Zhizdrinskiy rayon: Natur und Geschichte entdecken
Unterkünfte in Zhizdrinskiy rayon
Der Dendropark Schisdra und der Karstsee Besdonnoye stehen für unterschiedliche Naturthemen im Zhizdrinskiy rayon. In Schisdra ergänzen die Kirche der Fürbitte der Allerheiligsten Gottesmutter und das Heimatmuseum mit seinen verschiedenen historischen Schwerpunkten diese Perspektive.
Naturdenkmäler und Pflanzenwelt
Der Dendropark Schisdra ist ein Naturdenkmal von regionaler Bedeutung im Kreis Schisdra. Er wurde am 14. Januar 1985 ausgewiesen und umfasst 1,75 Hektar. Zum heutigen Bewuchs gehören erhaltene sibirische Lärchen und Kiefern, Eichen, Eschen, Pappeln sowie weitere Bäume und Sträucher aus Pflanzungen vom Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Kleine Fragmente mesophiler Wiesen und ruderaler Pflanzengesellschaften finden sich entlang der Straßenränder. Im Park wurden 127 Gefäßpflanzenarten festgestellt. Vier davon – Feldahorn, Purgier-Kreuzdorn, Europäisches Pfaffenhütchen und Duftveilchen – sind in der Roten Liste der Oblast Kaluga verzeichnet; 37 Arten sind gebietsfremd, darunter 13 invasive Arten.
Der Karstsee Besdonnoye ist ein Naturdenkmal von regionaler Bedeutung in der Oblast Kaluga, im Kreis Schisdra, beim Dorf Ozyorskaya. Für die Naturplanung ergibt sich ein klarer Unterschied: Im Dendropark steht die Pflanzenwelt im Vordergrund, beim Besdonnoye die Besonderheit eines Karstsees. Beide sind Naturdenkmäler von regionaler Bedeutung.
Kirchenbau und Vorgeschichte
Die Kirche der Fürbitte der Allerheiligsten Gottesmutter in Schisdra wurde 1995 an der Stelle einer früheren Pokrowski-Kirche neu errichtet. Ihr äußeres Erscheinungsbild verbindet Elemente traditioneller russischer Kirchenarchitektur mit moderner Architektur. Die frühere steinerne Kirche der Fürbitte der Allerheiligsten Gottesmutter wurde 1877 von der Stadtgesellschaft und Spendern zum Gedenken an die Rettung des Lebens Kaiser Alexanders II. erbaut. Ihre fünf Altäre waren der Fürbitte der Allerheiligsten Gottesmutter, der ehrwürdigen Maria von Ägypten, den Heiligen Kosmas und Damian, den Aposteln Petrus und Paulus sowie dem heiligen Tichon von Sadonsk geweiht. So lassen sich die Baugeschichte der steinernen Vorgängerin und die Beschreibung der 1995 neu errichteten Kirche zeitlich auseinanderhalten.
Heimatgeschichte im Museum
Der historische Saal des Heimatmuseums von Schisdra behandelt die Geschichte des Kreises Schisdra von der Steinzeit an, frühe Siedlungen im Jahr 1146 und das bäuerliche Leben der Einwohner von Schisdra. Der militärgeschichtliche Saal widmet sich dem Zeitraum 1941–1945 und der 22-monatigen Besatzung des Kreises Schisdra. Im Saal „Gegenwart“ beginnt die Ausstellung mit einer Naturecke, in der ausgestopfte Vögel und Tiere aus dem Gebiet Schisdra gezeigt werden. Die Säle setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Der historische Saal spannt einen langen zeitlichen Bogen, während der militärgeschichtliche Raum gezielt einen begrenzten Zeitraum behandelt; die Naturecke ergänzt diese Themen um Tierdarstellungen.
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