Lepșa: Wanderwege, Natur und Klostergeschichte
Unterkünfte in Lepșa
Wer Lepșa als Reiseziel in Betracht zieht, kann die Reiseplanung an unterschiedlichen Schwerpunkten ausrichten: an Wanderrouten mit konkreten Zeitangaben, an einer alpinen Wiesenlandschaft, an einem geschützten Wasserfall oder an der Geschichte eines Klosters. Wenn Sie ein Hotel in Lepșa suchen, hilft es, zuerst zu überlegen, welche dieser Themen für Ihre Reise besonders wichtig sind.
Wanderrouten nach Zeit und Verlauf unterscheiden
Der traditionelle, schluchtartige Talabschnitt des Schutzgebiets Cheile Tișiței reicht von „Gura Tișiței“ bis zum „Tunelul Mare“. Am ersten Punkt treffen Tișița und Putna zusammen. Der Abschnitt ist etwa 7 Kilometer lang, weist einen Höhenunterschied von 200 Metern auf und wird in 5–6 Stunden hin und zurück begangen. Die Zeitangabe bezieht sich also auf den Hin- und Rückweg. Die Bedingungen können saisonal variieren, was Sie bei der Planung dieser Tour berücksichtigen sollten.
Eine andere Wegoption beginnt am Golul Lepșei: Von dort führt ein etwa 10 Kilometer langer Fußweg in ungefähr 3 Stunden bis „La Trei Hotare“. An diesem Punkt treffen die Grenzen der Kreise Bacău, Covasna und Vrancea zusammen.
Der Wanderweg Nr. 2 führt von Lepșa auf 610 Metern über Valea Tișiței, Pârâul Cristianu Mic und Golul Roibului auf 1460 Metern bis zur Șaua Geamăna auf 1496 Metern. Er ist mit einem roten Dreieck markiert, etwa 13 Kilometer lang und dauert 8–9 Stunden. Die Zeitangaben der drei Wege unterscheiden sich deutlich: Für Cheile Tișiței ist ausdrücklich eine Hin- und Rücktour von 5–6 Stunden genannt, während die Tour Nr. 2 mit 8–9 Stunden angegeben ist.
Alpine Wiesenlandschaft und Putna-Wasserfall
Golul Lepșei ist eine alpine Wiesenlandschaft. Der Zugang verläuft über die DN 2D und anschließend über einen Schotter- und Forstweg.
Cascada Putnei, auch Săritoarea Putnei genannt, liegt in der Nähe des Dorfs Lepșa im Verwaltungsgebiet der Gemeinde Comuna Tulnici im Kreis Vrancea. Das Gebiet ist ein Schutzgebiet von nationalem Interesse der IUCN-Kategorie IV und ein geologisches sowie landschaftliches Naturschutzgebiet. Zum Naturdenkmal erklärt wurde Cascada Putnei 1973. Der Wasserfall ist etwa 80 Meter lang; das Wasser sammelt sich in einem ungefähr 12 Meter tiefen See.
Kloster und Baugeschichte
Mănăstirea Lepșa liegt am Ufer der Putna im Vrancea-Gebirge. Das Kloster wurde 1789 als Stiftung der örtlichen răzeși gegründet, also freier Bauern. Seine Geschichte lässt sich auch an den zwei genannten Sakralbauten ablesen: Die Holzkirche „Naşterea Maicii Domnului“ ist der Geburt der Jungfrau Maria geweiht und ein historisches Denkmal.
Die Kapelle „Sfânta Treime“ im Kloster Mănăstirea Lepșa ist der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und wurde 1993 errichtet. So ergänzt die Klostergeschichte die Natur- und Wanderziele um einen eigenen kulturellen Schwerpunkt.
Für Ihre Hotelwahl in Lepșa können Sie diese Unterschiede auf Ihre Reisepläne beziehen: Legen Sie fest, ob vor allem die Dauer einer Wanderung, die alpine Landschaft, der Wasserfall oder die Klostergeschichte den Schwerpunkt bilden soll. So richten Sie die Suche an den Ausflügen aus, die Sie interessieren.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Comuna Tulnici.