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Cheboksarskiy Rajon: Bitschurin, Stickerei und See

Unterkünfte in Cheboksarskiy Rajon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Cheboksarskiy Rajon stehen zwei sehr verschiedene Themen im Blick: das Museum „Bichurin i sovremennost“ mit seinem Schwerpunkt auf dem Gelehrten N. J. Bitschurin und der rechteckige See Iz'yar. So reicht der Bogen von Wissenschafts- und Kulturgeschichte bis zu einer markanten Landschaft.

Bitschurins Leben und Arbeit in Kugesi

Das Museum „Bichurin i sovremennost“ wurde 2001 in der Heimat von N. J. Bitschurin eröffnet und befindet sich in Kugesi. Im Haus liegt der Saal „Nauchnyi podvig Bichurina“. Die Ausstellung ist Bitschurin (1777–1835) gewidmet, dem Begründer der russischen Sinologie und Mongolistik und Träger der Demidow-Preise. Sein Mönchsname war Otets Iakinf.

Der Saal umfasst Bitschurins wissenschaftliche Arbeiten und ist als Lesesaal gestaltet. Damit verbindet die Ausstellung seine Person mit seinem gelehrten Werk: Nicht nur die Lebensdaten, sondern auch die wissenschaftliche Tätigkeit bilden ihren Schwerpunkt. Auf dem Museumsgelände befindet sich außerdem der Bereich „Bichurinskiy sad“.

In Kugesi befindet sich auch das Museum „Chuvashskaya vyshivka „Pakha tere““. Die Öffnungszeiten können sich ändern; erkundigen Sie sich vor einem Besuch direkt beim Museum.

Der rechteckige See Iz'yar

Der rechteckige See Iz'yar ist eine markante Landschaft im Rajon. Nadelwald und Laubmischwald umgeben den See; sein Ostufer ist flach und sandig. Für die Reiseplanung lässt sich so ein eigener Landschaftsschwerpunkt neben den kulturellen Themen des Rajon einordnen.

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Stickereigeschichte in der Republik Tschuwaschien

Zum übergeordneten Reiseziel Republik Tschuwaschien gehört auch ein Museum für tschuwaschische Stickerei in Tscheboksary. Es befindet sich in einem historischen zweistöckigen Gebäude im Zentrum der Stadt und wurde dort am 23. Juni 2015 eröffnet. Das Gebäude diente zunächst als Lazarett für Soldaten der zaristischen Armee. Das Museum ist eine Zweigstelle des Tschuwaschischen Nationalmuseums; dieses zählt in der Republik Tschuwaschien zu den Zentren des ethnischen Tourismus.

Der erste Ausstellungssaal vermittelt die Geschichte der tschuwaschischen Volksstickerei vom 18. Jahrhundert und ihre professionelle Weiterentwicklung im 20. Jahrhundert. Zu den ältesten und wertvollsten Exponaten gehören ein Frauenhemd aus dem 18. Jahrhundert mit drei Paaren kĕskĕ-Brustmustern, eine Brautdecke und Tücher des Bräutigams, die mit beidseitigen Stichen bestickt sind. Die Stücke zeigen unterschiedliche Formen der Stickerei: vom Muster auf dem Hemd über die Decke bis zu den beidseitig ausgeführten Stichen auf den Tüchern.

Weitere Angebote in der Republik Tschuwaschien

Das Tschuwaschische Nationalmuseum bietet in seinem regionalen Rahmen mehrere Stadtrundgänge an. „Von der Festung zur Hauptstadt“ führt durch den historischen Teil der Stadt und dauert bis zu zwei Stunden. Der Rundgang „Kaufmannsviertel“ verläuft entlang des Boulevards und schließt sowohl die Ausstellung „Geschichte der tschuwaschischen Region und des tschuwaschischen Volkes vom 9. bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts“ als auch den Kaufmannssaal im Museums- und Ausstellungszentrum ein. „Spaziergänge mit Tschapajew“ verbindet einen Gang durch einen Park mit einem Besuch des W.-I.-Tschapajew-Museums. So umfasst der weitere kulturelle Kontext der Republik sowohl historische Stadtthemen als auch Museums- und Parkbesuche.

Weitere Reiseziele entdecken: Kozlovskiy rayon, gorod Shumerlya, gorod Alatyr', Cheboksarskiy rayon, Yantikovskiy rayon, Gorod Novocheboksarsk, Mariinsko-Posadskiy rayon.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Tschuwaschien.

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