Soknedal: Hofkultur und Wandern
Unterkünfte in Soknedal
Für eine Reise nach Soknedal kommen Baukultur, Wanderterrain und Seterlandschaft als unterschiedliche Schwerpunkte infrage. Die Soknedal kirke und das Hofensemble Gammeltunet Hanshus geben dem Ort eine historische Seite; im Håkkådalen stehen Wanderterrain und die sommerliche Bewirtschaftung der Seterhöfe im Vordergrund. Auch die Bewirtungsangebote lassen sich in die Planung einbeziehen: Eines ist an die Skisaison gebunden, ein weiteres nennt eine bestimmte Essenszeit.
Kulturgeschichte in Soknedal
Die Soknedal kirke stammt aus dem Jahr 1933. Gammeltunet Hanshus zeigt eine andere Baugeschichte: Das Hofensemble besteht aus acht alten Holzgebäuden und ist als nationales Kulturdenkmal geschützt. Die traditionelle Trønderlåna gehört zu einer viereckigen Hofanlage mit Stabbur, Kårstue, Onnbu, zusammengebauten Wirtschaftsgebäuden und Årestue. Sieben der Gebäude sind gesetzlich geschützt. So umfasst die Anlage mehrere Gebäudetypen und eine klar benannte Hofstruktur, nicht nur ein einzelnes Haus.
Wanderterrain und Seterkultur
Die Soknahytta liegt bei Veltet im Håkkådalen in Soknedal, in der Gemeinde Midtre Gauldal. Dort gibt es ganzjährig gutes Wanderterrain; die Nutzung bleibt wetterabhängig. Das Håkkådalen ist das Seter-Tal von Soknedal und Hauka. Viele gut erhaltene Seterhöfe prägen diese Kulturlandschaft und werden im Sommer vollständig bewirtschaftet. Damit stehen Wanderterrain und eine saisonal geprägte Landwirtschaft nebeneinander, ohne dass die beiden Themen dasselbe Reiseerlebnis beschreiben.
Auf der Soknahytta gibt es sonntags während der Skisaison Bewirtung. Gammeltunet Hanshus bietet um 19 Uhr regionale Speisen an einer gemeinsamen Tafel in der Gildesalen oder der Astridstuen an. Prüfen Sie die Angaben zur Bewirtung vor der Reise, insbesondere die saisonale Möglichkeit auf der Soknahytta.
Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Midtre Gauldal
Im übergeordneten Reiseziel Midtre Gauldal eröffnet der Forollhogna-Nationalpark einen weiteren Naturbezug: Der Park liegt teilweise in Midtre Gauldal, und Forollhogna ist ein wichtiges Lebensgebiet für wilde Rentiere. Die Seterdalen in Budal haben den Status von Landschaftsschutzgebieten und ausgewählten Kulturlandschaften. In aktiven Seterbetrieben grasen Rinder und Schafe auf Außenweiden. Diese Landschaftsthemen ergänzen den Blick auf die Seterhöfe im Håkkådalen um regionale Zusammenhänge.
In Budal umfasst die Storbekkøya museumsseter Setergebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert. Von dort können Besucher dem Pilgerweg durch den Birkenhang bergauf zum Aussichtspunkt Rogneskletten auf 1.019 m folgen; der Aussichtspunkt liegt im Forollhogna-Nationalpark. Die Pilgerroute lässt sich so anhand eines konkreten Startpunkts, ihres Verlaufs und des benannten Ziels einordnen, ohne dass sich daraus Angaben zu Gehzeit oder Schwierigkeit ableiten lassen.
Auch die Routen im übergeordneten Reiseziel haben unterschiedliche Bezugspunkte. Die Pilegrimsleia durch Østerdalen ist innerhalb von Midtre Gauldal etwa 70 km lang. Davon zu unterscheiden ist die Østerdalsleden: Der Bahnhof Singsås liegt an der alten Rørosbahn und ist ein natürlicher Knotenpunkt entlang dieses Pilgerwegs; dessen erste Etappe nach Trondheim beginnt am Bahnhof. Soknedals Ortskultur und die regionalen Pilger- und Landschaftsthemen bieten damit verschiedene Ansatzpunkte für die Reiseplanung.
Weitere Reiseziele entdecken: Engan, Støren.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Midtre Gauldal.