Gatchinskiy rayon: Gutsgeschichte, Parks und Naturdenkmal
Unterkünfte in Gatchinskiy rayon
Im Gatchinskiy rayon erzählt das Gut Suyda von einer langen Geschichte der Landschaftsgestaltung. Abram Petrowitsch Gannibal kaufte es 1759 und legte dort einen regelmäßigen Garten, einen Landschaftspark und ein künstliches Wassersystem an. Nach seinem Rücktritt plante und errichtete er 1762 neue Gutshäuser. Gannibal war der Urgroßvater von A. S. Puschkin; die Geschichte des Guts verbindet so eine biografische Spur mit konkreten Veränderungen an Garten und Gebäuden. Zum erhaltenen Bestand gehören ein Stallgebäude, die Ruine eines Orangeriegebäudes und Gannibals steinernes Sofa. Für Führungen durch das Museum und über das Gut Suyda ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
Gutshöfe und erhaltene Spuren
Historische Gutsanlagen zeigen sich im Rayon auch in unterschiedlichen Spuren. In Zhabino sind Ruinen des Herrenhauses und der Wirtschaftsgebäude, Reste des alten Parks und Teiche erhalten. Auf dem Gelände des Demidow-Guts in Taytsy befinden sich die sogenannte Buckelbrücke und die „Gotischen Tore“. In Belogorka wurde das Gutshaus der Jelisseev-Familie anstelle des alten Hauses als Palast im Stil der Nordischen Moderne errichtet. Als Entwurfsverfasser gelten die Ingenieure Wladimir Petrowitsch Tawlinow und Stepan Fjodorowitsch Owsjannikow; Owsjannikow war ein Neffe von A. G. Jelisseev. Das Anwesen ist geschlossen; eine selbstständige Besichtigung ist unsicher.
Parkanlagen in Druzhnoselye
In Druzhnoselye wurde die Kirche der Heiligen Stefania neben der Grabstätte Stefanias nach einem Entwurf des Malers und Architekten Alexander Bryullov erbaut. Um die Kirche wurde ein englischer Landschaftspark angelegt. Geschwungene Wege führten zu einer Grabstätte an einem künstlichen Teich mit Pavillon. Spuren des Parkgrundrisses sind unter dem Gras noch erkennbar, während der Verlauf dadurch verdeckt bleibt. Der Landschaftspark des Guts Druzhnoselye wurde mit einem Labyrinth aus Wegen und Alleen sowie einem System aus Kanälen und Teichen angelegt.
Das Naturdenkmal an der Oredezh
Das Naturdenkmal „Devonische Aufschlüsse an der Oredezh bei Belogorka“ liegt im Gatchinskiy rayon in der Oblast Leningrad. Zu ihm gehören Teile der Dörfer Belogorka und Nowosiverskaja sowie des Siedlungsorts Siverski. Der Besuch des Naturdenkmals ist kostenpflichtig; das gilt auch für die dortigen Ökorouten. Wenn Sie eine Route in Ihren Besuch einbeziehen möchten, planen Sie diesen Kostenpunkt mit ein.
Führungen und Besuchsplanung
Bei den Gutshöfen unterscheiden sich Zugang und Führungsangebote. Das Gebäude des Museums-Guts Rozhdestveno wird restauriert und kann währenddessen nicht besucht werden. Eine 60-minütige Überblicksführung durch den Park wird ausschließlich nach vorheriger Anmeldung angeboten. Außerdem gibt es dort eine 90-minütige Themenführung mit dem Titel „Nabokowsche Ländereien des Gouvernements Sankt Petersburg“. Bestätigen Sie Verfügbarkeit und Gebühren für beide Angebote vor der Reise.
Auf dem Gut Sivoritsy können das Museum und weitere Säle des Verwaltungsgebäudes nach Kontaktaufnahme mit der Krankenhausverwaltung besichtigt werden. Eine etwa zweistündige Führung kann bestellt werden; die aktuellen Arrangements sollten Sie vor dem Besuch bestätigen. Auch um das Gut Sivoritsy wurde ein Park angelegt. Wenn Sie Führungen nach Zeitbedarf vergleichen, stehen in Rozhdestveno 60 oder 90 Minuten und in Sivoritsy eine etwa zweistündige Führung zur Wahl.
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