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Păltiniş: Kirchen, Archäologie und Fossilien

Unterkünfte in Păltiniş

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Păltiniş prägen eine Pfarrkirche und archäologische Zeitspuren das Kulturthema. Im weiteren Gemeindegebiet ergänzen die Kirchen von Delineşti und Rugi sowie das Fossiliengebiet von Delineşti den Blick.

Kirchenbau und Malerei in Păltiniş

Die Pfarrkirche „Naşterea Maicii Domnului“ und „Sfântul Arhidiacon Ştefan“ in Păltiniş wurde 1811 errichtet. Sie entstand im Barockstil aus Stein und Ziegeln. Die Wandmalerei führte Bartolomeu Delliomini aus Caransebeş 1906 in Öltechnik aus. Zwischen dem Baujahr und der Ausmalung liegen 95 Jahre: Die beiden Daten stehen für unterschiedliche Stationen der Kirchengeschichte, den Bau und die spätere künstlerische Gestaltung.

Archäologische Zeitspuren

Die mittelalterliche ländliche Siedlung am Dâmbul Bisericii liegt nordwestlich von Păltiniş und datiert ins 8. bis 13. Jahrhundert. Davon zu unterscheiden ist das archäologische Areal Păltiniş-Topliţa. Es umfasst Siedlungs- und Bestattungsreste aus dem Neolithikum, der Bronzezeit und der Hallstattzeit. Die hallstattzeitliche Nekropole von Păltiniş liegt 100 Meter südwestlich der Siedlung dieses Areals.

Die Zeitangaben eröffnen einen Vergleich zwischen unterschiedlichen Epochen: Hier steht eine mittelalterliche ländliche Siedlung, dort ein Areal mit Resten aus drei deutlich älteren Zeitstufen. Für Ihre Orientierung ist es daher hilfreich, den Dâmbul Bisericii und Păltiniş-Topliţa als zwei verschiedene archäologische Bezugspunkte zu betrachten.

Kirchen im weiteren Gemeindegebiet

Die Kirche „Învierea Domnului“ in Delineşti wurde 1838 errichtet. Die heutige Kirche dort ist im Barockstil erbaut, steht auf einem Hügel und ist von einer Steinmauer umgeben. 1869 malte Mihail Velceleanu aus Vasiova die Kirche mit Fresken aus. Zwischen der Errichtung und der Ausmalung liegen 31 Jahre; 1838 bezeichnet den Kirchenbau, 1869 die Fresken.

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In Rugi wurde die Kirche ebenfalls auf einem Hügel errichtet. Heute steht sie isoliert am Ortsrand. Die Dorfbewohner hatten ihre Häuser weiter ins Tal verlegt; so blieb die Kirche außerhalb des verlagerten Dorfes am Rand stehen. Der Bezug zwischen Hügel, Kirche und Dorfverlagerung gibt diesem Ort im weiteren Gemeindegebiet ein anderes Profil als Delineşti, wo Barockstil, Steinmauer und Fresken die baulichen Merkmale bilden.

Das Fossiliengebiet von Delineşti

Das Fossiliengebiet von Delineşti ist ein nationales paläontologisches Schutzgebiet innerhalb der Gemeinde Păltiniş. Das rumänische Schutzgebietsrecht führt es mit einer Fläche von vier Hektar. Geografisch liegt das Fossilienreservat am Ogașul Ursului, im Einzugsgebiet des Pogăniș-Tals und nordöstlich von Delineşti. Es enthält Fossilien aus dem Torton. Die Fläche, die geografische Einordnung und das geologische Alter sind dabei unterschiedliche Orientierungspunkte: Vier Hektar bezeichnen den Umfang des Gebiets, Torton die zeitliche Einordnung der Fossilien.

Ein Bezug zu den römischen Straßen

Auch ein thematischer Weg stellt einen historischen Zusammenhang her: Auf dem Weg „Die römischen Straßen“ wird Caput Bubalis bei Păltiniş im Banat als Abschnitt der Verbindung nach Tibiscum bei Jupa-Caransebeş genannt. Dieser Römerstraßen-Bezug ergänzt die archäologischen Zeitspuren um eine weitere historische Perspektive. Er ordnet Caput Bubalis einer benannten Verbindung zu, während die anderen archäologischen Bezugspunkte Siedlungs- und Bestattungsreste betreffen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rugi, Poneasca, Reşiţa, Karansebesch, Zlagna, Novákfalva, Poiana Marului, Brebu.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Caraş-Severin.

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