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Valderhaugstranda: Zollgeschichte und Hafen

Unterkünfte in Valderhaugstranda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Valderhaugstranda suchen, geben die Geschichte und die Hafenanlagen einen konkreten Rahmen für die Wahl des Reiseziels. Valderhaugstranda auf Valderøya ist mit einer Zollstation des frühen 17. Jahrhunderts verbunden; archäologische Spuren reichen bis ins späte Neolithikum beziehungsweise in die Bronzezeit zurück. Neben dieser langen Zeitspanne prägt der Hafen mit seinen Molen- und Kaianlagen die Ortsbeschreibung. So können Sie den Ort nach drei unterschiedlichen Themen einordnen: seiner maritimen Geschichte, den prähistorischen Funden und dem Hafen.

Hafen und historische Zollstation

Seit dem frühen 17. Jahrhundert bestand in Valderhaugstranda auf Valderøya eine Zollstation. Die Wahl fiel auf den Ort, weil er an der Einfahrt zur Trondheimsleia lag und über einen geschützten, guten Hafen verfügte. Diese Standortentscheidung verbindet die Zollgeschichte mit der Lage an der Einfahrt zur Trondheimsleia und dem geschützten Hafen. Der Hafen von Valderhaug verfügt über einen 180 Meter langen Molenbau mit Kaianlagen auf der Innenseite. Außerdem gibt es dort eine 15 Meter lange öffentliche Kaianlage und einen Fähranleger, den ein Schnellboot nutzt. Wenn Sie das Schnellboot bei Ihrer Anreise einplanen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan vor der Reise.

Archäologie und Geschichte auf Valderøya

Bei einer archäologischen Fundstelle in Valderhaug wurde eine Kulturschicht festgestellt, die ins späte Neolithikum beziehungsweise in die Bronzezeit datiert wird. Kongshaugen liegt etwa 300 Meter südlich der Fundstelle und soll in der Landschaft monumental gewirkt haben. Im Vergleich zur Zollstation, die erst seit dem frühen 17. Jahrhundert bestand, verweist die Kulturschicht auf eine deutlich frühere Zeit. Für Ihre Einordnung des Ortes lohnt sich daher die Unterscheidung zwischen archäologischen Spuren und der späteren maritimen Zollgeschichte.

Das erste feste Schulhaus auf Valderøya wurde 1869 auf dem Hof Valderhaug fertiggestellt. Heute befindet sich das Gebäude in Privatbesitz und ist zu einem Wohnhaus umgebaut. So ergänzt die Bildungsgeschichte der Insel die maritime Zollgeschichte um ein anderes Kapitel der Ortsentwicklung.

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Kultur im übergeordneten Reiseziel Giske

Im übergeordneten Reiseziel Giske liegen eigene kulturelle Anknüpfungspunkte. Die Giske kyrkje wurde im 12. Jahrhundert als Hofkapelle der mächtigen Giskeætta erbaut; eine Führung lässt sich über das Kirchenbüro vereinbaren. Besucher können in Giske den Leuchtturm Alnes Fyr und das alte Leuchtturmwärterhaus besichtigen. Der Leuchtturm steht unter dem Schutz des norwegischen Kulturerbegesetzes, und für einen Besuch kann ein eigener lokaler Guide gebucht werden. Im Godøy Kystmuseum werden Ausstellungen auf drei Etagen eines älteren Schulgebäudes gezeigt. Die archäologische Ausstellung umfasst Funde von den vier Inseln der Kommune, darunter reiche Steinzeitfunde von Godøya und einzigartige bronzezeitliche Funde von Giske. Wenn Sie eine Führung oder einen Besuch von Alnes Fyr planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsinformationen. Valderhaugstranda selbst steht hier für Zollgeschichte, Fundstelle und Hafenanlagen; Kirche, Leuchtturm und Museum ergänzen den Blick auf das übergeordnete Reiseziel Giske.

Weitere Reiseziele entdecken: Valderøya, Vigra, Giske, Alnes, Godøy

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Giske.