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Plužine zwischen Piva-See und Kulturerbe

Unterkünfte in Plužine

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Naturpark Piva nimmt einen bedeutenden Teil der Opština Plužine ein und bedeckt 39 Prozent ihres Gebiets. In Plužine treffen Landschaft, Wassersport und Kulturerbe aufeinander. Für die Planung Ihres Aufenthalts lohnt sich deshalb ein Blick darauf, welche Erlebnisse Sie in den Mittelpunkt stellen möchten: ruhige Aktivitäten am See, Wege durch die Natur oder historische Sehenswürdigkeiten.

Wassersport am Piva-See und auf den Flüssen

Der Piva-See bietet besonders gute Bedingungen für Wassersport auf ruhigem Wasser. Kajakfahren auf dem See eignet sich für Reisende, die ruhiges Paddeln bevorzugen; auch Bootsfahrten gehören zu den Besucheraktivitäten. Eine andere Art des Kajakfahrens wird auf den schnellen Gewässern der Flüsse Piva und Tara angeboten und richtet sich an Abenteuer- und Adrenalininteressierte. Rafting auf der Tara gilt als das attraktivste touristische Produkt der Gemeinde Plužine. Die verschiedenen Wasseraktivitäten unterscheiden sich damit vor allem darin, ob Sie ruhiges Seewasser oder schnelle Flussgewässer suchen.

Am Piva-See in Plužine hat die Zipline eine Seillänge von 1.400 Metern.

Naturbeobachtung und Wege

Im Naturpark Piva gibt es zwei Plattformen zur Beobachtung wild lebender Tiere und eine Plattform zur Vogelbeobachtung. Zustand und Zugang können sich ändern; informieren Sie sich vor einem Besuch über die aktuelle Situation. Der Managementplan für 2021 bis 2025 führt außerdem mehr als 15 markierte Wander- und/oder Fahrradrouten mit Informationstafeln auf. Darin ist auch der Bergwanderweg Plužine–Stabna–Veliki Vito als markierter Bergweg ausgewiesen. Für die Planung sollten Sie die jeweiligen Wegbedingungen berücksichtigen.

Die Stabanska jezera sind Gletscherseen etwa 20 Kilometer von der Stadt Plužine entfernt. Von Plužine aus führt ein Weg entlang der Vrbnica und des Stabanski-Bachs zu den Seen. Sie sind reich an Forellen und werden häufig von Sportanglern besucht.

Eine besondere landschaftliche Eigenheit hat der Sušičko-See auf dem Durmitor: Er ist periodisch. Wenn der Fluss Sušica austrocknet, verschwindet auch das Wasser des Sees. Diese Veränderlichkeit unterscheidet ihn von einem dauerhaft wasserführenden See und macht das Zusammenspiel mit dem Fluss zu einem charakteristischen Merkmal der Landschaft.

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Kloster Piva und kulturelles Erbe

Das Kloster Piva wurde nach Sinjac versetzt, weil der Fluss Piva überflutet wurde und ein Wasserkraftwerk gebaut wurde. Bei der Verlegung wurden auch die ursprünglichen Fresken übertragen. Die Geschichte des Klosters verbindet damit einen tiefgreifenden Eingriff in die Landschaft mit dem Erhalt seiner ursprünglichen Wandmalereien.

Zur Schatzkammer des Klosters gehören wertvolle Sammlungen alter Manuskriptbücher und früher auf dem Balkan gedruckter Bücher. Sie zählt zu den reichsten Schatzkammern Montenegros und umfasst den einzigen erhaltenen Psalter aus der Druckerei von Obod. Die Kula Lazara Sočice in Goransko hat den Status eines Kulturguts. Zusammen bieten Kloster und Turm unterschiedliche Anknüpfungspunkte für Reisende, die sich neben Natur und Aktivitäten auch für das kulturelle Erbe von Plužine interessieren.

Orientierung für Ihren Aufenthalt

Für die regionale Orientierung ist die Hauptstraße M18 ein wichtiger Bezugspunkt: Sie verbindet Šćepan Polje an der Grenze zu Bosnien und Herzegowina über Plužine und Nikšić mit Podgorica. Da sich Straßenverhältnisse ändern können, empfiehlt sich vor der Fahrt ein Blick auf die aktuelle Lage. Bei der Wahl eines Hotels können Sie Ihre Reiseplanung an den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren – Wassersport, Natur und Wege oder Kultur.

Weitere Reiseziele entdecken: NEDAJNO, Donja Brezna, Plužine, Crkvičko Polje, Herceg-Novi, Bijelo Polje, Žabljak, Šavnik.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Montenegro.

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