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Urangsvåg: Strand, Radroute und Granitgeschichte

Unterkünfte in Urangsvåg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Urangsvåg lässt sich über drei Themen erschließen: den öffentlichen Badeplatz Djupedalen, eine Radtour, die in den Ort führt, und die Geschichte des Granitabbaus im Gebiet um Urangsvågen. So können Sie Wasser, Bewegung und lokale Geschichte bei der Auswahl Ihres Reiseziels unterschiedlich gewichten.

Wasser und Strand in Djupedalen

Djupedalen ist ein öffentlicher Badeplatz in Urangsvågen. Der Strand ist lang und fällt flach ab. Am Ufer gibt es einen gestalteten Bereich zum Sitzen und Sonnen sowie Tische und Bänke. Auch Krabben und Seesterne kommen am Strand vor. Für geübtere Badegäste gibt es Möglichkeiten zum Springen und Tauchen.

Am Nordufer können Sie vom Ufer aus angeln; außerdem eignet sich der Strand für Kajaktouren. Nahe am Strand gibt es einige Parkplätze. Da sich die Parksituation ändern kann, lohnt sich vor der Fahrt ein kurzer Blick auf die aktuelle Lage.

Rundweg und Orientierung zu Fuß

Der Rundweg führt um den Sandviksvatnet, hinauf in Richtung Dyravatnet und zurück nach Urangsvåg. Damit ist eine Runde beschrieben, die am Ort beginnt und wieder dorthin führt. Als weitere Orientierung zu Fuß: Vom Hafen in Urangsvåg sind es 25 Minuten zum Gemeindeverwaltungszentrum Svortland. Die tatsächliche Gehzeit kann je nach Tempo variieren.

Urangsvåg mit dem Rad

Die Radtour „Sykkeltur i kystmiljø – Svortland – Brandasund“ erreicht Urangsvåg nach 1,5 Kilometern ab Hollundskjosen. Diese Angabe bezieht sich auf den Abschnitt bis zum Ort; die gesamte Tour ist 32,9 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 58 Metern auf.

Die Route führt über mehrere durch Brücken verbundene Inseln und bietet Ausblicke über die Inselwelt. In Urangsvåg führt sie zu einem geschützten Hafen. Besucher können im kommunalen Hafen mit ihren Booten anlegen. Auf der Tour ist die Straße in Richtung Brandasund teilweise schmal und hügelig – ein Streckenmerkmal, das bei der Einschätzung der gesamten Radtour eine Rolle spielt.

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Granit und lokale Geschichte

Im Gebiet um Urangsvågen wurde Granit abgebaut. Der in der Umgebung gewonnene Stein wurde als Bømlogranit, Rolvsnesgranit oder Rolvsnesgranodiorit bezeichnet. Der Abbau erreichte wahrscheinlich um 1900 seinen Höhepunkt; zu dieser Hochphase waren mehr als 40 Männer beschäftigt. Der größte Teil des Bømlogranits aus dem Gebiet wurde nach Bergen verschifft.

Für mehrere Bauten in Bergen wurde Bømlogranit verwendet: für die Kjøttbasaren aus dem Jahr 1874, für das 1876 entstandene Eingangsportal der ehemaligen Bergen tekniske skole in der Strømgaten, später Kunst- und Designhochschule Bergen, sowie für die Sandvikskirken aus dem Jahr 1881. Die Sandvikskirken ist mit Bømlogranit verkleidet. Auch Håkon A. Urangsæter gehört zur lokalen Geschichte: Er war einer der geschicktesten Steinmetze und stammte aus dem kleinen Ort Urangsætre in Urangsvågen.

Ein zusätzlicher Blick auf Bømlo

Im übergeordneten Reiseziel Bømlo ist Siggjo mit 474 Metern der höchste Berg. Von dort reicht der Ausblick von Folgefonna im Osten bis Haugesund im Süden. Der Aufstieg umfasst in der Laksatrappo etwa 1.010 von Sherpas angelegte Stufen sowie mehrere Rastplätze. Diese Angaben beziehen sich auf Bømlo und ergänzen die örtlichen Themen Strand, Radroute und Granitgeschichte in Urangsvåg.

Weitere Reiseziele entdecken: Langevåg, Bremnes, Håvik, Rubbestadneset, Brandasund, Mosterhamn, Finnås, Lykling.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bømlo.

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