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Statland: Küste und Industriegeschichte

Unterkünfte in Statland

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Statland ist eine Küstensiedlung an der Westseite des Namsfjords. Für die Wahl des Reiseziels sind vor allem drei Facetten greifbar: die Geschichte der Holzverarbeitung am Wasserlauf, die erhaltene Bausubstanz an der Sjøtrøa und die Küstenlage. Hinzu kommen die Statland kirke, eine als Wander- und Skiloippe verzeichnete Loipe sowie ein kommunaler Anlaufpunkt. So können Sie abwägen, ob Statlands Verbindung aus Küstenlage und Ortsgeschichte zu Ihren Reiseinteressen passt.

Holzindustrie und Nutzung des Wasserlaufs

Der Wasserlauf von Statland lieferte bereits seit dem 17. Jahrhundert Energie für den Holzbetrieb. Statland Sag wurde ab 1819 von der Familie Ekker übernommen und betrieben. Mitte der 1850er-Jahre begann die moderne industrielle Entwicklung Statlands mit der Errichtung eines modernen Sägewerks in Øverfossen. In diesem Sägewerk wurde die erste Kreissäge in Namdalen installiert. 1912 wurde der Wasserlauf für die Stromversorgung eines Sägewerks, eines Hobelwerks und einer neu errichteten Holzschleiferei reguliert und ausgebaut. Am Storfossen und am Lillefoss wurden Kraftstationen errichtet; in der Statlandsfossen wurde eine Turbine für den Betrieb von Schleifapparaten eingebaut.

Bausubstanz und kirchengeschichtlicher Bezug

An der Sjøtrøa ist ein großer Teil der Bausubstanz erhalten; ein großer Teil der dortigen Bauten wurde zwischen 1860 und 1930 errichtet. Zum Bestand gehören Arbeiterwohnungen, Beamtenwohnungen und Gewerbebauten. Diese Gebäude sind ein erhaltenes Zeugnis der industriellen Tätigkeit, die Statland einst prägte. Damit zeigt sich die Ortsgeschichte nicht nur an technischen Anlagen, sondern auch an Bauformen für Wohnen und Gewerbe. Die Statland kirke wurde am 10. Mai 1992 von Bischof Finn Wagle geweiht. Ihre Weihe ergänzt die von Wasser und Holz geprägte Geschichte um einen eigenen kirchengeschichtlichen Bezug.

Landschaft, Wege und Orientierung

Über die Fylkesvei 215 ist Statland mit Utvorda in der Gemeinde Flatanger verbunden. Prüfen Sie bei der Reiseplanung die Straßenverhältnisse vor der Fahrt. Am Ufer in Langvika verfügt Statland Brygge über einen kleinen Bootshafen. Die Statland lysløype ist als Wander- und Skiloippe verzeichnet und wird vom Statland Idrettslag betrieben.

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Der kommunale Anlaufpunkt in Statland befindet sich bei Nerbutikken, Matkroken Statland. Dort gibt es lokale Touristeninformation, eine Kaffeeecke, WLAN, digitale Hilfe und eine kleine Bibliothek. Prüfen Sie die Angebote vor Ihrer Reise.

Ein eigener Blick auf Namsos

Auch Namsos kann als eigenständiger Schwerpunkt Ihrer Reise infrage kommen. Namsos liegt dort, wo der Fluss Namsen in den Fjord mündet. Das Kunstmuseet NordTrøndelag befindet sich im Kulturhuset in Namsos und präsentiert norwegische zeitgenössische Kunst in einem vielfältigen Ausstellungsprogramm. Das Museum bietet außerdem eine offene Werkstatt mit Aktivitäten für Erwachsene und Kinder; da sich das Programm ändern kann, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Informationen. Der Klompen-Pavillon bietet einen Aussichtspunkt mit Blick über die Stadt Namsos.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Namdalseid.