Zum Inhalt

Mizinovo: Flusslage, Gutsgeschichte und Archäologie

Unterkünfte in Mizinovo

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Mizinovo am Fluss Sekerka

Mizinovo liegt am Fluss Sekerka im Rajon Zelenodolsk der Republik Tatarstan, 11 km südlich der Stadt Zelenodolsk. Mizinovo wurde als Gut des Swijaschsker Mariä-Entschlafens-Bogorodizki-Klosters gegründet; in seiner Umgebung liegen archäologische Stätten aus unterschiedlichen Epochen.

Geschichte und archäologische Spuren

Mizinovo wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts als Gut des Swijaschsker Mariä-Entschlafens-Bogorodizki-Klosters gegründet. Das Dorf ist damit historisch mit diesem Kloster verbunden; die Zeitangabe bezeichnet seine Gründung als Gut. Sie ist von den Datierungen der archäologischen Plätze zu unterscheiden, die eigene historische Gegenstände bilden.

In der Umgebung von Mizinovo liegen zwei benannte archäologische Zeugnisse. Die Fundstätte „Mizinovskaya Stoyanka I“ wird dem Neolithikum und der Bronzezeit zugeordnet. Daneben liegt die archäologische Siedlung „Mizinovskoye Poseleniye“ aus dem 16. bis 17. Jahrhundert. Die Datierung der archäologischen Siedlung überschneidet sich im 17. Jahrhundert mit der Gründung Mizinovos als Klostergut in der zweiten Jahrhunderthälfte. Die Siedlung und die Dorfgründung sind zwei unterschiedliche historische Vorgänge.

Tierpark in der zugehörigen Gemeinde

Ein weiterer Bezugspunkt in der zugehörigen Gemeinde ist der Tierpark „Pacha Mama“ im Stadtgebiet Nizhniye Vyazovye. Dort leben neben Alpakas auch Pferde, Kaninchen, Schafe und Rothirsche.

Kulturorte in der Republik Tatarstan

Zu den Kulturstätten der Republik Tatarstan zählen Sviyazhsk und Kasan. In Sviyazhsk bewahrt die Mariä-Entschlafens-Kathedrale des Heiligen-Dormitio-Klosters nahezu den vollständigen Wandmalereizyklus aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, der sich über 1.080 Quadratmeter erstreckt. Das Museum für die Geschichte von Sviyazhsk befindet sich in vier Gebäuden aus den Jahren 1838 bis 1840 und zeigt eine Ausstellung zur Gründung der Stadt sowie ihrer Entwicklung im 16. und 17. Jahrhundert.

Anzeige

Auch in Kasan sind konkrete historische Orte benannt: Zum Kasaner Kreml gehören die Kul-Scharif-Moschee, die Verkündigungskathedrale aus dem 16. Jahrhundert und der Söyembikä-Turm. Seit 1992 dient der Kreml als staatliches Zentrum der Republik Tatarstan innerhalb der Russischen Föderation. 1994 wurde er zum Museumsreservat erklärt, 2000 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen.

Im Alten Tatarenviertel von Kasan steht die Mardjani-Moschee, die 1767–1770 errichtet wurde. Sie gilt als Denkmal des 18. Jahrhunderts und als erste steinerne Moschee, die nach der Herrschaft Iwans des Schrecklichen errichtet wurde. Zur regionalen Alltagskultur gehört auch das Chak-Chak-Museum in der Republik Tatarstan: Dort können Besucher traditionelle tatarische Süßspeisen probieren und an einem Meisterkurs zur Zubereitung von Chak-Chak teilnehmen. Vor dem Tee führt ein Rundgang durch eine Ausstellung zu Alltag, Traditionen und Bräuchen der Tataren. Prüfen Sie vorab, ob für die Teilnahme eine Anmeldung nötig ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Bugulma, Bogatye Saby, Vysokaya Gora, Rybnaya Sloboda, Izhevka, Protopopovka, Mamadysch, Zelenodolsk

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Republik Tatarstan.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.