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Peterhof entdecken

Unterkünfte in Peterhof

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Peterhof ist durch sein Architektur- und Parkensemble geprägt: 200 Jahre lang diente es als repräsentative Sommerresidenz der Kaiser; 1990 wurde es in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. In der Komposition des Ensembles verbindet der Große Peterhof-Palast den Oberen Garten und den Unteren Park zu einem künstlerischen Ganzen. Seine Fassade erstreckt sich fast 300 Meter entlang der Terrasse. So treten Palastarchitektur und Gartenräume in Peterhof in Beziehung.

Gärten und Parkräume in Peterhof

Der Untere Park wurde nach dem Vorbild französischer regelmäßiger Gärten angelegt und von J.-B. Leblond gestaltet. Drei miteinander verbundene Bereiche gliedern die Anlage: der zentrale Paradebereich, der westliche Marly-Bereich und der östliche Monplaisir-Bereich. Zwei Alleensysteme breiten sich fächerförmig vom Großen Palast und vom Marly-Palast aus. Die Dreiteilung und die Ausrichtung der Alleen zeigen zwei unterschiedliche Aspekte der Parkgestaltung.

An den Hängen im Unteren Park liegen die Kaskaden „Bolshoy“, „Shakhmatnaya Gora“ im Osten und „Zolotaya Gora“ im Westen. „Bolshoy“ befindet sich zentral am Fuß des Paradepalasts. Im östlichen Teil des Unteren Parks, neben der Marly-Allee, liegt das Labyrinth. Es wurde anhand archäologischer Forschungen und erhaltener Archivdokumente rekonstruiert. Die Kaskaden und das Labyrinth geben dem Park neben seiner übergreifenden Gliederung weitere konkrete Orientierungspunkte.

Der Obere Garten setzt andere Akzente: Seit der Zeit Anna Ioannownas schmücken fünf Springbrunnen die Anlage; in den Bosketten am östlichen Teich liegt ein Rosengarten. Im zentralen Becken steht die barocke Skulpturengruppe „Neptun“. Der Garten ist außerdem ein Ort für Spaziergänge der Einwohner Peterhofs und seiner Gäste. Damit stehen hier einzelne Gartenelemente und die Nutzung als Spaziergangsort neben der historischen Struktur des Unteren Parks.

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Paläste, Sammlungen und besondere Themen

Der Palast Monplaisir steht am Ufer des Finnischen Meerbusens und war der Lieblingslandsitz Peter des Großen. Auch die Museumssammlung im Katharinenkorps setzt einen eigenen Schwerpunkt: Sie umfasst russische Möbel aus Pappel, karelischer Birke und Mahagoni. Im Unteren Park gibt es zudem die Scherzfontänen „Benches“, „Umbrella“, „Oak“, „Firs“ und „Water Road“. Palast, Sammlung und Fontänen eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Geschichte und Gestaltung Peterhofs.

Ein weiteres Thema ist die Geschichte der Spielkarten. Das Haus der Spielkarten ist ein Museumsprojekt, in dem Spielkarten als Kunstwerke und als beliebte Unterhaltung betrachtet werden. Sein Konzept wird als „Museum-Spektakel“ bezeichnet. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmodalitäten des Hauses der Spielkarten.

Den Aufenthalt nach eigenen Interessen wählen

Wenn Sie ein Hotel in Peterhof suchen, können Sie zunächst überlegen, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt prägen soll: die Komposition aus Palast und Park, die Gestaltung der Gärten oder die Verbindung von Architektur und Sammlungsthemen. Die beschriebenen Details helfen, diese Interessen einzuordnen. Anschließend können Sie die Angaben konkreter Hotelangebote mit Ihren eigenen Anforderungen abgleichen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Petersburg.

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