Luna de Sus entdecken: Kirchen und Archäologie
Unterkünfte in Luna De Sus
Luna de Sus verbindet Kirchenarchitektur mit archäologischen Stätten aus weit auseinanderliegenden Epochen. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt im Ort suchen, helfen die konkreten Bau- und Ortsbezüge dabei, das kulturelle Profil des Reiseziels einzuordnen. Die zeitlichen Bezugspunkte reichen vom Paläolithikum bis zu Kirchenbauten des 20. Jahrhunderts; an den einzelnen Orten stehen unterschiedliche Fragen im Vordergrund: Baustil, Baugeschichte oder archäologische Datierung.
Kirchen und Baugeschichte
Die reformierte calvinistische Kirche in Luna de Sus ist im gotischen Stil erbaut. Ihre Kassettendecke wurde 1752 vom sächsischen Handwerker Umling dem Älteren ausgeführt; der Turm entstand 1828 im Barockstil. Damit lassen sich drei verschiedene Informationen auseinanderhalten: der Stil der Kirche, die Ausführung der Decke und der später errichtete Turm. Für die Einordnung der Baugeschichte ist diese Kombination hilfreich, weil sich die Jahresangaben auf konkrete Bauteile beziehen und nicht auf ein einziges Baujahr des gesamten Gotteshauses.
Die orthodoxe Kirche der Heiligen Erzengel Michael und Gabriel bietet einen anderen Zugang zur Baugeschichte. Ihr Bau begann 1927 während der Amtszeit des Priesters Ioan Radu; das Gotteshaus wurde aus Ziegeln errichtet und 1928 von Bischof Nicolae Ivan geweiht. Den kreuzförmigen Grundriss entwarf der Architekt Kuncz Ernest. Bei diesem Bau stehen somit Grundriss und Bauabfolge als eigene Orientierungspunkte im Vordergrund. Im Vergleich zur reformierten Kirche lässt sich eine weitere, zeitlich deutlich spätere Baugeschichte betrachten.
Archäologische Stätten und Zeitstellungen
Die archäologische Stätte Dealul Ţarineş liegt westlich von Luna de Sus und etwa 350 Meter östlich der Autobahn A3 Transilvania. Sie wird dem Paläolithikum, dem Neolithikum, der Bronzezeit, der Hallstattzeit und der Völkerwanderungszeit zugeordnet. Diese fünf Zeitstellungen geben dem Ort einen breiten chronologischen Rahmen. Für die thematische Einordnung unterscheidet sich Dealul Ţarineş damit von Stätten, die auf eine enger gefasste Periode oder eine bestimmte Funktion bezogen sind.
Ein weiterer archäologischer Bezugspunkt ist Râpa Dracului bei Luna de Sus. Die Stätte ist eine Befestigungs- und Siedlungsstätte aus der Bronzezeit und der Hallstattzeit. Im Vergleich zu Dealul Ţarineş treten hier die Verbindung von Siedlung und Befestigung sowie zwei konkrete Epochen in den Vordergrund. Die beiden Orte bieten dadurch unterschiedliche Blickwinkel auf die frühe Geschichte der Gegend.
Der Römische Turm von Luna de Sus – Dealul Mic 5 wird in das 2. bis 3. Jahrhundert datiert. Er liegt südwestlich von Luna de Sus im Wald Pădurea Orașului. Seine römische Zeitstellung ergänzt die breitere Abfolge der bei Dealul Ţarineş genannten Epochen um einen enger gefassten Zeitraum.
Anreise und Routen
Die Metropolbuslinie M23 der CTP verbindet Calea Florești mit Luna de Sus. Prüfen Sie vor der Fahrt den Fahrplan. Eine Route von Luna de Sus über Someșu Rece nach Luna de Sus beginnt am Kreisverkehr am Ortseingang. Sie führt durch Stolna und Someșu Rece, verläuft anschließend am Stausee Gilău vorbei und erreicht Gilău. Da sich der Streckenverlauf ändern kann, empfiehlt es sich, die Routenangaben vor der Tour zu prüfen. Die Busverbindung und die beschriebene Route geben unterschiedliche Orientierung: Die eine verbindet Calea Florești mit dem Ort, die andere führt über mehrere benannte Stationen am Stausee Gilău vorbei.
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