistes wurde 1814 fertiggestellt. Eine weitere Zeitschicht vertritt die heutige Kirche der Mutter Angelina: Sie wurde 2007 an der Stelle der ehemaligen Kirche und des Klosters Obed errichtet. Das frühere Kloster stand auf einer kleinen Erhebung innerhalb des hufeisenförmigen Bereichs von Obedska Bara. Die Baujahre der Kirchen und die Geschichte des Klosters zeigen, wie sich die sakralen Orte der Region über verschiedene Epochen einordnen lassen.

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Obedska Bara zu Fuß und mit Führung

Obedska Bara ist seit 1994 ein Sonderschutzgebiet der ersten Kategorie. Es liegt zwischen der Save und den Siedlungen Kupinovo, Obrež und Grabovci. Für Spaziergänge gibt es die eingerichteten Wege „Putevi đurđevka“, „Staza potkovice“ und „Kružna edukativna staza“. Da sich Wegzustände ändern können, informieren Sie sich vor dem Aufbruch über aktuelle Hinweise.

Eine andere Möglichkeit, das Schutzgebiet kennenzulernen, ist die Exkursion „Panorama of Obedska Bara from a Catamaran“. Sie führt über Krstonošić Oko und umfasst eine Einführung in die Werte und Geschichte des Gebiets, geleitet von einem professionellen Guide und Gebietsbetreuer. Damit stehen Spaziergänge auf den eingerichteten Wegen und eine geführte Exkursion mit thematischem Überblick als unterschiedliche Zugänge zur Landschaft nebeneinander. Prüfen Sie die Organisation der Exkursion vor der Anreise erneut.

Weitere Reiseziele entdecken: Šid, Jarak, Inđija, Vrdnik, Surduk, Stari Banovci, Nikinci, Stara Pazova

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okrug Srem.

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