Livenskiy rayon: Landschaften und Kulturerbe
Unterkünfte in Livenskiy rayon
Ein dicht bewachsener Hügel, eine ungemähte Steppenfläche am Fluss und mehrere Gedenkorte geben dem Livenskiy rayon ein vielfältiges Profil. Wer sich für Natur und lokale Geschichte interessiert, findet hier unterschiedliche Themen – vom Naturdenkmal bis zum historisch-ethnografischen Museum.
Kultur und Gedenkorte
Zum Netz der Kultur- und Freizeiteinrichtungen im Livenskiy rayon gehört das historisch-ethnografische Museum „Krestyanskiy Dvor“. Der Kurgan Slavy (Ruhmeshügel) wurde im rayon errichtet; ein Projekt zur Verbesserung des Denkmals ist abgeschlossen. Auch der Gedenkkomplex „Livensky Shchit“ befindet sich im Livenskiy rayon. Für einen geplanten Museums- oder Gedenkstättenbesuch prüfen Sie bitte die aktuellen Besuchsmöglichkeiten vorab.
Naturflächen, Pflanzen und Geologie
Das Naturgebiet Kuzilinka ist ein zwei Hektar großer, hoher und dicht bewachsener Hügel am Ortsrand von Navesnoye, an der Grenze zur Oblast Lipetsk. Besucher kommen dorthin, um die Landschaft zu bewundern und durch das Gelände zu spazieren. In Kuzilinka sind außerdem Reliktpflanzen erhalten geblieben, darunter Horst-Schwingel, Hitrovo-Helmkraut und zottiges Brustkraut.
Am Ufer des Flusses Kshen, nahe Sergievskoye, liegt eine 1,5 Hektar große ungemähte Steppenfläche. Dort wächst der Illyrische Hahnenfuß, der im europäischen Teil Russlands als selten und in der Oblast Orjol als einziges Vorkommen beschrieben wird. Hügel und bewachsene Fläche in Kuzilinka setzen damit einen anderen Landschaftsakzent als das Steppengelände am Fluss.
Die Flur Yamskoye umfasst 156,1 Hektar und ist als Naturdenkmal ausgewiesen. Auf alten Karten hieß sie „Les Velikiy“ („Großer Wald“). Die Flur Lipovchik wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch die Bemühungen des Livensky Zemstvo begründet. Mit ihr sind die Feste „Berezki“, Sportwettkämpfe und Gesundheitstage verbunden; der Wald gilt als beliebter Erholungsort der Stadtbewohner.
Westlich des gleichnamigen kleinen Dorfes liegt die Flur Apushkina Gora, ein charakteristisches Gebiet früherer südlicher Vegetation. Dort kommen Don-Fingerkraut, schmalblättriger Salzaster, ungleicher Lauch und ohrförmige Schaumkresse vor. Bei Kosmakovka tritt an einem steilen Ufer der Sosna Grundwasser aus Aufschlüssen devonischer Kalke aus.
Weitere Natur- und Kulturziele in der Oblast Orjol
Der 1994 gegründete Nationalpark Orlovskoye Polesie liegt im Nordwesten der Oblast Orjol und umfasst 77.745 Hektar. Zur touristischen Infrastruktur zählen mehr als 80 ausgestattete Rast- und Picknickplätze; diese Zahl kann sich ändern. Im Gehegezoo sind mehr als 30 Tier- und Vogelarten zu sehen; auch diese Artenzahl kann sich ändern. Bei einem Besuch des ökologischen Pfads „V tsarstve vodyanoy lilii“ waren Seerosenblüten zu sehen.
Das Landgut Spasskoye-Lutovinovo im Kreis Mzensk war das Familiengut von Iwan Turgenews Mutter. Mit dem Gut ist die Entstehung mehrerer Werke, darunter „Rudin“ und „Väter und Söhne“, verbunden. Das Haupthaus und die Gebäude sind von einem alten Park umgeben, den I. I. Lutovinov, der Gründer des Landguts Spasskoye, um die Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert anlegte. Auf dem Spassky-Teich kann man mit dem Boot fahren; im Park sind Fahrten mit einer Pferdekutsche möglich. Prüfen Sie vor einer geplanten Fahrt die örtliche Durchführung.
Weitere Reiseziele entdecken: Pokrovsky Rajon, Zalegoshchensky District, Orel, Orlovskiy rayon, gorod Mtsensk, Bolkhovsky Rajon, Khotynetsky District.
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