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Aremark: Natur, Schleuse und ländliche Geschichte

Unterkünfte in Aremark

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Große Flächen unberührter Natur und Naturschutzgebiete prägen Aremark. Sie laden im Sommer wie im Winter zum Wandern sowie zum Angeln und Jagen ein. Auch Kulturgeschichte hat konkrete Bezugspunkte: eine Schleuse und eine ehemalige Mühle in Strømsfoss sowie Höfe und Museen.

Natur, Seen und Routen

Der norwegische Teil des Stora Lee liegt in Aremark und Marker. Der See gilt als ausgeprägter Wildnissee und weist 26 registrierte Fischarten auf. Westlich von Ara umfasst Vestfjella 68 Angelseen, darunter 35 Seen mit Forellen. Die Zahlen geben unterschiedliche Orientierung: Beim Stora Lee geht es um registrierte Arten in einem See, bei Vestfjella um die Anzahl der Gewässer und der Seen mit Forellen. Für Angler wird so der Unterschied zwischen einem einzelnen Wildnissee und einem Gebiet mit vielen Angelgewässern greifbar.

Der Haldenvassdraget verläuft durch Aremark; die Gemeinde gilt außerdem als Ziel für Kanu- und Kajakfahrer. Auch die Villmarksveien verläuft durch die Gemeinde. Davon zu unterscheiden ist die Villmarksruta: Sie ist als nationale Radroute Nr. 9 ausgeschildert, und der Abschnitt bei Aremark bietet einen 1 km langen Abstecher nach Strømsfoss.

Strømsfoss am Haldenkanal

Strømsfoss liegt in Aremark zwischen Øymarksjøen und Aremarksjøen und ist mit dem Auto oder dem Boot erreichbar. Die Schleuse von Strømsfoss befindet sich im Haldenkanal zwischen den beiden Seen. Sie verfügt über zwei Schleusentore und eine Schleusenkammer und hebt Boote um 2 m.

Die Strømsfoss Mølle war von 1897 bis 1966 in Betrieb; 1995 wurde sie als nationales Mühlenmuseum eingerichtet. Im Erdgeschoss befindet sich das Museum mit intakter Ausrüstung zum Mahlen von Getreide. Damit lässt sich die frühere Mühlenzeit klar von der späteren Museumsnutzung unterscheiden.

Møllerens Kafé in Strømsfoss bietet Kaffee und einen Imbiss für Erwachsene und Kinder. Wenn Sie die Kafé einplanen, prüfen Sie vorab die Öffnungszeiten.

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Höfe, Gärten und Baugeschichte

Das Arebekken bygdetun entstand aus einer 1723 unter dem Pfarrhof gelegenen Husmannsplass. Zum Ensemble gehören ein Wasserrad und eine restaurierte Schmiede. Besuche können mit dem Leiter des Aremark Historielag vereinbart werden. Das alte Pfarrhaus Arestad stammt aus dem frühen 18. Jahrhundert und besitzt einen der am besten erhaltenen Barock- und Renaissancegärten des Landkreises. Im Sommer kann für Gruppen eine Führung vereinbart werden. Arebekken steht für Hofgeschichte und Handwerk, Arestad für die historische Gartenanlage.

Die Aremark kirke ist eine Backstein-Langkirche von 1861 mit 400 Sitzplätzen. Ein weiterer Blick auf das ländliche Leben bietet das von Ole Ulsrød aufgebaute Bauernhofmuseum mit mehr als 1.000 Objekten. Zum Angebot gehören traditionelles Brotbacken, Waffelbacken und Butterstampfen.

Bøensætre ist ein lebendiger Husmannshof. Die Tiere werden dort so gehalten wie ungefähr vor hundert Jahren.

Badeplätze

Zu den Badeplätzen in Aremark zählen Tripperød am Aspern, Fosbyskjæra – auch Skjæra genannt – im Zentrum und Tolsby am Stora Lee Camping. Die Ortsangaben unterscheiden die drei Plätze nach ihren Bezugspunkten: See, Zentrum und Stora Lee.

Weitere Reiseziele entdecken: Aremark, Hvaler, Hobøl, Rygge, Rakkestad, Fredrikstad, Moss, Skiptvet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Østfold.

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