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Karabash: Uralhang, Stadtteich und Gedenkorte

Unterkünfte in Karabash

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Karabash liegt im nordwestlichen Teil der Oblast Tscheljabinsk am Osthang des Uralgebirges. Die Stadt befindet sich in einer von Bergen gesäumten Senke an der Soimanowskaja-Talung und auf der Wasserscheide zwischen Atkus und Sak-Elga; beide Flüsse münden in den Miass. Berge, Wälder und Seen prägen die Umgebung. Stadtteich, Veteranenallee und Zentralplatz setzen unterschiedliche Akzente: Hier stehen Landschaft, Industriegeschichte und öffentliche Erinnerungsorte im Mittelpunkt.

Lage zwischen Ural und Wasser

Der 430,6 Meter hohe Berg Karabash erhebt sich westlich der Stadt. Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt außerdem der Berg Yuruma auf dem Bolshoy-Taganay-Gebirge: Er ist 1.023,5 Meter hoch und befindet sich 12 Kilometer westlich von Karabash. Die beiden Berge bieten unterschiedliche Maßstäbe für die Einordnung der Landschaft rund um die Stadt.

Der Karabash-Teich: Industriegeschichte und Spazierwege

Der Karabash-Teich ist ein künstliches Gewässer im Flussbett der Serebrjanka. Er wurde für den Karabash-Kupferbetrieb angelegt, der 1910 den Betrieb aufnahm. Seit im Werk „Karabashmed“ ein geschlossener Wasserkreislauf eingeführt wurde, wird der Teich nicht mehr für den Bedarf des Betriebs genutzt.

Die Uferpromenade am Teich liegt im Bereich der Straße Oswoboschdenija Urala. Zu ihr gehören Spazierwege, Erholungsbereiche und begrünte Wiesenflächen. Am Ufer stehen außerdem das mit Unterstützung der RMK rekonstruierte Ruhmesdenkmal mit Ewiger Flamme sowie ein Gedenkkomplex für Alexander Sugonjajew, Held der Sowjetunion, und die Frontsoldaten aus Karabash. Industriegeschichte, gestaltete Uferbereiche und Gedenken finden hier am selben Gewässer zusammen.

Plätze, Kunst und Stadtgeschichte

Auf dem Zentralplatz wurde im September 2026 die Stele „Ich liebe Karabash“ feierlich als neues Kunstobjekt eröffnet. Dort gibt es auch einen beleuchteten Springbrunnen mit Musik. Die abendliche Licht- und Musikvorführung zieht Hunderte Zuschauende an; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Vorführzeiten.

Auf der Veteranenallee ist „Lenta vremeni“ („Zeitleiste“) als Landschaftsskulptur gestaltet. Entlang der Fußwege stehen auf Pfosten Tafeln mit wichtigen Momenten der Geschichte Karabashs seit der Stadtgründung. Ebenfalls auf der Veteranenallee befindet sich ein amphitheaterförmiger Veranstaltungsplatz für lokale Veranstaltungen der Stadt. Die Zeitleiste vermittelt Stadtgeschichte über Tafeln am Weg; der Platz ist dagegen als Veranstaltungsort gestaltet.

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Gedenken und religiöse Traditionen

Während der 2018 begonnenen Restaurierung der Kirche des Heiligen Johannes Chrysostomos entdeckten Fachleute auf einer ihrer Wände ein sichtbar gewordenes Bild der Ikone der Gottesmutter „Siebenpfeilig“. Der historische Fund gehört zu den überlieferten Geschichten rund um die Kirche.

Jährlich am 22. Mai findet in Karabash zum Festtag des Heiligen Nikolaus des Wundertäters eine Prozession statt. Die Teilnehmenden umrunden die Stadt und steigen zum Gipfel des Poklonny-Kreuzes hinauf. Wenn Sie Ihre Reise auf einen bestimmten Termin ausrichten möchten, prüfen Sie die Abläufe für das jeweilige Jahr vorab.

Naturdenkmäler im weiteren Umfeld

Zu den im weiteren Umfeld offiziell als Naturdenkmäler anerkannten Orten gehören die Seen Ufimskoye und Serebry, der Fluss Bolshoy Kialim, der Kialim-Stausee, Lukowaja Poljana und der Uvildy-See. Der Uvildy-See ist 14 Kilometer lang und bis zu 40 Meter tief. Diese Landschaftspunkte liegen im weiteren Umfeld von Karabash; sie sind von den Orten innerhalb der Stadt zu unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Gubernskoye, Slatoust, Zyuratkul, Korkino, Mokhovichki, Troizk, Rozhdestvenka, Satka.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Tscheljabinsk.

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