Tscheljabinsk: Kirowka, Museum und Denkmäler
Unterkünfte in Tscheljabinsk
Tscheljabinsk vereint unterschiedliche Themen für die Reiseplanung: Regionalgeschichte, Theater, Gedenkorte und Ausstellungen unter freiem Himmel. Die Dauerausstellung des Staatlichen Historischen Museums des Südurals, die Fußgängerzone Kirowka und die Exponate im Siegesgarten setzen jeweils eigene Schwerpunkte. So können Sie sich bei der Planung an den Orten und Themen orientieren, die Sie besonders interessieren.
Regionalgeschichte im Museum
Die Dauerausstellung zur Regionalgeschichte des Staatlichen Historischen Museums des Südurals ist in drei Sälen untergebracht. Ein besonders markantes Exponat befindet sich im ersten Saal, dem Saal für Natur und alte Geschichte: Dort steht das mehr als 600 Kilogramm schwere Fragment des Meteoriten „Tscheljabinsk“ unter einer Glasglocke in der Saalmitte.
Die Ausstellung verbindet Originalexponate mit räumlichen Inszenierungen und rekonstruierter Umgebung. Zu sehen sind unter anderem eine Bauernstube, ein Modell der ersten Festung Tscheljabinsk und das Interieur eines Kaufmannssalons. Hinzu kommen ein funktionsfähiges Modell eines Hochofens aus dem 18. Jahrhundert und ein Uraler Jahrmarkt. Die Beispiele reichen damit von nachgestellten Innenräumen bis zu Modellen technischer und historischer Schauplätze.
Kirowka und kulturelle Bauwerke
Kirowka ist eine Fußgängerzone auf der zentralen Kirow-Straße. Am Eingang von der Seite des Revolutionsplatzes steht der Bogen „Stadttor“ mit dem Wappen Tscheljabinsks. Die Bezeichnung und der markante Zugang bieten einen konkreten Anhaltspunkt, wenn Sie sich mit diesem Teil des Stadtbilds beschäftigen.
Ein weiteres Kunstwerk der Stadt ist das Mosaik „Eroberung des Weltraums“. Das Werk des Monumentalkünstlers Wladimir Mischin wurde im Frühjahr 1976 enthüllt, ist 252 Quadratmeter groß und zeigt Konstantin Ziolkowski, Sergei Koroljow und Juri Gagarin. Sein Thema verbindet die Darstellung dreier Raumfahrtpioniere mit einem großformatigen Mosaik.
Auch das Staatliche Puppentheater Tscheljabinsk hat eine eigene Geschichte am Ort. Gegründet wurde es von den Schauspielern Pawel und Nina Garjanow, die Anfang der 1930er-Jahre nach Tscheljabinsk kamen. Seit 1972 befindet sich das Theater in einem restaurierten Gebäude in der Kirowa-Straße 8.
Das Haus Pokrowski, auch Haus der Öffentlichen Versammlung genannt, wurde in den 1850er-Jahren erbaut und war damals eines der sieben steinernen Häuser Tscheljabinsks. In dem Haus befindet sich die Ausstellung „Geschichte des Kaufmannswesens im Ural“. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob die Ausstellung zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist.
Gedenkorte und Stadtgeschichte
Am Anfang des Glory Boulevards steht das Denkmal für die freiwilligen Panzerfahrer. Es wurde 1975 an dem Ort errichtet, von dem Soldaten des Uraler Freiwilligen-Panzerkorps am 9. Mai 1943 an die Front aufbrachen. Auf dem Boulevard brennt außerdem ein Ewiges Feuer, das am 9. Mai 1965 entzündet wurde.
Neben dem Ewigen Feuer stehen Granitstelen mit den Namen der Träger aller drei Grade des Ruhmesordens und der Helden der Sowjetunion, die in Tscheljabinsk oder in der Oblast Tscheljabinsk geboren wurden. Denkmal, Feuer und Stelen erinnern somit an unterschiedliche Formen des Gedenkens: an den Aufbruch des Panzerkorps, an das Ewige Feuer und an namentlich aufgeführte Personen.
Ausstellungen und Wege im Freien
Im Park „Siegesgarten“ sind unter freiem Himmel Militärtechnik aus dem Zweiten Weltkrieg, moderne Panzerfahrzeuge, Raketen und Kriegsschiffe ausgestellt. Die Auswahl umfasst unterschiedliche Arten von Exponaten und unterscheidet sich damit von den rekonstruierten Szenen und einzelnen Sammlungsstücken im Historischen Museum.
Die Kindereisenbahn verläuft im Zentralen Kultur- und Erholungspark Gagarin. Die sechs Kilometer lange Schmalspurbahn hat fünf Stationen: „Stern“, Pawlik-Morosow-Station, „Wasser“, „Wald“ und „Sonne“. Außerdem gibt es den Bahnsteig „Zoo“. Der Betrieb ist saisonal; prüfen Sie für Ihre Planung den Fahrplan.
Am See Smolino im Leninski-Bezirk Tscheljabinsks gibt es eine ausgebaute Uferpromenade. Damit lässt sich die Stadt auch über ihre Uferlandschaft kennenlernen, neben den Museen, Kunstwerken und Gedenkorten, die andere Schwerpunkte setzen.
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