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Uglitsch entdecken: Kreml, Kirchen und Museen

Unterkünfte in Uglitsch

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Uglitsch lässt sich über seine Architektur und die unterschiedlichen Museumsthemen erschließen. Im Uglitscher Kreml stehen Baugeschichte und Ausstellungen eng beieinander: Palastkammer, Kirchen und Sammlungen führen von der Stadtgeschichte und der Zeit der Wirren bis zu Ikonen, angewandter Kunst und traditionellem Handwerk.

Kreml: Baugeschichte und Stadtgeschichte

Die Palastkammer der Uglitscher Teilfürsten zählt zu den ältesten bis heute erhaltenen Wohngebäuden Russlands. Zugleich ist sie das älteste erhaltene Baudenkmal des Ensembles des Uglitscher Kremls. Ihre Ausstellungen geben der Baugeschichte einen stadtgeschichtlichen Rahmen: Im zweiten Stock wird Uglitschs Geschichte von der Stadtgründung bis zur Zeit der Wirren erzählt. Im ersten Stock widmen sich zwei Säle der Geschichte des 17. bis 19. Jahrhunderts.

Ein weiteres Museumsthema ist die russische Kachelkunst. Die Abteilung „Uglich Terrakotovyy, Uglich Izraztsovyy“ zeigt mehr als 400 Exponate zur jahrhundertelangen Entwicklung dieses Kunsthandwerks. Zusammen mit den Ausstellungen zur Stadtgeschichte eröffnet sie einen anderen Blick auf die Geschichte Uglitschs: einmal über historische Ereignisse, einmal über die Gestaltung und Fertigung von Kacheln.

Kirchen und historische Erinnerungsstücke

Die Kirche des Zarewitsch Dmitri „auf dem Blut“ steht der Überlieferung nach an der Stelle, an der der Zarewitsch starb. In ihrem Refektorium sind eine Reliquienlade und eine Bahre zu sehen, die mit der Überführung seiner Reliquien von Uglitsch nach Moskau verbunden sind. Diese Überführung fand vom 29. Mai bis zum 3. Juni 1606 statt. Die Objekte verknüpfen einen konkreten Zeitraum mit der religiösen Erinnerung an Dmitri.

Auch die Uglitscher Verbannungsglocke ist mit der Zeit der Wirren verbunden: Ihr Läuten wird zugeschrieben, den Beginn dieser Epoche in Russland verkündet zu haben. Diese historische Zuschreibung ergänzt die Erzählung der Ausstellung in der Palastkammer, die bis zur Zeit der Wirren reicht, um ein weiteres Motiv aus der Geschichte Uglitschs.

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Kathedralen und Kunstsammlungen

Die Verklärungskathedrale, Uglitschs Hauptkirche, wurde 1706 geweiht und ist überwiegend im damals verbreiteten Naryschkin-Barock gehalten. Gemeinsam mit der Epiphaniaskathedrale bildet sie ein Ensemble: Die „Sommerkathedrale“ der Verklärung und die „Winterkathedrale“ der Epiphanie flankieren einen gemeinsamen Glockenturm. Die Epiphaniaskathedrale ist fast ein Jahrhundert jünger.

In der Epiphaniaskathedrale sind Uglitscher Porträts aus dem 18. bis 20. Jahrhundert, eine Ausstellung zur Ikonografie der Heiligen von Uglitsch und angewandte Kunst zu sehen. Hinzu kommen Werke der altrussischen und kirchlichen Kunst aus dem 15. bis 20. Jahrhundert. Das Ensemble verbindet damit unterschiedliche Bauzeiten; die Sammlungen erweitern den Blick auf religiöse Darstellungen, Porträts und Kunsthandwerk.

Weitere Museumsthemen in Uglitsch

Das Museum von Uglitsch bietet acht Dauerausstellungen und außerdem Wechselausstellungen. Eine weitere Ausstellung ist dem Lederhandwerk gewidmet, einem der ältesten Gewerbe der Einwohner der Stadt. So reicht das Spektrum von Stadt- und Kirchengeschichte über Kachelkunst bis zu einem Handwerk mit langer lokaler Tradition. Die verschiedenen Themen können Ihnen dabei helfen, die Schwerpunkte Ihres Aufenthalts auszuwählen. Wenn Sie einen Museumsbesuch planen, informieren Sie sich vorab über die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Pereslawl-Salesski, Veslevo, Rybinsk, Breytovo, Jaroslawl, Andrianovo, Myschkin, Krasnye Tkachi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oblast Jaroslawl.

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