Rena: Pilgerweg und Schulgeschichte
Unterkünfte in Rena
Rena bündelt mehrere klar unterscheidbare Reiseinteressen: Pilger- und Radwege, Schul- und Baugeschichte sowie Freizeitmöglichkeiten an Flüssen. Nesvangen auf Rena liegt am Zusammenfluss von Glomma und Renaelva und ist als Åmots 1.000-Jahre-Stätte ausgewiesen.
Pilgerweg und Radroute
Der Østerdalsleden zählt zu den offiziell anerkannten Pilgerwegen Norwegens. Sein westlicher Abschnitt beginnt in Nesvangen am Pilgersteg auf Rena, in der Gemeinde Åmot; von dort sind es 375 Kilometer bis Trondheim. Von Rena aus verläuft die Route am Westufer der Renaelva entlang in Richtung Bjørkøyvelta und Flåtestøa. Elgtråkket ist eine andere Art von Route: Die 320 Kilometer lange Radroute verbindet Rena mit Røros. Im Vergleich führt der Østerdalsleden als Pilgerweg von Nesvangen in Richtung Trondheim, während Elgtråkket Rena und Røros als Endpunkte verbindet. Da Routenbedingungen variieren können, prüfen Sie diese vor Ihrer Tour.
Schul- und Baugeschichte
Das Skolemuseet i Åmot befindet sich in einem eindrucksvollen kulturhistorischen Holzgebäude bei der Hochschule auf Rena. Der einzigartige Bau wurde nach einem Entwurf des Architekten Henrik Bull errichtet. Im Museum erlebt man ein historisches Klassenzimmer sowie Lehrmaterialien, Brotdosen und Schulranzen. Das Gebäude der Rena skole wurde im August 1905 als Schule in Gebrauch genommen. Ein Besuch des Schulmuseums ist während der Öffnungszeiten oder auf Anfrage möglich. Die Freunde des Skolemuseums können einen Besprechungsraum für bis zu 15 Personen sowie kurze Erläuterungen und Führungen anbieten; stimmen Sie solche Arrangements vor Ihrem Besuch ab.
Die Åmot hovedkirke
Auch die Åmot hovedkirke in Rena setzt einen eigenen Akzent in der Baugeschichte. Der massive Holzbau ist im Jugendstil errichtet und geht auf einen Entwurf des Architekten Henrik Bull zurück. Die Kirche wurde um 1900 erbaut und 1902 eingeweiht. Altarbild und Kanzel wurden 1775 von Peter Kasterud aus Fåberg geschnitzt. Die Jahreszahlen beziehen sich damit auf unterschiedliche Aspekte: 1900 und 1902 auf Bau und Einweihung der Kirche, 1775 auf die geschnitzten Ausstattungsstücke.
Flusswege und Freizeitmöglichkeiten
In der näheren Umgebung von Rena folgt die Glommastien der Glomma auf etwa drei Kilometern; entlang der Strecke gibt es mehrere Möglichkeiten zum Baden und für Ruhepausen. Prestsjøen bietet in der näheren Umgebung Bademöglichkeiten, einen Sprungturm, Spielplätze und ein großes Freigelände. Die beiden Orte setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die Glommastien ist eine Strecke am Fluss mit Bade- und Rastmöglichkeiten, Prestsjøen verbindet Bademöglichkeiten mit Spielplätzen und Freigelände. Entlang der Åstaelva gibt es Möglichkeiten zum Angeln und Baden. Über Åsta Øst führt eine leichte Radstrecke auf der Fv. 535 beziehungsweise Østre Åbuveien zurück ins Zentrum von Rena.
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