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Ķimale: Herrenhausgeschichte und Ābelnieku senkapi

Unterkünfte in Ķimale

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Ķimale lässt sich über zwei historische Themen und eine längere Fahrradroute einordnen. Das Herrenhaus von Ķimales muiža steht für eine Baugeschichte, die vom 18. Jahrhundert bis zu einem Umbau im Jahr 1891 reicht. Die Begräbnisstätte Ābelnieku senkapi ist dagegen ein Friedhof aus der späten Eisenzeit. Ergänzend führt eine 42 km lange Fahrradroute über Ķimale zurück nach Kuldīga. Für Ihre Reiseplanung sind damit historische Zeitstellung, bauliche Veränderung und Routenverlauf drei unterschiedliche Anknüpfungspunkte.

Herrenhaus von Ķimales muiža

Das Herrenhaus von Ķimales muiža wurde im 18. Jahrhundert erbaut. 1891 wurde es nach einem Entwurf des Architekten E. Zeiler umgebaut. Die beiden Angaben bezeichnen verschiedene Phasen: Das 18. Jahrhundert steht für die Errichtung, während 1891 den späteren Umbau datiert. Der Entwurf E. Zeilers gehört damit zum Umbau und nicht zur ursprünglichen Bauzeit. Wenn Sie sich für Architekturgeschichte interessieren, können Sie die Entstehung des Hauses und seine spätere Veränderung zeitlich getrennt einordnen.

Ābelnieku senkapi

Die Begräbnisstätte Ābelnieku senkapi ist ein Friedhof aus der späten Eisenzeit in Ķimale. Sie besteht aus zwei benachbarten, etwas länglichen Grabhügeln und einem danebenliegenden ebenen Gräberfeld. Damit unterscheidet sich die ebene Fläche klar von den beiden Hügeln; die Beschreibung benennt sowohl die Formen als auch ihre Lage zueinander. Für die Reiseplanung ist das ein anderer historischer Akzent als beim Herrenhaus: Hier steht die Anordnung einer Begräbnisstätte im Mittelpunkt, dort die Bau- und Umbaugeschichte.

Zeitlich liegen die beiden Themen weit auseinander: Ābelnieku senkapi gehören in die späte Eisenzeit, während die Baugeschichte des Herrenhauses im 18. Jahrhundert einsetzt und mit dem Umbau von 1891 einen weiteren Bezugspunkt erhält. So lassen sich die archäologische Einordnung der Begräbnisstätte und die spätere Baugeschichte des Herrenhauses als unterschiedliche Kapitel der Ortsgeschichte betrachten.

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Mit dem Fahrrad durch Ķimale

Die Fahrradroute ist 42 km lang und führt von Kuldīga über Padure, die Seen Lielais Nabas ezers und Mazais Nabas ezers, die Staatsstraße P108 sowie Ķimale zurück nach Kuldīga. Die angegebene Gesamtdistanz umfasst die Runde von Kuldīga über die genannten Stationen und zurück, nicht nur den Abschnitt durch Ķimale. Prüfen Sie vor der Fahrt die Verfügbarkeit der Route und die Straßenbedingungen.

Linie 6419

Die Linie 6419 verkehrt auf der Strecke Kuldīga–Padure–Ķimale–Kuldīga und bedient Ķimale als Haltestelle. Beide Streckenangaben nennen Kuldīga, Padure und Ķimale; die Radroute führt in ihrer Beschreibung außerdem über die beiden Nabas-Seen und die P108. Bei der Buslinie ist Ķimale als Haltestelle auf der Strecke ausgewiesen, während die Fahrradroute eine Gesamtdistanz und weitere Wegpunkte beschreibt. Prüfen Sie vor einer konkreten Fahrt den Fahrplan der Linie 6419.

Weitere Reiseziele entdecken: Vārme, Īvande, Kuldīga, Vilgāle, Veldze, Renda, Padure

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kuldīgas Novads.

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