Ghimbav: Wehrkirche, Kirchenkunst und Bergblicke
Unterkünfte in Ghimbav
Ghimbav lässt sich anhand seiner Verkehrswege, Kirchen und Landschaft einordnen.
Orientierung in Ghimbav
Der Internationale Flughafen Brașov–Ghimbav liegt im nördlichen Teil der Stadt. Außerdem durchquert die Eisenbahnmagistrale 200 – Curtici, Arad, Simeria, Sibiu und Brașov – Ghimbav parallel zur DN1; die Stadt wird von einem Bahnhof bedient. Für Ihre Anreiseplanung sind das unterschiedliche Bezugspunkte: die Lage des Flughafens im Norden und die Eisenbahnlinie, die durch die Stadt verläuft. Wenn Sie mit der Bahn reisen möchten, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan.
Auch der Fluss Ghimbășel gehört zur Orientierung vor Ort. Er durchquert Ghimbav und gab der Stadt ihren rumänischen Namen. So stehen neben den Verkehrswegen auch Fluss und Namensgeschichte für einen konkreten Bezug zur Stadt.
Kirchen und Baugeschichte
Die evangelische Wehrkirche von Ghimbav ist eine gotische Basilika. Sie entstand im 15. Jahrhundert durch den Wiederaufbau eines früheren romanischen Gebäudes. An diesem Bau lassen sich damit zwei Bauphasen unterscheiden: das ältere romanische Gebäude und der gotische Wiederaufbau. Der Innenraum ist mit ornamental-floraler Malerei aus dem Jahr 1902 bedeckt, die sich über Wände und Gewölbe erstreckt. Die Ausmalung setzt einen deutlich späteren Zeitakzent als die mittelalterliche Baugeschichte der Basilika.
Eine andere Baugeschichte erzählt die Orthodoxe Kirche „Sfânta Treime“. Sie wurde 1780 aus Bruchstein und Ziegeln errichtet. Gemeindemitglieder wirkten am Bau mit; außerdem leistete der Kaufmann Ioan Boghici aus Brașov einen Beitrag. Der 15 Meter hohe Turm wurde 1830 fertiggestellt. Im Inneren sind Fragmente der ursprünglichen Wandmalerei an den Wänden erhalten.
Der Vergleich der beiden Kirchen eröffnet unterschiedliche zeitliche und architektonische Anhaltspunkte: Bei der Wehrkirche stehen die gotische Basilika und die ältere romanische Vorgeschichte im Mittelpunkt, bei „Sfânta Treime“ der Bau von 1780, der später vollendete Turm und erhaltene Malereifragmente. Wenn Sie sich für die Geschichte der Kirchen interessieren, bieten diese Details zwei eigenständige Blickwinkel auf Ghimbavs bauliches Erbe.
Traditionen und Bergblicke
Die Zilele Ghimbavului feiern örtliche Traditionen und Bräuche. Das Fest findet jedes Jahr am ersten Wochenende nach dem Fest Peter und Paul statt. Wenn Sie Ihre Reise mit der Veranstaltung verbinden möchten, prüfen Sie den Termin für das betreffende Jahr.
Von Ghimbav aus bietet sich ein Blick auf die nahe gelegenen Gebirgsgipfel Postăvarul, Măgura Codlei und Cristianul Mare sowie in der Ferne auf die Bucegii, Piatra Craiului und die Munții Făgăraș. Die Unterscheidung zwischen den nahen Gipfeln und den weiter entfernten Gebirgen hilft, die beschriebene Aussicht einzuordnen: Sie umfasst sowohl einzelne nahe Höhenzüge als auch einen breiteren Horizont.
Radfahren und Kurse
Als Aktivität ist der Radfahr-Rundkurs „Ghimbav – Râșnov – Cheișoara – Rezervaţia de stejari seculari – Ghimbav“ beschrieben; er beginnt in Ghimbav. Da sich die Streckenbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor der Fahrt. Der Rundkurs bietet Ihnen eine konkrete Möglichkeit, Radfahren in Ihre Zeit in Ghimbav einzuplanen.
Im Aeroclubul Ghimbav „Mircea Zorileanu“ werden Kurse für Pilotenausbildung und Fallschirmspringen organisiert. Wenn Sie sich für einen dieser Kurse interessieren, klären Sie die Teilnahmebedingungen vor Ihrer Reise. Zusammen mit dem Radfahr-Rundkurs erweitert dieses Angebot die Auswahl an Aktivitäten, die für Ihre Planung in Ghimbav eine Rolle spielen können.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brasov.
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