Dovre: Hochgebirge, Kultur und Wege
Unterkünfte in Dovre
Dovre zeigt einen ausgeprägten Wechsel zwischen Hochgebirgslandschaften, Feuchtgebieten und Kulturstätten. Der nördliche Teil des Rondane-Nationalparks in Dovre umfasst die Gipfel Høgronden und Digerronden. Weite Flächen, tiefe Täler und scharfkantige Gipfelreihen prägen dort eine eiszeitlich geformte Hochgebirgslandschaft. Auch die Schutzgebiete und Landschaften des Dovre und des Dovrefjell haben jeweils eigene Merkmale.
Gebirge, Moore und Tierwelt
Der Dovre-Nationalpark liegt zwischen der E6 über das Dovrefjell und Grimsdalen. Zu seinen Landschaftsmerkmalen zählen weite Plateaus, abgerundete Gipfel und einige der südlichsten Palsmoore Norwegens mit Permafrost. Grimsdalen ist eines der längsten Alm-Täler Norwegens. Ein Teil des Nationalparks Dovrefjell-Sunndalsfjella liegt innerhalb der Gemeinde Dovre.
Im Wildrentiergebiet Snøhetta leben Wildrene; in der Gemeinde Dovre kommen außerdem Vielfraße und Polarfüchse vor. Das Fokstumyra-Naturreservat ist ein Ramsar-Feuchtgebiet, das wegen seiner Bedeutung für Zugvögel und brütende Vögel geschützt ist. Ein angelegter Weg und ein Vogelbeobachtungsturm gehören zu den Merkmalen des Reservats. Während der Brutzeit gelten saisonale Zugangsbeschränkungen; berücksichtigen Sie diese bei Ihrer Planung.
Kirchen und historisches Erbe
Die Dovre kirke ist eine hölzerne Kreuzkirche. Sie wurde 1736 fertiggestellt und in Gebrauch genommen und 1740 offiziell geweiht. Große Schieferplatten verkleiden den Bau. Die Eysteinkyrkja, auch Eysteinskyrkja genannt, steht in Hjerkinn. Die 1969 errichtete Kirche hat einen fächerförmigen Grundriss und ist nach König Eystein benannt. Als Pilgerkirche liegt sie an der Pilgerroute über das Dovrefjell. Teilweise dient sie zudem als Gemeindekirche und als Treffpunkt der drei Verwaltungsbezirke, die in Hjerkinn zusammentreffen.
Budsjord ist ein denkmalgeschützter Hof, der bereits 1400 erwähnt wurde. Auf dem Hofplatz stehen 17 denkmalgeschützte Gebäude; historisches Inventar und alte Arbeitsgeräte sind erhalten. Budsjord liegt an der Pilgerroute und am alten Königsweg in Richtung Dovrefjell. Kirchenbau, Pilgerwege und Hofgeschichte zeigen unterschiedliche Seiten des kulturellen Erbes der Region.
Wanderwege und Besucherorte
Dombåsmorkje rundt ist eine Familienwanderung, die entweder am Trolltun Gjestegård oder an der Skianlage Dombås beginnt. Die Route führt über den alten Fjellvegen zur Hjelle seter und über einen Weg sowie Liadroget zurück. Jøndalsrunda ist dagegen eine ausgeschilderte Rundwanderung durch abwechslungsreiches Gelände mit zahlreichen Kulturdenkmälern. Sie beginnt am Zusammenfluss von Ilka und Lågen, führt bergauf nach Jønndalen und über die Jønndalsvegen zum Ausgangspunkt zurück. Am Ilka bei der E6 gibt es einen Parkplatz. Die Bezeichnung als Familienwanderung für Dombåsmorkje rundt und die Kulturdenkmäler entlang der Jøndalsrunda geben unterschiedliche Anhaltspunkte für die Auswahl.
Zwischen Dombås und Hjerkinn verläuft der Nationalparkweg, ein eigener Schotterweg für Fußgänger und Radfahrer. Motorisierter Verkehr ist dort nicht erlaubt. Belag und Zugangsbedingungen können sich saisonal ändern; prüfen Sie die aktuellen Bedingungen, wenn Sie den Weg einplanen.
Das Besøkssenter villrein in Hjerkinn bietet eine Ausstellung über Wildrene, rekonstruierte Fangvorrichtungen und eine Nachbildung eines Schutzhauses für Reisende über das Dovrefjell. Besucherangebot und saisonale Zugangsbedingungen können variieren. Ein Weg am Norsk Villreinsenter beginnt direkt außerhalb des Gebäudes und vermittelt Einblicke in den Fang und die Fortbewegung früherer Zeiten.
Weitere Reiseziele entdecken: Dombås, Dovre, Hjerkinn, Dovreskogen, Sel, Skjåk, Sør-Fron und Østre Toten.
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