Zum Inhalt

Solca: Klostergeschichte und Berglandschaft

Unterkünfte in Solca

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Solca liegt am östlichen Rand der Obcina Mare. Klostergeschichte, Quellen und Wanderwege geben dem Ort verschiedene Reisebezüge. Wenn Sie ein Hotel in Solca suchen, können Sie die Ortswahl danach ausrichten, ob für Ihren Aufenthalt historische Bauwerke, Landschaft oder die Orientierung auf den benannten Straßen- und Wanderrouten im Vordergrund stehen.

Klostergeschichte und Architektur

Das Kloster Solca wurde zwischen 1612 und 1622 als Stiftung des Fürsten Ștefan Tomșa erbaut und ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht. Bauzeit, Stifter und Widmung geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die historische Einordnung des Klosters: Sie verbinden seine Entstehung im frühen 17. Jahrhundert mit seinem religiösen Bezug.

Ein weiterer Bezugspunkt ist das Museumshaus Solca. Es stammt aus dem Jahr 1670 und ist in die Liste der Denkmäler der Volksarchitektur im Kreis Suceava aufgenommen. Im Umfeld von Solca liegt es an der Zufahrtsstraße zu den Klöstern Arbore und Humor. Beim zeitlichen Vergleich stehen so der Bauzeitraum des Klosters und das einzelne Baujahr des Museumshauses nebeneinander; zugleich unterscheiden sich die überlieferten Hinweise zu den beiden Bauwerken durch Widmung beziehungsweise Denkmalstatus.

Quellen und Landschaft rund um Solca

Die örtlichen Quellen lassen sich anhand ihrer Lage und ihrer Merkmale unterscheiden. Burcut ist eine Mineralwasserquelle am linken Hang des Bachs Solcuța unterhalb des Berges Cerbul. Die chlorosodischen Quellen in Slatina Mare befinden sich auf 650 Metern Höhe und zählen zu den vor Ort am häufigsten aufgesuchten. Bei Burcut verorten Bach, Hang und Berg die Quelle; für Slatina Mare sind Quellentyp, Höhenlage und lokale Besuchshäufigkeit benannt.

Westlich von Solca liegt hinter mehreren bewaldeten Kämmen eine Gruppe großer Felsen, die örtlich Pietrele Muierilor genannt wird. Diese Himmelsrichtung und die bewaldeten Kämme helfen, die Felsgruppe in der Landschaft einzuordnen. Zusammen mit den unterschiedlichen Quellenorten ergibt sich ein Bild, das nicht auf einen einzigen Landschaftspunkt beschränkt ist: Die Angaben reichen vom Bachhang unterhalb des Cerbul bis zu den Quellen in Slatina Mare und den Felsen westlich des Ortes.

Anzeige

Straßenverbindungen zur Orientierung

Die Nationalstraße DN 2E (Păltinoasa–Marginea) durchquert Solca im zentralen Bereich. Sie verbindet die Europastraße E576 mit der touristischen Straßenroute zu den religiösen Sehenswürdigkeiten von Putna und Moldovița. Eine weitere Verbindung ist die DN 2K: Sie führt von Solca über Arbore und Milișăuți zur Anbindung an die Europastraße E85. Für die Reiseplanung lassen sich damit zwei Straßenverläufe auseinanderhalten: der zentrale Durchgang durch Solca auf der DN 2E und die Verbindung über Arbore und Milișăuți auf der DN 2K.

Wanderrouten bei Solca

Auf der Obcina Mare beginnen bei Solca Wanderwege mit leichtem bis mittlerem Schwierigkeitsgrad. Davon unterscheidet sich die Route Dragoșa–Pietrele Muierilor–Pârâul Șoarecu–Voivodeasa, die weiter in Richtung Solca verläuft. Die erste Angabe beschreibt Startorte bei Solca und einen Schwierigkeitsgrad; die zweite benennt eine Route, deren Verlauf sich auf Solca zubewegt. So können Sie bei der Planung zwischen diesen beiden Arten der Routenorientierung unterscheiden. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Wegbedingungen und Markierungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Crucea, Fălticeni, Kloster Dragomirna, Frumosu, Suceava, Căsoi, Moldova-Sulița, Şaru Dornei.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Suczawa.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.