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Kislowodsk: Wege, Architektur und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Kislowodsk

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Kislowodsk stehen für die Reiseplanung sowohl Terrenkur-Wege als auch konkrete Bau- und Sammlungsgeschichte zur Auswahl. Die Stadt lässt sich so über unterschiedliche Themen kennenlernen: über das Wegenetz im Nationalpark Kislowodsk, über die Narzan-Galerie und über Museen und Erinnerungsorte.

Terrenkur-Wege und Narzan-Galerie

Das Netz der Terrenkur-Wege im Nationalpark Kislowodsk ist insgesamt 24,3 Kilometer lang. Die Angabe bezieht sich auf das Wegenetz als Ganzes. Wer sich für diesen Schwerpunkt interessiert, kann die Wege mit den Kulturangeboten der Stadt verbinden, ohne beide Themen gleichzusetzen.

Ein markantes Architekturthema ist die Narzan-Galerie. Das im 19. Jahrhundert nach einem Entwurf des Architekten Samuel Upton errichtete Gebäude hat die symbolische Form eines Schlüssels. Es ist ein Architekturdenkmal des 19. Jahrhunderts und Kulturerbe von föderaler Bedeutung. So treffen bei der Galerie eine konkrete Bauform und eine bedeutende Stellung im Kulturerbe aufeinander.

In der Galerie werden täglich kostenlos drei Arten Narzan zum Probieren angeboten: allgemeiner, Dolomit- und Sulfat-Narzan. Dolomit- und Sulfat-Narzan gibt es warm und kalt. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Bedingungen für die Verkostung.

Festung Kislowodsk und Heimatkundemuseum

Die Festung Kislowodsk gilt als das einzige Militärbauwerk im Nordkaukasus, das seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in diesem Umfang erhalten geblieben ist. Zur Festung gehören ein runder Turm, Mauern mit Schießscharten, Waffenwerkstätten, Tore, Kasernen und ein Arsenal. Die vollständig restaurierten Hauptgebäude – darunter die südlichen und südwestlichen Kasernen sowie Tore, Waffenwerkstätten, Arsenal und Turm – beherbergen Ausstellungsräume des Heimatkundemuseums „Krepost“. Das Museum wurde am 9. Mai 1965 eröffnet.

Die Ausstellungen behandeln einzelne Etappen der Geschichte der Völker des Nordkaukasus, Forschungen zu Mineralquellen, die Entwicklung Kislowodsks und die Rolle der Kosaken bei der Entstehung des Kurorts. Zu den Exponaten zählen antike Waffen, Münzen und Geschirr sowie Fotografien und Dokumente. Vor dem Museumseingang können Besucher im Freien Militärtechnik, steinerne Skulpturen und ein Modell der ersten Narzan-Badeanlage sehen. Damit bietet der Museumsbereich sowohl historische Themen als auch Gegenstände und Modelle aus unterschiedlichen Zusammenhängen.

Ein Gedenkzeichen aus einem Dolomitblock vor dem Museum erinnert an die Gründung Kislowodsks am 13. (25.) Juni 1803. Zum Heimatkundemuseum „Krepost“ gehört außerdem eine Zweigstelle: das F. A. Zander-Museum für Kosmonautikgeschichte in der Schukowski-Straße 12 in Kislowodsk.

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Kunst, Architektur und Erinnerungsorte

Das Museumsgut des Künstlers N. A. Jaroschenko befindet sich in dem Haus, in dem er lebte und arbeitete. Nikolai Aleksandrowitsch Jaroschenko (1846–1898) war ein russischer Künstler der Peredwischniki. Seine Sammlung umfasst Werke von Jaroschenko und N. A. Kasatkin. Das helle Haus nannten Jaroschenkos Gäste und Freunde „Belaja Villa“ („Weiße Villa“); 1962 wurde es erneut als Kunstmuseum eröffnet.

Zum etwa 1,1 Hektar großen Gelände gehören ein Obstgarten mit kleinem Arboretum und ein Park mit Brunnen, in dem Besucher spazieren gehen können. Haus, Sammlung und Außenbereich stehen damit für unterschiedliche Aspekte des Museumsguts. Die Fläche und die beschriebenen Anlagen geben dem Besuch einen anderen Schwerpunkt als die Ausstellungsthemen der Festung.

Zur Stadtgeschichte gehört auch die steinerne Kathedrale des Heiligen Nikolaus des Wundertäters in der Mira-Straße 19. Sie wurde 1888 erbaut und 1936 vollständig zerstört. Diese historische Einordnung ist wichtig, wenn Sie die Sakralarchitektur der Stadt in ihrer zeitlichen Abfolge betrachten.

Der Gedenkkomplex „Kraniche“ umfasst einen 12 Meter hohen Obelisken, den drei fliegende Kraniche bekrönen. Er erinnert an Einwohner von Kislowodsk, die während des Großen Vaterländischen Krieges an die Front gingen. Auf dem Rebrov-Skver steht ein 2,7 Meter hohes bronzenes Standbild von Alexei Fjodorowitsch Rebrov, geschaffen vom Bildhauer Salavat Schtscherbakow. Eine breite Allee mit gepflegten Blumenbeeten und Ruhebänken führt zum 1997 eröffneten Denkmal „Helden unter den Medizinern“. Die drei Orte unterscheiden sich in Form und Anlass des Gedenkens.

Konzerte und Führungen

Die Nordkaukasische Staatliche Safonow-Philharmonie bietet Programme mit Symphonieorchestern, Orgelkonzerten, Kammer- und Kinderprogrammen, Opern, Operetten und Schauspielen. Auch traditionelle Benefizveranstaltungen und Führungen durch die Säle gehören zum Programm. Einzelne Aufführungen und Spielpläne variieren; prüfen Sie deshalb vorab die Termine für Ihren Reisezeitraum.

Weitere Reiseziele entdecken: Yasnaya Polyana, Stawropol, Blagodarny, Galitsino, Isobilny, Lermontov, Jessentuki, Diwnoje.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Region Stawropol.

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