Budva: Altstadt, Küste und Wanderwege entdecken
Unterkünfte in Budva
Budva bietet unterschiedliche Themen für einen Aufenthalt: die von mittelalterlichen Mauern umgebene Altstadt, markante Strände und Wanderwege im Hinterland. Kultur, Küstenlandschaft und Natur lassen sich so als eigene Schwerpunkte in die Reiseplanung aufnehmen.
Altstadt und Kulturorte
Die Altstadt von Budva ist von mittelalterlichen Mauern mit einer Festung, Türmen und Toren umgeben. Das Museum der Stadt Budva in der Altstadt umfasst archäologische und ethnografische Ausstellungen. In der Zitadelle reicht der Blick über die Stadt; zu ihr gehören außerdem ein kleines Museum, eine Bibliothek und ein Fischrelief als Symbol Budvas.
Im Sommer verwandelt das Festival „City Theater“ Plätze und Innenhöfe der Altstadt in Bühnen. Gegründet wurde es 1987. Zu den weiteren kulturellen Orten zählen die aktive, der heiligen Petka geweihte Kirche im Klosterkomplex Podmaine und das Spomen Dom Reževići. Dieses befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude aus dem Jahr 1856 und umfasst eine Galerie, eine Bibliothek sowie einen ethnografischen Raum. Zum Programm gehören Präsentationen, Ausstellungen, Diskussionen und poetisch-musikalische Abende.
Auch Petrovac und Sveti Stefan haben eigene historische Bezüge. Die römischen Mosaike von Petrovac sind Bodenverzierungen eines römischen Bauwerks, das wahrscheinlich aus dem 3. oder 4. Jahrhundert n. Chr. stammt. Das Spomen Dom Crvena komuna in Petrovac umfasst eine Kunstgalerie, eine Bibliothek und ein Revolutionsmuseum. Sveti Stefan entstand vor mehr als fünf Jahrhunderten, als Steinhäuser auf einer Insel angepasst wurden. Nahe Sveti Stefan liegt das Kloster Praskvica mit Bibliothek, Archiv und Schatzkammer.
Strände und Natur
Die Strände unterscheiden sich in Gestalt, Ausmaß und Zugang. Der Strand von Bečići erhielt 1935 in Paris den Grand Prix und 1965 die Goldene Palme. Mogren besteht aus zwei durch einen Tunnel verbundenen Stränden. Vom Hotel Avala führt ein 350 Meter langer Betonweg dorthin; bei starkem Südwind und Wellengang kann dieser Weg unsicher sein. Buljarica ist 2.250 Meter lang. Crvena Glavica umfasst sieben kleinere Strände, von denen einige nur mit dem Boot oder schwimmend erreichbar sind.
Drobni Pijesak liegt in einer versteckten Bucht und ist vom Meer aus am leichtesten erreichbar. Der Ort dient Touristen und Einheimischen als Ausflugsziel. Im Miločer-Park prägen exotische Bäume und Blumen einen Garten in der touristischen Zone Sveti Stefan–Miločer. Eine andere Naturstation ist die alte Olive von Ivanovići: Sie ist etwa 2.000 Jahre alt und wurde 1994 als Naturdenkmal registriert und geschützt. Auch das Feuchtgebiet Buljaričko polje gehört zu den Naturzielen; es ist ein Naturreservat für zahlreiche seltene Pflanzen- und Vogelarten.
Wanderwege und Ausflüge
Innerhalb der Gemeinde Budva gibt es fast 150 Kilometer Wanderwege. Sie führen durch das Hinterland und verbinden Küstendörfer. Ein benannter historischer Weg ist der Jegorov Put von Miločer nach Čelobrdo. Zur alten Olive von Ivanovići führt ein etwa zwei Kilometer langer Weg von der Magistrale Budva–Bar durch die Siedlung und das Dorf Ivanovići; anschließend verläuft ein 30 Meter langer Steinweg bis zum Baum.
BudvaTrails ist eine GPS-Anwendung für Wanderwege, die kostenlos online und offline genutzt werden kann. Prüfen Sie vor einer Tour die aktuelle Verfügbarkeit der App. Tauchclubs gibt es in Budva, Pržno, Sveti Stefan und Petrovac.
Ein lokaler Geschmack
Zum Dan Širuna gehört eine traditionelle Verkostung von frisch zubereitetem širun, einem Blaufisch, der mit lokalem Wein oder Bier serviert wird. Zusammen mit den historischen Orten, den unterschiedlichen Strandzugängen und den Wegen durch das Hinterland zeigt diese Tradition eine weitere Seite Budvas. Bei der Planung können Sie daher neben Küstentagen auch Kultur, Wanderungen oder lokale Esskultur als Schwerpunkt Ihres Aufenthalts berücksichtigen.
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