Zum Inhalt

Olgino: Datscha-Geschichte und Gartenstadtidee

Unterkünfte in Olgino

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Olgino ist vor allem durch die Geschichte einer geplanten Datscha-Siedlung geprägt. Die örtlichen Themen reichen von der Genehmigung des Plans im Jahr 1907 über individuell entworfene Häuser bis zur Gartenstadtidee. Bei der Reiseplanung können Sie deshalb unterscheiden, ob Sie sich für Siedlungsgeschichte, Architektur oder das Verhältnis von Bebauung und Grünraum interessieren.

Planung und Landschaft der Siedlung

Der Plan für die Siedlung Olgino wurde am 7. März 1907 vom Petersburger Gouverneur A. D. Zinovyev genehmigt. Die Siedlung wurde nach Olga Platonovna Stenbock-Fermor benannt, die als ihre himmlische Schutzpatronin galt. Die historische Siedlung wurde auf einer hohen, dicht mit Kiefern bewachsenen Sandterrasse nahe Lakhta angelegt; ihre Fläche umfasste etwa 100 Hektar. Bei den alten Datschen sind noch Inseln alten Kiefernwaldes zu sehen.

Architektur und Gartenstadtidee

Mit wenigen Ausnahmen wurden Olginos Häuser nach individuellen Entwürfen gebaut. Die dort ansässigen Petersburger Architekten L. P. Shishko, A. P. Vaitens und G. E. Gints prägten den hohen Standard der Datschenarchitektur. Olginos erhaltene, gut durchdachte Stadtplanung aus dem frühen 20. Jahrhundert und das ausgewogene Verhältnis von Architektur und Grünraum verkörpern die Idee der Gartenstadt. So kommen zwei Maßstäbe zusammen: die individuelle Planung einzelner Häuser und die Gestaltung des Siedlungsraums.

Benannte Zeugnisse des Kulturerbes

Die Datscha Lobanovykh ist ein regional bedeutendes Denkmal des Kulturerbes aus den Jahren 1900 bis 1910; eine Anordnung von 2018 hält diese Einstufung fest. In Olgino befindet sich außerdem die Bronzeskulptur „Privet“, die 2014 enthüllt wurde und auch unter den Namen „Devushka s buketom“ und „Pionerka“ bekannt ist. Damit stehen zwei unterschiedliche Arten von Ortsgeschichte nebeneinander: ein Datscha-Bauwerk mit zeitlicher Einordnung und eine benannte Bronzeskulptur aus einer späteren Zeit.

Anzeige

Einordnung im Reiseziel Sankt Petersburg

Im übergeordneten Reiseziel Sankt Petersburg kommt ein eigener städtischer Kontext hinzu. Die Stadtplanung Sankt Petersburgs begann 1703 unter Peter dem Großen; Sankt Petersburg hat zahlreiche Kanäle und mehr als 400 Brücken. Zum architektonischen Erbe der Stadt gehören Barock und Neoklassizismus, wie Admiralität, Winterpalast, Marmorpalast und Eremitage zeigen. Für die Zielwahl lohnt es sich, diesen Stadtkontext von Olginos Schwerpunkt auf Datscha-Siedlung und Gartenstadtidee zu unterscheiden. Zur Geschichte Sankt Petersburgs gehört auch die 1703 von Peter I. gegründete Peter-und-Paul-Festung, ein Denkmal der Festungsbaukunst des 18. bis 20. Jahrhunderts. Im Kommandantenhaus der Festung befindet sich ein Museum zur Stadtgeschichte des 18. und 19. Jahrhunderts.

Wenn Sie Hotels in Olgino suchen, können Sie die Wahl des Suchziels an der örtlichen Datscha- und Gartenstadtgeschichte ausrichten. Vergleichen Sie konkrete Hotels anschließend anhand ihrer jeweiligen Angebotsangaben.

Weitere Reiseziele entdecken: Puschkin, Molodyozhnoye, Repino, Strelna, Sankt Petersburg, Zelenogorsk, Sestroretsk, Volodarskaya.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sankt Petersburg.