Zum Inhalt

Kowrow: Museen, Kirchen und Stadtgeschichte

Unterkünfte in Kowrow

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Für die Orientierung in Kowrow lohnt ein Blick auf die unterschiedlichen kulturellen Themen: Regional- und Stadtgeschichte, technische Entwicklung, Kirchen, ein historischer Begräbnisort und lokale Handwerkstraditionen. Die Museen setzen verschiedene Schwerpunkte und erzählen nicht nur eine einzige Geschichte. So können Sie Ihre Reiseplanung an den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.

Museen zwischen Regionalgeschichte und Technik

Auf dem Gelände des Museums für Natur und Ethnografie gibt es seit 2018 die Freilichtausstellung „Museums-Hof“. Sie umfasst interaktive Programme zur Geschichte der Region und ihren Volkstraditionen. Die Programme sind ethnologisch und ökologisch ausgerichtet und stellen damit sowohl kulturelle als auch naturbezogene Themen in den Mittelpunkt.

Das Kowrower Historisch-Gedenkmuseum zeigt drei historische Ausstellungen: „Das Kowrower Land von der Frühzeit bis zum 9. Jahrhundert“, „Die Kreisstadt an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert“ und „Für immer im Gedächtnis des Volkes“. Ihre Themen führen von früher Geschichte über die Stadt um 1900 bis zum Gedenken. Zusammen geben die Titel einen Überblick über unterschiedliche Zeit- und Erinnerungsebenen.

Technikgeschichte steht im Museum für Kowrower Motorräder und Motorsport im Mittelpunkt. Es wurde im August 2018 im Eispalast „Kovrovets“ eröffnet; die Ausstellung erzählt die Geschichte des Kowrower Motorradbaus. Einen anderen Aspekt technischer Entwicklung behandelt das Gedenkhausmuseum W. A. Degtjarjows: Ein Ausstellungsraum dokumentiert die konstruktive und berufliche Tätigkeit von W. A. Degtjarjow, W. G. Fjodorow und weiteren Entwicklern von Waffen für Landstreitkräfte, Luftwaffe und Marine.

Gedenkorte und Kirchen

Der historische Gedenkpark „Ioanno-Woinski-Nekropol“ ist eine Freilichtmuseumsausstellung auf dem Gelände eines alten Friedhofs. Dort wurden vom 15. Jahrhundert bis zum Ende der 1920er Jahre Menschen bestattet. Im Park befindet sich auch das Grab des Waffenkonstrukteurs W. A. Degtjarjow, der am 20. Januar 1949 dort beigesetzt wurde. Die Geschichte des Ortes und die Erinnerung an Degtjarjow sind damit zwei konkrete Aspekte dieses Gedenkparks.

Auch die Kirchen Kowrows unterscheiden sich in Architektur und Einordnung. Die Christi-Geburts-Kathedrale ist eine orthodoxe Kirche aus dem späten 18. Jahrhundert und zählt zu den wichtigsten Heiligtümern der Stadt. Die Christi-Verklärungs-Kathedrale ist eine fünfkuppelige Backsteinkirche im pseudorussischen Stil. Im Zentrum von Kowrow liegt die Kirche der Feodorowskaja-Ikone der Gottesmutter.

Handwerk, Sammlungen und Veranstaltungen

Das Kowrower Töpferspielzeug wurde auf Grundlage tief verwurzelter Traditionen des Kowrower Gebiets wiederbelebt und als russisches Volkskunsthandwerk anerkannt. Die Fabrik „Kowrower Töpferspielzeug“ bietet Workshops zur Herstellung und Bemalung von Tonspielzeug an. Wenn Sie einen Workshop einplanen möchten, erkundigen Sie sich beim Betrieb nach der aktuellen Verfügbarkeit.

Anzeige

Im Hasenmuseum umfasst die Sammlung nahezu 2.000 Objekte. Dazu gehören Hasenfiguren aus verschiedenen Materialien sowie Fotografien, Zeichnungen und Gravuren. Im Museum spielen Kinder mit den Hasen; Mitarbeitende zeigen Aufführungen, darunter ein Puppenspiel über den Hasen Koska. Bestätigen Sie das aktuelle Programm, bevor Sie Ihren Besuch planen. Die Sammlung und die Aufführungen setzen dabei unterschiedliche Akzente: hier die vielfältigen Darstellungen des Hasen, dort das Spiel mit den Tieren und die Vorführungen.

Im W.-A.-Degtjarjow-Park finden jedes Jahr zunehmend Konzerte und Festivals statt; außerdem sind dort Fahrgeschäfte in Betrieb. Konkrete Angaben zum Programm und zu den Fahrgeschäften können sich ändern. Prüfen Sie deshalb vor Ihrem Besuch aktuelle Termine und Informationen.

Ergänzender Kulturkontext im Kovrovskiy Rayon

Im übergeordneten Reiseziel Kovrovskiy Rayon liegen weitere eigenständige Kulturorte. Das Gutsensemble der Taneevs in Marinino umfasst ein hölzernes Hauptherrenhaus, ein bemerkenswertes Beispiel provinzieller Gutsarchitektur aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Taneevs ließen dort 1808 eine steinerne Kirche zu Ehren der Fürbitte der Allerheiligsten Gottesmutter errichten; der Gutspark ist ebenso alt wie das Haus.

Ebenfalls im Kovrovskiy Rayon befindet sich das Museum „Starodub an der Kljasma“, das im August 2022 im Dorf Kljasminski Gorodok eröffnet wurde. Dort lag früher die Stadt Starodub, die 1152 gegründet wurde und im 13. und 14. Jahrhundert als Hauptstadt des gleichnamigen Fürstentums ihre Blütezeit erlebte. Eine Ausstellung behandelt die Geschichte der alten Stadt; eine weitere widmet sich Kljasminski Gorodok und seinen früheren Besitzern, den Fürsten Wolkonski. So stehen im regionalen Kontext sowohl die Geschichte eines Gutsensembles als auch die eines früheren Fürstentums im Blickpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Palashkino, Ratislovo, Bogoljubowo, Simontsevo, Lyakhovitsy, Starye Petushki, Danilkovo, Novo-Pokrovskoye.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Wladimir.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.