Innolovo entdecken
Unterkünfte in Innolovo
Innolovos Geschichte zeigt sich in der Kirche des Hietamäki-Pfarrbezirks, in einer kirchlichen Festtradition und im Ortsnamen. Im übergeordneten Reiseziel Oblast Leningrad kommen eigenständige Natur- und Kulturthemen hinzu. So lassen sich die lokalen Bezüge von regionalen Landschaften und historischen Bauwerken unterscheiden.
Kirche und Petrov-Tag in Innolovo
Die Kirche des Hietamäki-Pfarrbezirks in Innolovo ist den heiligen Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Der Petrov-Tag wird am 29. Juni begangen und ist ein besonderes Fest für die Gemeindemitglieder der Hietamäki-Kirche. Damit steht neben der Widmung des Gotteshauses auch ein bestimmter Termin im kirchlichen Leben des Pfarrbezirks.
Frühere Petrov-Tag-Feierlichkeiten in Hietamäki umfassten finnischsprachige Theateraufführungen, Lieder, Spiele und Sportwettkämpfe. Bei der Feier im Jahr 1889 nahmen mehr als tausend Menschen teil. Diese Angaben geben einen Einblick in die historische Festkultur; sie beschreiben frühere Feiern, kein heutiges Veranstaltungsprogramm.
Ein Ortsname mit finnischem Bezug
Auch der Name Innolovo verweist auf die Geschichte der Gegend: Er gehört zu den erhaltenen Ortsnamen, die an die finnische Vergangenheit der Gemeinde Anninskoe erinnern. Zusammen mit der Hietamäki-Kirche und der Petrov-Tag-Tradition bildet dieser sprachgeschichtliche Bezug einen weiteren Zugang zur lokalen Kulturgeschichte. Wer Innolovo einordnet, kann so sowohl auf religiöse Traditionen als auch auf die im Ortsnamen bewahrte Erinnerung achten.
Natur und Kultur in der Oblast Leningrad
Der Naturpark Wepser Wald liegt im äußersten Osten der Oblast Leningrad und umfasst sieben Reservate mit besonders strengen Schutzbestimmungen. Zu den besonderen Werten des Parks zählen alte Fichten- und Kiefernwälder in den Reservaten „Wepser Wald“ und „Aschtschosjorski“. Sie sind wichtig für zahlreiche Organismen, die nur in Wäldern überleben können, die nicht durch wirtschaftliche Nutzung gestört wurden.
Zum Landschaftsbild gehören zahlreiche Seen. Der größte ist der Lerinskoje-See im gleichnamigen Reservat. Im Naturpark kommen Braunbären in größerer Zahl vor; außerdem wurde dort der in der Region äußerst seltene Vielfraß festgestellt. Das sind Beschreibungen der Tierwelt des Parks, keine Zusage, dass Besucher diese Tiere beobachten können. Traditionell leben im Wepser Wald die Wepser, ein kleines Volk Russlands mit eigener Kultur und eigenen Traditionen. Natur- und Kulturthemen stehen hier somit nebeneinander, bleiben aber dem regionalen Maßstab des Naturparks zugeordnet.
Wege und historische Ziele der Region
Eine regionale Beschreibung vom 24. Dezember 2019 nennt ökologische Routen auf sieben regional bedeutenden Schutzgebieten der Oblast Leningrad. Sie seien für selbstständige Besuche bestimmt und mit Informationsmaterial sowie verschiedenen Besuchereinrichtungen ausgestattet. Prüfen Sie vor einer Reise die aktuellen Bedingungen. Konkrete Wegbeschreibungen zeigen unterschiedliche Landschaften: Der ringförmige ökologische Weg am Naturdenkmal „Toksovskiye Vysoty“ verläuft über Sandhügel und Senken sowie durch alte Fichten- und Kiefernwälder. Im Schutzgebiet „Gryada Varyamyanselka“ im Rajon Priozersk führt ein Radweg durch eine Landschaft mit Seen, Mooren und trockenem, altem Kiefernwald; die Beschreibung stammt ebenfalls aus dem Jahr 2019.
Der Ladva-Pfad erschließt glazial geprägtes Relief und Vegetation der mittleren Taiga und führt zum wepsischen Dorf Ladva sowie zum Ladva-See im Rajon Podporozhye. Ein weiterer Ökopfad bei der Siedlung Kurba im selben Rajon verläuft an Seen des Naturparks Wepser Wald entlang. Für den Kurba-Pfad stammt die Routenbeschreibung von einer regionalen Behörden-Seite aus dem Jahr 2019; aktuelle Wegbedingungen sollten vor der Reise geprüft werden.
Ein anderes regionales Kulturziel ist die Festung Koporje. Sie ist ein Museum und ein Denkmal altrussischer Steinarchitektur. In ihrer heutigen Form ist sie seit dem 16. Jahrhundert erhalten, Teile des Mauerwerks stammen aus dem 13. Jahrhundert. Das Besteigen der Mauern und Türme ist wegen ihres Notzustands verboten. Ein Besuch ohne Führung mit dem Multimediaführer „Koporskaya krepost 2.0“ ist möglich; bestätigen Sie die Verfügbarkeit bei Ihrer Planung.
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