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Comuna Arbore: Kirchenkunst und Geschichte

Unterkünfte in Comuna Arbore

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Comuna Arbore ist besonders durch ihre Kirchen und deren Kunstgeschichte geprägt. Die Kirche der Enthauptung Johannes des Täufers im Dorf Arbore gehört zum UNESCO-Welterbe „Churches of Moldavia“, das acht Kirchen in der nördlichen Moldau mit Außenmalereien umfasst. Hinzu kommen Kirchen mit unterschiedlichen Baugeschichten, ein Dorfmuseum und eine Landschaft aus sanften Hügeln und Waldresten. So können Sie Ihre Reise zwischen Kulturerbe und ländlichen Themen ausrichten.

Kirchen und ihre Bildgeschichte

Die Kirche der Enthauptung Johannes des Täufers wurde 1502 vom Hetman Luca Arbore erbaut. Zu ihrem Außenmalereiprogramm gehört die Szene „Belagerung Konstantinopels“. Sie gilt als letztes Beispiel dieser Szene an der Außenseite einer Kirche. Damit steht neben der Zugehörigkeit zum Welterbe auch ein einzelnes Bildmotiv im Mittelpunkt der Kunstgeschichte des Bauwerks.

Eine andere Baugeschichte erzählt die Kirche Sfânta Treime in Arbore. Ihr Bau begann am 10. Mai 1901 und wurde 1908 abgeschlossen; die Weihe fand am 29. August 1912 statt. Die Ikonografie umfasst eine Reihe von 16 Nationalheiligen, die in rumänischen Trachten dargestellt sind. Die Daten zu Baubeginn, Fertigstellung und Weihe geben dem Kirchenbau eine eigene zeitliche Abfolge.

Auch die Evangelische Kirche wurde 1912 erbaut, und zwar von der örtlichen evangelischen Gemeinde, die hauptsächlich aus deutschen Siedlern bestand. Neogotische Einflüsse zeigen sich unter anderem im hohen Glockenturm und in den hohen, rundbogigen Fenstern. Ein Teil der ursprünglichen Ausstattung ist erhalten geblieben: Dazu zählen Holzbänke und ein schlichter Altar. Die Kirche verbindet so ihre Baugeschichte mit klar erkennbaren architektonischen Merkmalen.

Dorfmuseum und lokale Geschichte

Das Dorfmuseum Toader Hrib ergänzt die Kirchen um einen Blick auf Alltagsgegenstände und Sammlungsarbeit. Die Familie Hrib stellte die Sammlung über drei Generationen hinweg aus Haushaltsgeräten rumänischer Bauern, Waffen und alten Geldstücken zusammen. Im Museum waren außerdem Tonscherben, Holzwerkzeuge, Truhen, Ikonen, Flöten, Dudelsäcke, alte Fotografien und verzierte Eier ausgestellt; einige Gegenstände waren Einzelstücke. Damit treten religiöse Bildprogramme und Dinge aus dem Alltag als unterschiedliche Themen der Ortsgeschichte nebeneinander.

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Landschaft, Obstgarten und Akazienblüte

Sanfte Hügel und Reste von Wald prägen die Landschaft von Arbore. Im Westen bilden die Obcinele Bucovinei den Hintergrund und begrenzen dort das Gebiet. Ein 50 Hektar großes, mit Akazien bewaldetes Gebiet ist mit dem Folklorefestival „FLOARE DE SALCÂM“ verbunden. Die saisonale Blüte bestimmt den Zeitpunkt des Festivals und gibt diesem Landschaftsthema einen jahreszeitlichen Bezug. Auch ein Apfel- und Kirschobstgarten gehört zu den lokalen Attraktionen.

Neujahrsbräuche in Arbore

Zu den Neujahrsbräuchen im Dorf Arbore gehören Căluțul, Irozii und Banda. Bei der Irozii-Aufführung wird die Gruppe von Musikern begleitet. Die Darsteller tragen traditionelle Trachten, die mit Perlen und farbenfrohen Bändern verziert sind. Die konkreten Arrangements heutiger Aufführungen können variieren. Für Ihre Reiseplanung stehen diese Bräuche damit neben den Kirchen und dem Museum als eigener kultureller Schwerpunkt.

Orientierung für Ihre Reiseplanung

Die Kreisstraße DJ 2K von Solca nach Milișăuți verläuft durch das Zentrum des Dorfes Arbore. Eine weitere Orientierung bietet die römisch-katholische Kirche „Nașterea Sfintei Fecioare Maria“: Sie liegt an der Straße, die Câmpulung Moldovenesc und Rădăuți verbindet. Bei der Suche nach einem Hotel können Sie Ihren Reisefokus berücksichtigen: Kirchenkunst und Dorfgeschichte setzen einen anderen Schwerpunkt als Landschaft und Neujahrsbräuche.

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