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Noertrange: Wandern, Flugplatz und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Noertrange

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Noertrange bietet Anknüpfungspunkte für unterschiedliche Reiseinteressen: den örtlichen Wanderweg WS 2, Ausblicke über das Becken von Wiltz, Fallschirmsport und historische Überlieferungen. Wenn Sie den Ort als Reiseziel erwägen, können Sie Ihren Aufenthalt nach dem Schwerpunkt ausrichten: Bewegung in der Landschaft, ein Sprungtag oder ein näherer Blick auf die Ortsgeschichte.

Flugplatz und Fallschirmsport

Der Flugplatz Noertrange wurde am 17. Juli 1956 offiziell eingeweiht. Ein weiterer Bezug zum Fliegen ist die Dropzone von Skydive Luxembourg in Noertrange: Sie befindet sich auf einem privaten Grasflugplatz im Norden Luxemburgs.

Spontane Sprünge sind ohne Vereinsmitgliedschaft möglich; Besucher können an einem Sprungtag erscheinen und sich beim Manifest anmelden. Der AFF-Kurs von Skydive Luxembourg bietet eine andere Form: Er ist in sieben Stufen mit zunehmender Selbstständigkeit aufgebaut und führt vom ersten Freifallsprung bis zum selbstständigen Absprung, Freifall und Fallschirmflug. Für Ihre Planung können Sie damit zwischen einer spontanen Teilnahme am Sprungtag und dem stufenweisen Aufbau einer AFF-Ausbildung unterscheiden.

Wandern und Ausblicke

Der lokale Wanderweg WS 2 ist in beiden Richtungen mit weiß-blauen Markierungen mit der Aufschrift „WS 2“ gekennzeichnet. Am Ausgangspunkt des Weges befindet sich direkt ein Parkplatz. Für die Tourenplanung haben Sie dadurch zwei konkrete Orientierungspunkte: die Markierung des Weges und den Parkplatz am Start.

Der Aufstieg zum Weiler Noertrange führt über einen Hang und bietet vielfältige Ausblicke auf das gesamte Becken von Wiltz. Eine kurze Abstecherroute nach Noertrange wird empfohlen; das Dorf liegt auf den Höhen und bietet einen schönen Blick auf Wiltz. Die Blickwinkel setzen unterschiedliche Akzente: Vom Dorf aus sehen Sie Wiltz, beim Hangaufstieg reicht die Aussicht über das gesamte Becken.

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Ortsgeschichte und Überlieferungen

Noertrange ist 1310 unter dem Namen Nortingen belegt. Bis 1803 gehörte der Ort zur Pfarrei Wiltz; Noertrange gehörte außerdem zur Herrschaft Wiltz. So umfasst die Ortsgeschichte sowohl eine kirchliche als auch eine politische Zugehörigkeit. Ein konkreter Vorgang aus dem Jahr 1675 betrifft die Kapelle: Die Pfarrangehörigen liehen 16 Taler von der Kapelle in Erpeldange, um Dacharbeiten an der Kapelle von Noertrange zu finanzieren. Damit reicht der Bogen vom frühen Namensbeleg über kirchliche und politische Bezüge bis zu einer konkreten Baumaßnahme im 17. Jahrhundert.

Zur örtlichen Erzähltradition gehört eine Geisterlegende. Der lokalen Legende nach konnte man nach Einbruch der Dunkelheit in der Nähe des zwischen Noertrange und Wiltz errichteten Galgens auf Gespenster treffen. Die Geschichte unterscheidet sich von den datierten Angaben zur Orts- und Kapellengeschichte: Sie wird als Legende erzählt und ist an einen Ort zwischen Noertrange und Wiltz gebunden.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wiltz.

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