Monte Carlo: Hotels, Geschichte und Casino-Gärten
Unterkünfte in Monte Carlo
Monte Carlo lässt sich zunächst über seine eigene Mitte einordnen: Der Stadtteil liegt rund um das Casino. Für die Auswahl eines Hotels können außerdem zwei konkrete Themen Orientierung geben: die Casino-Gärten mit ihrer ausgeprägten Gestaltung und die Salle Garnier. Dazu kommen die Gründungsgeschichte sowie praktische Angaben zu Fußwegen und Buslinien. Überlegen Sie, welcher dieser Aspekte für Ihren Aufenthalt den Ausschlag gibt; so können Sie die Suche nach Hotels auf die Seiten des Reiseziels ausrichten, die Sie besonders interessieren.
Monte-Carlo und seine Umgebung
Monte-Carlo wurde 1866 während der Herrschaft von Fürst Charles III. gegründet. Seine räumliche Orientierung ergibt sich aus der Lage rund um das Casino. Im weiteren Monaco-Kontext unterscheidet sich Monte-Carlo von La Condamine: Beide werden als eigene Stadtbezirke geführt. La Condamine umgibt Port Hercule, eine natürliche Bucht und einen der wenigen Tiefwasserhäfen an der Französischen Riviera. Port Hercule bietet damit einen eigenen Bezugspunkt für La Condamine, während Monte-Carlo hier über das Casino eingeordnet ist.
Die Casino-Gärten: Gestaltung und Landschaft
Die Casino-Gärten bringen einen anderen Schwerpunkt in die Ortswahl. Sie verbinden französisch gestaltete Gartenanlagen mit gestalteten Tälern, Wasserfällen, Bächen und Teichen. Entworfen wurden sie vom Architekten Edouard André; durch die Pflanzung subtropischer Arten verlieh er ihnen den exotischen Charakter, den die Gärten bewahren. An der Anlage treffen deshalb mehrere Gestaltungselemente zusammen: die französische Gartenform, die subtropische Bepflanzung und das Wasser in den gestalteten Landschaftsbereichen. Wenn Sie bei einem Aufenthalt besonders auf Garten- und Landschaftsgestaltung achten, bieten diese Merkmale einen konkreten kulturellen und landschaftlichen Bezugspunkt in Monte-Carlo. Die Entstehungsgeschichte des Viertels und die von André geprägte Gartenanlage sind dabei zwei eigenständige Themen: Das Gründungsjahr betrifft Monte-Carlo, der Entwurf und die Pflanzung die Casino-Gärten.
Zu Fuß und mit dem Bus orientieren
Für die Wege zu den benannten Zielen lohnt es sich, den jeweiligen Ausgangspunkt auseinanderzuhalten. Die Salle Garnier liegt zehn Gehminuten vom Bahnhof Monte-Carlo entfernt; empfohlen wird der obere Ausgang. Diese Gehzeit ist eine konkrete Orientierung für diesen Weg. Wenn sich der Zugang zum Bahnhof ändert, prüfen Sie die Orientierung vor Ort. Im weiteren regionalen Umfeld Monacos bedienen die Buslinien 1, 5 und 6 der Compagnie des Autobus de Monaco die Opéra de Monte-Carlo an der Haltestelle Casino; Linie 2 hält an Monte Carlo oder Tourist Office. Die Angaben geben zwei verschiedene Arten der Orientierung: eine Gehzeit ab Bahnhof und Buslinien samt Haltestellen in Monaco. Da sich Routennummern und Haltestellen ändern können, prüfen Sie die aktuelle Verbindung vor der Fahrt.
Für den Weg zum Grimaldi Forum und zum Auditorium Rainier III empfiehlt die Opéra de Monte-Carlo den unteren Ausgang Sainte-Dévote. Hier ist also ein anderer Bahnhofsausgang relevant als bei der Gehzeit zur Salle Garnier: Für diese Ziele nennt die Empfehlung Sainte-Dévote, für den Weg zur Salle Garnier den oberen Ausgang. So richten Sie Ihre Orientierung nach dem konkreten Ziel statt nach einer einzigen pauschalen Bahnhofsempfehlung aus.
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