Holmsbu: Kunst, Hafen und Küstenwege
Unterkünfte in Holmsbu
Holmsbu spricht Reisende an, die ihren Aufenthaltsort nach Kunst, Küstenlandschaft und maritimer Geschichte wählen. Die historische Ortsstruktur ist mit vielen alten Gebäuden, kleinen weißen Häusern und Anlagen erhalten. Sie zeugen davon, dass Holmsbu zunächst Ladeplatz für den Holzhandel und Fischereistandort war und später zum Tourismusort wurde.
Kunst und Ortsgeschichte
Die Sammlung des Holmsbu Kunstmuseum besteht überwiegend aus Werken der drei Holmsbu-Maler Henrik Sørensen, Thorvald Erichsen und Oluf Wold-Torne. Das Museumsgebäude ist vom Riksantikvaren denkmalgeschützt. Auch die Holmsbu-Kirche verbindet Geschichte und Kunst: Sie ist eine Künstlerkirche, wurde 1887 eingeweiht und ist für ihre künstlerische Ausgestaltung durch den Künstler H. Sørensen bekannt.
Einen anderen Blick auf den Ort bietet die Kystsamlingen in Holmsbu. Sie zeigt Gegenstände aus den Bereichen Küste und Fischerei sowie alte Bootsmotoren und Boote. Das Holmsbu Billedgalleri ist für seine besondere Architektur preisgekrönt und denkmalgeschützt. So stehen in Holmsbu Werke der Malerei, kirchliche Ausgestaltung, Architektur und Gegenstände aus der Küsten- und Fischereigeschichte nebeneinander.
Hafen und Ortsleben
Der Hafen von Holmsbu liegt an der Mündung des Drammensfjords und verfügt über 250 feste Plätze sowie 50 Gästeliegeplätze. Seit dem frühen 18. Jahrhundert ist er ein Zentrum der Seefahrt und des Handels. Am Gasthafen gibt es ein Servicegebäude mit Duschen und Toiletten, darunter eine Einrichtung nach HC-Standard. Die Hafenangaben verbinden damit eine lange maritime Geschichte mit konkreten Einrichtungen für Besucher des Hafens.
Bei einem Spaziergang durch das Zentrum kommen Sie an kleinen Geschäften, Galerien und Cafés vorbei. Zum Parken gibt es kostenlose Plätze bei Kjøia unterhalb der Kirche, gebührenpflichtige Parkplätze im Zentrum und weitere Parkplätze in Støa. Praktische Parkinformationen können sich ändern; prüfen Sie sie vor Ihrer Fahrt. Støa ist ein Erholungsgebiet am Wasser. Dort beherbergen kleine rote Häuser im Sommer Kunstausstellungen und verkaufen Kunsthandwerk. Dieses saisonale Angebot kann von Jahr zu Jahr variieren.
Wege, Küste und Holtnesdalen
Mehrere Wanderwege verlaufen entlang der Küste des Oslofjords. Ein Rundweg führt zum Holmsbu Kunstmuseum in Støa und durch Holtnesdalen zurück. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ihrer Wanderung, da sie sich ändern können. Das nahe Holtnesdalen zeigt sich im April und Mai mit Flächen voller Buschwindröschen und viel Vogelgesang. Zur Landschaft gehören außerdem eine tiefe, üppige Schlucht, hohe schroffe Felswände, schmale Pfade und wilder Regenwald. Vegetation und Wegbedingungen variieren saisonal.
In Holmsbu gibt es mehrere Strände und Badeplätze. Eine jährliche Ruderregatta für Holmsbuprammen endet an der alten Dampfschiffbrücke. Auch Radfahren ist eine Möglichkeit, den Küstencharakter der Gegend aufzugreifen: Eine beliebte Fahrradroute verläuft auf Küstenstraßen von Holmsbu durch das Hurumlandet. Das Touristenbüro Holmsbu informiert über Wandermöglichkeiten und bietet die kinderfreundliche Route „Småtråkk“ an. Auf dieser Route lassen sich über Mobiltelefon und QR-Codes Geschichten zu den besuchten Orten anhören.
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