Kupiškio rajono savivaldybė: Wasser, Kultur und Wald
Unterkünfte in Kupiškio rajono savivaldybė
Die Kupiškio rajono savivaldybė verbindet eine weitläufige Wasserlandschaft mit Waldwegen, Museen und historischen Bauwerken. Die Kupiškis-Marių, der Inselpark Uošvės Liežuvis und die Orte Kupiškis, Palėvenė und Adomynė setzen unterschiedliche Schwerpunkte. So können Sie Ihre Reise danach ausrichten, ob Sie vor allem am Wasser unterwegs sein, Natur erkunden oder Architektur und regionale Traditionen kennenlernen möchten.
Wasserlandschaft und Inselpark
Die Kupiškis-Marių entstanden 1984 durch die Aufstauung des Flusses Lėvuo. Der künstliche Wasserspeicher umfasst 828 Hektar und ist etwa 25 Kilometer lang. An seinen Ufern gibt es einen Strand, 19 Freizeitanlagen, Sportplätze und Parkplätze sowie Häuser auf dem Wasser, Häuser im Kiefernwald und einen Campingplatz. Jedes Jahr finden an den Kupiškis-Marių verschiedene Sportveranstaltungen statt: Dazu gehören die Regatta der Kupiškis-Marių, internationale Wasserformelrennen, litauische und internationale Triathlonwettkämpfe und die litauische Strandfußballmeisterschaft. Auch Eisangelwettbewerbe und Sommerfeste werden dort veranstaltet. Wenn Sie Ihre Reise mit einem bestimmten Ereignis verbinden möchten, prüfen Sie die Termine vorab.
Der dendrologische Park auf der Insel Uošvės Liežuvis umfasst 8,97 Hektar und beherbergt mehr als 50 Baumarten. Zur Insel führt eine Brücke von der Seite des Dorfes Pajuodupė; eine weitere Verbindung ist die Pontonbrücke von der Freizeitanlage Aukštupėnai. Zwischen dieser Anlage und der Insel verläuft eine 225 Meter lange Wakeboardstrecke mit Rampen. Prüfen Sie deren Betriebsstatus, bevor Sie die Strecke einplanen. Im Park gibt es außerdem Lehrpfade, Erholungsbereiche mit Schutzhütten, Toiletten und einen Veranstaltungsbereich; die Ausstattung einzelner Einrichtungen kann sich ändern.
Geschichte, Museen und Kunst
Der Kupiškis- beziehungsweise Aukštupėnai-Hillfort liegt unmittelbar bei Kupiškis am linken Ufer des Lėvuo, nahe dem Stausee und dem Dorf Aukštupėnai. Historiker vermuten, dass sich hier eine hölzerne Gemeinschaftsburg oder Zuflucht befand und dort die frühesten Anfänge der späteren Stadt lagen. Diese Deutung bleibt eine Vermutung. Bei der Anfahrt nach Kupiškis sind die roten Backsteintürme der Kirche Kupiškio Kristaus Žengimo į dangų aus jeder Richtung zuerst zu sehen.
Das Kupiškis-Museum ist in einem ehemaligen Pfarrschulgebäude aus dem Jahr 1823 untergebracht. Zu seinen Beständen gehören eine Sammlung traditioneller litauischer Kleidung und Accessoires, die Stefanija, Mikalina und Elvyra Glemžaitė zusammengetragen haben. Sie reicht vom 19. Jahrhundert bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bemerkenswert sind auch fast 4.000 Jahre alte Auerochsenhörner, die als die größten in Litauen gefundenen gelten. Das Adomo-Petrausko-Museum bietet einen anderen Einblick in Sammlung und Bauformen: Der Komplex besteht aus einem Wohnhaus, zwei Getreidespeichern, einem Turm und einem Geräteschuppen; seine Sammlung umfasst mehr als 7.000 Exponate.
Ein Open-Air-Museumsrundweg in Kupiškis zeigt mehr als zwei Dutzend Skulpturen des Bildhauers Henrikas Orakauskas. Auch das Volkskunststudio „Židinys“ widmet sich bildender Kunst und Handwerk. Dort werden fortlaufend Ausstellungen von Volkskünstlern und Kunstschaffenden gezeigt, darunter Gemälde, Metall- und Flechtarbeiten, gewebte Bänder, Scherenschnitte und Holzschnitzereien.
Herrenhäuser, Kirchen und regionale Spezialitäten
Das Herrenhaus Adomynė ist ein seltenes Denkmal romantisch-klassizistischer Holzarchitektur und in das litauische Register der Kulturgüter eingetragen. Erhalten sind unter anderem Kachelöfen, ein Backofen, Fresken, verzierte Türen mit Metallbeschlägen und ornamentierte Parkettböden. Bekannt ist das Herrenhaus außerdem für die dort ausschließlich gebackenen, zertifizierten litauischen Kulturerbegebäckstücke Adomynė „Pagrabinės“.
In Palėvenė besitzt die Kirche acht Altäre und gilt als eines der originellsten Beispiele des sogenannten volkstümlichen Barocks in Litauen. Die Geschichte des Dominikanerklosters dort beginnt 1676, als sich die ersten Dominikanermönche niederließen. Im restaurierten Speicher des Klosters können Besucher Mönchsgerichte und hausgemachtes Bier aus der Region Kupiškis probieren. Erkundigen Sie sich vor der Reise, ob diese Möglichkeit zu Ihrem Besuchszeitpunkt besteht.
Waldwege und Naturbeobachtung
Der etwa 1,4 Kilometer lange Lehrpfad „Į girią“ führt durch den Šimonių-Wald. Entlang des Weges gibt es Schutzhütten, eine Feuerstelle, Bänke, Informationstafeln und Lernspiele für Kinder. Der Pfad grenzt an das telmologische Schutzgebiet Iženas; prüfen Sie vor der Reise dessen Grenzen und die geltenden saisonalen Regeln. Im Šimonių-Wald leben unter anderem Elche, Rehe, Wildschweine, Füchse, Hasen und Wölfe. Zu den geschützten Arten zählen Schwarzstorch und Schreiadler, doch Tierbeobachtungen lassen sich nicht voraussetzen.
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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Panevėžys.