Rauna entdecken
Unterkünfte in Rauna
Rauna bietet für die Planung eines Aufenthalts unterschiedliche Schwerpunkte: mittelalterliche Burgengeschichte, historische Kunst, geologische Besonderheiten, eine vielfältige Pflanzensammlung und Einblicke in die Lebensmittelherstellung. Wenn Sie ein Hotel für Rauna suchen, können Sie zuerst überlegen, welches dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen soll.
Geschichte und Ausstellungen
Das Zentrum „Raunas Kultūrvēsturiskā mantojuma centrs“ zeigt Objekte aus seiner Sammlung und veranstaltet regelmäßig wechselnde Ausstellungen, in denen Besucher die Geschichte von Rauna kennenlernen können. Einen anderen Besuchsrahmen bieten die beleuchteten Stände der Naturgalerie desselben Zentrums: Sie sind rund um die Uhr, ohne Einschränkungen und ohne Eintritt zugänglich. So unterscheiden sich die wechselnden Ausstellungen von der jederzeit zugänglichen Präsentation der Naturgalerie.
Burg, Kirche und Architektur
Die Burg „Raunas pils“ wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut und diente als eine der wichtigsten Winterresidenzen des Erzbischofs von Riga. In den Burgruinen können Besucher den Aussichtsturm besteigen. Da sich Betriebsdetails ändern können, prüfen Sie aktuelle Hinweise vor Ihrem Besuch.
Das „Tanīsa pilskalns“ war eines der größten und am stärksten befestigten alten latgalischen Burgberge. Burg und Burgberg stehen für unterschiedliche historische Bezugspunkte: hier die erzbischöfliche Winterresidenz, dort ein alter befestigter Burgberg. Auch die Kirche „Raunas Evaņģēliski luteriskā baznīca“ ergänzt den Blick auf Raunas Geschichte. Sie besitzt alte Steinreliefs, die als einzigartige Denkmäler der lettischen Kunstgeschichte gelten. Führungen an der Kirche leitet Pastor Edijs Kalniņš; bestätigen Sie deren Verfügbarkeit vor Ihrer Reise. Die „Raunas ūdensdzirnavas“ sind ein Architekturdenkmal von staatlicher Bedeutung.
Geologie und Pflanzenvielfalt
Der „Raunas Staburags“ ist als Naturschutzgebiet geschützt. Er entstand durch Kalkablagerungen aus dem Grundwasser; die Kalksteinbildung begann vor etwa 8.000 Jahren und dauert bis heute an. Damit treffen bei dieser Formation eine lange Entstehungsgeschichte und ein fortlaufender Prozess zusammen. Die „Raunas Velnala“ ist eine unterirdische Höhle im weißen Sand devonischer Gesteine. Ihre Fläche beträgt etwa 50 m², ihre Tiefe 13,6 Meter.
Im „Kolekcijas dārzs“ in Rauna wachsen mehr als 260 Kiefernvarietäten, 150 Hortensiensorten, 70 Pfeifenstrauchtypen, 50 Birkenvarietäten und 60 Fichtenvarietäten. Sie können den Garten selbstständig besichtigen oder eine Führung mit Schwerpunkt auf der Pflanzensammlung wählen. Damit gibt es neben den geologischen Themen auch einen eigenen Besuchsschwerpunkt rund um die Pflanzenvielfalt.
Einblick in die Lebensmittelherstellung
Bei einer etwa einstündigen Führung durch die Käse- und Nudelmanufaktur erfahren Besucher, wie 20 Nudelsorten aus echten Bauernhofeiern hergestellt werden. Der Fokus liegt damit auf dem Herstellungsprozess und der Vielfalt der Nudelsorten. Im Selbstbedienungsladen können Besucher jederzeit und ohne vorherige Anmeldung Käse, Nudeln und Butter zu Herstellerpreisen kaufen. Führung und Laden bedienen unterschiedliche Interessen: Die Führung vermittelt, wie die Nudeln entstehen; der Laden ermöglicht den Einkauf der genannten Produkte.
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