Yemelyanovsky Rajon: Kirchen aus Holz und Stein
Unterkünfte in Yemelyanovsky Rajon
Holz und Stein im Yemelyanovsky Rajon
Im Yemelyanovsky Rajon stehen zwei unterschiedliche Kirchenbauten im Fokus: die einschiffige Holzkirche in Barabanowo und die zweigeschossige Steinkirche in Jemeljanowo. Die eine entstand in den 1850er-Jahren, die andere wurde 1804 errichtet. Auch der Stil unterscheidet sich: Die Dreifaltigkeitskirche in Jemeljanowo wird dem sibirischen Barock zugeordnet. Für kulturinteressierte Reisende bietet der Vergleich einen konkreten Zugang zur Kirchenarchitektur des Rajons.
Barabanowo: Holzkirche und Pilgerziel
Die Paraskeva-Pjatniza-Kirche in Barabanowo ist eine hölzerne einschiffige Kirche, die in den 1850er-Jahren mit Mitteln der Gemeindemitglieder erbaut wurde. Barabanowo liegt am linken Ufer des Jenissei, 60 km von Krasnojarsk entfernt. Der Begriff „einschiffig“ verweist auf ein einzelnes Kirchenschiff; zusammen mit dem Holz beschreibt er zwei verschiedene Merkmale des Bauwerks.
1980 wurde die Kirche durch Beschluss Nr. 384-15 des regionalen Exekutivkomitees als Kulturerbe von föderaler Bedeutung anerkannt. Pilger kommen zur Paraskeva-Pjatniza-Kirche. Wenn Sie einen Besuch planen, erfragen Sie vorab die Gottesdienstzeiten und ob eine Besichtigung möglich ist.
Jemeljanowo: sibirischer Barock
Die Dreifaltigkeitskirche in Jemeljanowo ist ein zweigeschossiger Steinbau im Stil des sibirischen Barocks. Sie wurde 1804 errichtet und gilt als seltenes Beispiel orthodoxer Kirchenarchitektur dieses Stils an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Nach der Wiederaufnahme des gottesdienstlichen Lebens wurde die Kirche 1996 erneut geweiht.
Die Baugeschichte der beiden Kirchen lässt sich an unterschiedlichen Bezugspunkten ablesen: In Jemeljanowo ist es das konkrete Errichtungsjahr 1804, in Barabanowo die Einordnung in die 1850er-Jahre. Auch die spätere Geschichte setzt verschiedene Akzente: die erneute Weihe der Dreifaltigkeitskirche 1996 und die Anerkennung der Paraskeva-Pjatniza-Kirche als Kulturerbe im Jahr 1980. So können Sie die Bauformen und ihre jeweilige historische Einordnung getrennt betrachten.
Region Krasnojarsk als weiter gefasster Rahmen
Im übergeordneten Reiseziel Region Krasnojarsk kommen eigenständige Natur- und Kulturthemen hinzu. Der Naturpark «Ergaki» liegt im Süden der Region. Im Sommer können Besucher dort zu Fuß wandern und Touren zu Pferd unternehmen. Im Winter werden die verschneiten Hänge zum Ziel für Skifahrer und Snowboarder; dazu kommen Schneemobiltouren und Schneeschuhwanderungen. Der Wechsel der Jahreszeiten bringt damit unterschiedliche Aktivitätsformen ins Spiel.
Ein anderer Schwerpunkt ist das Historisch-ethnografische Museumsreservat «Schuschenskoje» im gleichnamigen Ort. Es stellt ein sibirisches Dorf des Russischen Kaiserreichs aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert dar. Auf dem Gelände befinden sich 194 Baudenkmäler ländlicher Architektur. Zu den Holzbauten gehören Bauernhäuser, eine Handelsstube, eine Schmiede und ein Gefängnis-Ostrog. Der architektonisch-ethnografische Komplex «Nowaja Derewnja» mit einem Natur- und Landschaftspark wurde dort 2011 eröffnet.
Die Programme des Museumsreservats vermitteln Traditionen und Bräuche vergangener Zeiten und geben Einblick in das bäuerliche Leben. Dazu gehören das Probieren bäuerlicher Speisen, erste Kenntnisse alter Handwerke sowie Spiele, Bräuche und Feste. Prüfen Sie vor Ihrer Reise, welche Angebote zu Ihrem Reisetermin verfügbar sind.
Weitere Reiseziele entdecken: gorod Kansk, Sukhobuzimskiy rayon, Dzerzhinskiy rayon, Minusinskiy rayon, Bogotolsky District, Kuraginskiy rayon, Partizanskiy rayon, Bolshemurtinskiy rayon.
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