Călărași District: Klöster, Codri und Töpfertradition
Unterkünfte in Călărași District
Klosterorte, Codri-Landschaften und Töpfertradition prägen das vielseitige Profil von Călărași District. Zu den kulturellen Themen zählen eine Pilgergruppierung, historische Klöster, ein Ethno-Museum und ein Kulturzentrum für moldauische Töpferei. Auch die Landschaftsbezüge sind konkret: Sie reichen von den Călărași-Codri bis zu den bewaldeten Hügeln des Ichel-Tals. So können Sie Ihre Reise nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.
Klöster zwischen Pilgertradition und Geschichte
Mănăstirea Hîrjauca gehört zur Pilgergruppierung „Kreuz der vier Klöster“ in den Călărași-Codri. Die Zugehörigkeit zu einer benannten Pilgergruppe und der Bezug auf die Codri ordnen das Kloster zugleich religiös und landschaftlich ein. Damit bietet der Ort einen konkreten Zugang zum kulturellen Erbe der Călărași-Codri.
Mănăstirea Hîrbovăţ wurde 1730 gegründet. Dort wird die bekannte wundertätige Ikone der Gottesmutter „Gîrboviţa“ aufbewahrt. Gründungsdatum und Ikone setzen unterschiedliche Akzente: Das eine verankert die Geschichte des Klosters zeitlich, das andere benennt ein besonderes religiöses Kulturgut. Pilger erreichen Mănăstirea Hîrbovăţ über die Nationalstraße Chișinău–Ungheni durch Strășeni, Bucovăț und Călărași.
Auch Mănăstirea Frumoasa ist über die Nationalstraße Chișinău–Ungheni durch Strășeni, Bucovăț und Călărași erreichbar. Das historische Nonnenkloster wurde etwa 1804 gegründet; Hîrbovăţ geht auf 1730 zurück. Die Datierung Frumoasas bleibt dabei eine Näherungsangabe. Es liegt im Herzen der Codri, auf dem Zentralmoldauischen Plateau im Raum Călărași. Für die Anfahrt zu beiden Klöstern sollten Sie Straßenverhältnisse und öffentliche Verkehrsmittel gesondert prüfen.
Codri, Tal und Denkmal
Bei Mănăstirea Răciula tritt der Landschaftsbezug anders hervor: Das Kloster liegt in den bewaldeten Hügeln des Ichel-Tals am Fluss Ichel. Sein Komplex ist als nationales Denkmal der Geschichte und Architektur anerkannt. Im Vergleich zur Plateau-Lage Frumoasas beschreibt Răciula eine Tal- und Flusslandschaft. So treffen bei den Klosterorten unterschiedliche räumliche Akzente auf jeweils eigene historische Bezüge.
Töpfertradition und kulturelle Aufenthaltsorte
Casa Părintească in Palanca ist ein Ethno-Museum und eine Gästeunterkunft, die von der Kunsthandwerkerin Tatiana Popa gegründet wurde. In dieser Verbindung gehören kultureller Ort und Übernachtungsangebot zu einer Einrichtung. Das unterscheidet Casa Părintească von einem reinen Museumsbesuch und macht sie zu einem besonderen Bezugspunkt für Reisende, die sich für lokale Kultur interessieren.
In Hoginești widmet sich das Kulturzentrum Casa Olarului „Vasilii Gonciari“ den moldauischen Töpfertraditionen. Die kulturell-pädagogische Führung „Drumul boțului de lut“ endet mit einer praktischen Tätigkeit an der Töpferscheibe. So verbindet das Programm die Beschäftigung mit dem Handwerk mit einer eigenen praktischen Erfahrung. Die Führung findet jährlich statt; prüfen Sie vor Ihrer Reise, ob sie zu Ihrem Termin angeboten wird.
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