Hustad: Kirche, Königsgedenken und Landschaft
Unterkünfte in Hustad
Hustad lässt sich über drei Themen erschließen: die heutige Hustad kirke, das Gedenken an König Øystein und die markante Felsformation Aslaksteinen. Sie stehen für unterschiedliche Zugänge zum Ort: kirchliche Baugeschichte, eine historische Überlieferung und eine Landschaft, die auch mit prähistorischen Funden verbunden ist. Für Ihre Reiseplanung hilft diese Unterscheidung, die eigenen Schwerpunkte zu setzen: Möchten Sie sich mit der Kirchenbaugeschichte befassen, die Überlieferung zum Königsgedenken einordnen oder Aslaksteinen und seine Landschaftsgeschichte entdecken? Eine Kajakroute beginnt außerdem in der näheren Umgebung. So bietet Hustad kulturgeschichtliche Themen im Ort und eine gesonderte Aktivität im Umfeld.
Hustad kirke und ihre Baugeschichte
Die heutige Hustad kirke ist eine 1875 geweihte Langkirche, entworfen von Jacob Wilhelm Nordan und errichtet von Baumeister Jacob Digre. Sie hat etwa 350 Sitzplätze. In der Kirche befinden sich ein Altarbild und ein Taufbecken aus dem Jahr 1723; beide wurden von Peder Knutsen Kjørsvik, einem Holzschnitzer und Kirchenkunstler, geschaffen. Die Ausstattung ist damit älter als die Weihe der heutigen Kirche. Diese Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: 1723 datiert Altarbild und Taufbecken, 1875 die Weihe des heutigen Kirchenbaus.
Die ältere Kreuzkirche stand oberhalb der heutigen Hustad kirke. Sie wurde 1738 erbaut und 1876 abgerissen. Ihre Vorgängerkirche war 1718 nach einem Blitzschlag abgebrannt; die Gemeinde Hustad blieb 20 Jahre lang ohne Kirche. Die Daten beschreiben mehrere Bauphasen: 1718 betrifft die abgebrannte Vorgängerkirche, 1738 und 1876 die Kreuzkirche, 1875 die heutige Kirche.
Das Denkmal für König Øystein
Das Denkmal für König Øystein Magnusson in Hustad ist zugleich ein Rastplatz. Hier können Sie die Aussicht genießen und sich anhand von Informationstafeln vor Ort über die Geschichte informieren. Es erinnert an König Øystein, der 1123 während eines Aufenthalts auf dem Königshof Stim starb. Der Überlieferung nach hatte der König einen Hof auf Hustad; seine genaue Lage ist unbekannt. Eine Gedenkstele wurde im späten 19. Jahrhundert aufgestellt, um den Königshof zu markieren.
Aslaksteinen und eine Kajakroute in der Umgebung
Aslaksteinen in Hustad ist eine etwa 200 Meter lange Klippenformation. Der örtlichen Überlieferung nach soll sie eine Fliehburg gewesen sein. Im näheren Umfeld von Hustad wurden im Gipfelbereich von Aslaksteinen prähistorische Funde gemacht, darunter Reste eines Weges zum Gipfel und einer Burg. Für Reisende mit Interesse an Landschaft und vorgeschichtlichen Spuren ergänzt Aslaksteinen die Baugeschichte der Kirche und das Königsgedenken um ein weiteres Thema.
In der näheren Umgebung von Hustad beginnt bei Askevågen auf Male eine Kajakroute. Sie führt westwärts in Richtung Skutholmen in Vikan. Die Route umfasst geschützte Abschnitte, aber auch exponierte Strecken und Querungen. Die Bedingungen müssen bei jeder Ausfahrt sorgfältig beurteilt werden. Im Unterschied zu Kirche und Denkmal liegt diese Unternehmung im näheren Umfeld des Reiseziels; Verlauf und wechselnde Streckenbedingungen sind dabei ein eigener Planungsaspekt.
Weitere Reiseziele entdecken: Farstad, Tornes, Bud, Aureosen, Elnesvågen
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fræna.