Forsmark: Hüttenwerk, Englischer Park und Küstenlandschaft
Unterkünfte in Forsmark
Forsmark liegt an der Küste im nördlichen Roslagen, in der Gemeinde Östhammar, etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt Östhammar an der Route 76. Wenn Sie ein Hotel in Forsmark suchen, hilft die inhaltliche Einordnung bei der Wahl des Reiseziels: Forsmarks bruk steht für die Hüttenwerksgeschichte, der Englische Park für eine eigene Gartenanlage, und Friedhof sowie Ekopark bringen weitere historische und ökologische Themen ein.
Forsmarks bruk und seine Hüttenwerksgeschichte
Forsmarks bruk wurde im 16. Jahrhundert als Kronhütte gegründet. Für die Roheisenproduktion verwendete die Hütte Erz aus den Dannemora-Gruben. So lässt sich der Ort über einen konkreten Zusammenhang der historischen Eisenproduktion einordnen: Die Herkunft des Erzes ist Teil der Geschichte des Hüttenwerks.
Forsmarks bruk war die erste Hütte in Uppland, die zum Baudenkmal erklärt wurde. Die strenge, wohlgeordnete Anlage und ihre gut erhaltenen Gebäude bilden eine nahezu ideale Hüttenwerksumgebung, die bis heute sehr gut erhalten ist. Die Auszeichnung als Baudenkmal und der erhaltene bauliche Charakter geben der Ortsgeschichte einen klaren Schwerpunkt.
Englischer Park und selbst geführte Entdeckungen
Der Englische Park in Forsmarks bruk wurde Ende des 18. Jahrhunderts angelegt. Zu seiner Gestaltung gehören Statuen, Tempel und Gebäude ebenso wie gewundene Wege und Wasser; außerdem gibt es anregende Plätze und kleine Räume. Damit umfasst die Parkanlage unterschiedliche Elemente, von baulichen Akzenten bis zu Wegen und kleineren Aufenthaltsbereichen.
Die Broschüre „Fotojakt i Engelska parken“ bietet eine selbst geführte Suche nach allen Bildern im Englischen Park. Für einen Rundgang durch Forsmarks bruk und seine Geschichte gibt es die Broschüre „Gör din egen bruksvandring“: Sie ermöglicht es, den Hüttenort im eigenen Tempo zu erkunden. Prüfen Sie vor der Reise, ob die gewünschte Broschüre verfügbar ist.
Friedhof und Spuren der Hüttenwerksgemeinschaft
Der Friedhof von Forsmark wurde nach einem Plan aus dem Jahr 1882 entworfen und anschließend angelegt. Mehrere Grabsteine tragen wertvolle Inschriften, die Berufe aus dem Umfeld des Hüttenwerks dokumentieren: genannt werden Amtmann, Förster, Stallmeister, Eisendreher und Vorarbeiter. Die Inschriften ergänzen die Geschichte der Produktion um die Berufe der Menschen aus der Hüttenwerksgemeinschaft.
Auch die kulturhistorischen Einstufungen sind konkret beziffert: 35 Grabstätten gelten als besonders wertvoll, 30 weitere als kulturhistorisch wertvoll. Die beiden Zahlen bezeichnen unterschiedliche Einstufungen und sollten daher nicht zu einer gemeinsamen Kategorie zusammengezogen werden.
Ekopark Forsmark und Bruksrundan
In der Ekopark Forsmark gibt es historische Überreste wie eine alte Mühle, eine Schlackenhalde, einen Meiler und eine alte Kate. Zugleich prägt kalkreicher Boden die Natur: Zu entdecken gibt es ungewöhnlich farbenprächtige Wälder, Orchideen und ungewöhnliche Pilze. Diese Themen ergänzen die Hüttenwerksgeschichte um eine ökologische Perspektive, ohne dass beides dieselbe Geschichte erzählen muss.
Eine regionale Einordnung bietet die Bruksrundan. Die Route führt mit neun Stationen durch die Hüttenorte und Kirchen Upplands; die Kirche von Forsmark ist eine dieser Stationen. Wenn Sie sich für die Geschichte der Hüttenorte und Kirchen interessieren, verbindet die Route diese Themen in einem gemeinsamen Rahmen.
Sommerangebote bei Forsmarks bruk
Im Sommer bietet das Besucherzentrum bei Forsmarks bruk kostenlose Führungen und weitere Aktivitäten zu Kernenergie und Energie. Dieser Schwerpunkt unterscheidet sich von der älteren Geschichte der Roheisenproduktion und eröffnet einen weiteren Zugang zu den Energiethemen des Ortes. Da das Angebot saisonal ist, prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Sommerfahrplan.
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