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Volgograd: Gedenkorte, Museen und Stadtleben

Unterkünfte in Volgograd

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Stadt bietet dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Die folgenden Schwerpunkte helfen Ihnen, das Reiseziel nach Ihren Interessen einzuordnen.

Gedenkorte und Geschichte

Die Ausstellung des Museums „Pamyat“ wurde 2003 im Keller des Zentralen Warenhauses von Wolgograd eingerichtet. Ihr Anlass war die Gefangennahme des Stabs der 6. Feldarmee der Wehrmacht am 31. Januar 1943 durch Soldaten der 38. motorisierten Schützenbrigade. Unter den Gefangenen war Generalfeldmarschall F. Paulus. Damit knüpft die Ausstellung an ein konkret benanntes Ereignis der Schlacht von Stalingrad an.

Das Denkmalensemble Mamajew-Hügel umfasst Skulpturen von Soldaten, die die Stadt verteidigten, eine Figur der trauernden Mutter und Hochreliefs. Hinzu kommen die Halle des Kriegsruhms mit dem Ewigen Feuer sowie das Monument „Das Vaterland ruft!“. Die verschiedenen Teile des Ensembles setzen eigene Akzente des Gedenkens: von einzelnen Figuren bis zu einem Monument und einer Halle. Das Haus Pawlow war ebenfalls einer der Orte der heroischen Verteidigung Stalingrads.

Ein weiteres Erinnerungszeichen ist das Mühlengebäude, das während der Bombardierungen stehen blieb. Nach der Schlacht wurde beschlossen, es zu einem Denkmal für die Standhaftigkeit und den Mut der Verteidiger der Stadt zu machen. Im Panorama-Museum „Schlacht von Stalingrad“ gehören eine Triumphhalle und eine Aussichtsplattform im Zentrum des Hauptpanoramas zu den genannten Merkmalen. Diese Orte vermitteln unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte; bei der Auswahl können Sie sich daran orientieren, welche Form des Erinnerns Sie besonders interessiert.

Museen, Architektur und Wissenschaft

Das Museumsreservat Staraia Sarepta ist ein Architekturensemble im Stil des Sächsischen Barocks. Zu ihm gehören 26 Gebäude aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Neben diesem architektonischen Schwerpunkt gibt es dort auch praktische Aktivitäten: Besucher können eigenhändig Senföl gewinnen und nach alten Rezepten kochen. Wenn diese Angebote für Ihre Planung wichtig sind, prüfen Sie ihre Verfügbarkeit für den gewünschten Besuchszeitpunkt.

Die Sammlung des Mashkov-Museums der Schönen Künste umfasst Malerei, Grafik, Skulptur sowie dekorative und angewandte Kunst. Das Museum für die Geschichte des Wolga-Don-Schifffahrtskanals gliedert dessen Geschichte in vier Säle: einen historischen Saal, einen Saal zur Baugeschichte des Kanals, einen Betriebssaal und einen Vorführungssaal. Zu den umfassenden Führungen gehören Dokumentarfilme über die Geschichte des Kanals, die Schlacht von Stalingrad sowie die Geschichte der Stadt und des Landes. Prüfen Sie für den Besuch, ob diese Führungen zum gewünschten Zeitpunkt verfügbar sind.

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Das Wolgograder Planetarium bietet anschauliche Lehrgeschichten und Vorträge unter einem Sternenhimmel. Damit ergänzt es die historischen und künstlerischen Themen um ein wissenschaftliches Programm. Wer unterschiedliche Schwerpunkte für einen Aufenthalt vergleicht, kann so zwischen Gedenkorten, Kunstsammlungen, Architektur, Kanalgeschichte und Planetariumsprogramm abwägen.

Öffentliche Orte und die Oblast Wolgograd

Die Zentrale Uferpromenade wurde 1952 gebaut und für Spaziergänge der Einwohner und Gäste Stalingrads eröffnet. Der Platz der Gefallenen ist ein wichtiger Ort für städtische Feierlichkeiten und Festveranstaltungen sowie für Paraden am 9. Mai. Diese öffentlichen Orte stehen neben den Museen und Gedenkstätten für weitere Aspekte der Stadt: einen Spaziergang an der Uferpromenade und das gemeinschaftliche Stadtleben am zentralen Platz.

Auch das übergeordnete Reiseziel Oblast Wolgograd hat eigene kulturelle und landschaftliche Themen. Im Dorf Pjatimorsk wurde 2012, im Jahr des 60. Jahrestags der Eröffnung des Wolga-Don-Kanals, der Park der Geschichte des Russischen Staates gegründet. Er liegt am Ufer des schiffbaren Kanals und umfasst eine Allee des Großen Vaterländischen Krieges mit Büsten von Generälen, Marschällen und Generalissimus I. W. Stalin. Diese Angaben beziehen sich auf Pjatimorsk und die Oblast Wolgograd, nicht auf die Stadt Volgograd.

Zu den Landschaften der Oblast zählt der Eltonsee im Osten der Region. Der Salzsee hat eine Fläche von 152 km² und wird als größter Salzsee Europas bezeichnet. Seit 2001 sind der See und die umliegenden Flächen als besonders geschütztes Naturgebiet ausgewiesen; zugleich wurde der Naturpark Elton eingerichtet. Im Naturpark Donskoi werden Wanderungen auf touristischen Routen und Ökopfaden angeboten, außerdem Kajakfahrten auf den Flüssen Don und Ilowlja. Diese regionalen Ziele ergänzen die städtischen Museen und Gedenkorte um Natur- und Aktivitätsthemen, ohne sie zu Merkmalen der Stadt Volgograd zu machen.

Weitere Reiseziele entdecken: Golubinskiy, Zelenyy, Krasnoslobodsk, Kotelnikowo, Shchuchiy, Ryumino-Krasnoyarskiy, Krasnyy Sad, Ilowlja.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Wolgograd.

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