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Năsăud – Museen, Kirchen und Landschaft

Unterkünfte in Năsăud

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Orte und Sammlungen eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Geschichte der Region; das Schutzgebiet ergänzt diese Perspektive um eine zusammenhängende Flusslandschaft.

Museen und Erinnerungskultur

Das Gebäude des Muzeul Grăniceresc Năsăudean („Şvarda“) ist die ehemalige Kaserne des II. Rumänischen Grenzregiments. Es wurde 1770 errichtet und gilt als historisches Denkmal. Baugeschichte und frühere Nutzung treffen hier an einem Gebäude zusammen.

Zum Museum gehört im Hinterhof eine 2010 fertiggestellte ethnografische Freiluftabteilung. Sie umfasst ein Bauernhaus aus Ilva Mare, einen Schöpfbrunnen und eine große Presse für Most und Öl. Auch Wagen, Schlitten, Hoftor und Grenzstein gehören zur Ausstellung. Die Objekte reichen damit von Haus und Arbeit über Transport bis zum Grenzbezug.

Das Muzeul Memorial „Liviu Rebreanu“ wurde am 2. Juni 1957 in einem Haus eröffnet, das nach dem Grundriss des früheren Hauses in Prislop errichtet wurde, in dem die Eltern des Schriftstellers lebten. Das Museum steht am Rand des Dorfes auf der Seite in Richtung Năsăud. Gezeigt werden persönliche Gegenstände und Fotografien, die Rebreanus Leben von der Jugend bis zu seinem letzten Lebensjahr 1944 dokumentieren. Eine ständige Buchausstellung umfasst sein Gesamtwerk und zahlreiche Übersetzungen in mehr als zwanzig Fremdsprachen. Biografische Zeugnisse und literarisches Werk bilden hier zwei verschiedene Zugänge zu Rebreanus Leben und Schaffen.

Historische Kirchen im Stadtzentrum

Die orthodoxe Kirche „Sf. Nicolae“ steht im Stadtzentrum an der Ostseite des zentralen Marktplatzes. Sie stammt aus der Zeit von 1880 bis 1884 und ist unter dem Denkmalcode BN-II-m-B-21123 in der Liste der historischen Denkmäler eingetragen.

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Ein weiteres sakrales Baudenkmal in Năsăud ist die römisch-katholische Kirche „Sf. loan Nepomuk“, die aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt. Die unterschiedlichen Entstehungszeiten geben zwei Bauphasen zu erkennen: die Kirche „Sf. loan Nepomuk“ aus dem späten 18. Jahrhundert und die orthodoxe „Sf. Nicolae“ aus den Jahren 1880 bis 1884. Auch das Folkloreensemble „Someşana“ gehört zur Kulturgeschichte der Stadt; es wurde 1963 gegründet.

Der Flusskorridor des Someșul Mare

Das Schutzgebiet von gemeinschaftlichem Interesse R0SCI0232 Someșul Mare Superior schließt auch Gebiet der Stadt Năsăud ein. Im Kreis Bistrița-Năsăud und im nordöstlichen Teil der Transsilvanischen Senke erstreckt es sich als zusammenhängendes Gebiet entlang des Someșul Mare zwischen Năsăud und Ilva Mică.

Zum Schutzgebiet gehören Abschnitte des Niedrigwasserbetts und des Hochwasserbetts ebenso wie Aue und Hänge. Der Flusskorridor umfasst dadurch unterschiedliche Gewässer- und Landschaftsbereiche. Dieser Blick auf die Region unterscheidet sich von den Museumssammlungen und den innerstädtischen Kirchen: Im Mittelpunkt steht hier das räumliche Zusammenspiel von Flussbett, Aue und Hang.

Weitere Reiseziele entdecken: Crainimăt, Romuli, Sângeorz-Băi, Ragla, Zagra, Sebiş, Uriu, Poiana Ilvei

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bistrita-Nasaud.

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