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Atašiene: Kultur, Natur und Radfahren

Unterkünfte in Atašiene

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Atašiene spricht Reisende an, die Kulturgeschichte, Natur und Radfahren in ihre Reiseplanung einbeziehen möchten. Wenn Sie ein Hotel in Atašiene suchen, können Sie zuerst entscheiden, welcher Schwerpunkt Ihren Aufenthalt prägen soll: lokale Kultur, Landschaft und Spaziergänge oder eine Radtour. Die verschiedenen Themen bieten konkrete Anhaltspunkte, um Ihre Reise nach den eigenen Interessen auszurichten.

Kulturgeschichte und Folklore

Die erste katholische Holzkirche in Atašiene wurde 1804 erbaut. Ein jährlich wiederkehrender Termin im Kulturkalender ist der Annas-und-Jēkaba-Tag: Er findet am 24. Juli im Hof des Kulturhauses „Annas Sāta“ in Atašiene statt.

Zur Folkloregruppe VĪRAKSNE gehören Mitglieder aus vier Generationen. Ihr Repertoire besteht überwiegend aus Liedern, Spielen und Tänzen, die in der örtlichen Region gesammelt wurden. Damit bietet die Gruppe einen eigenen kulturellen Akzent neben den Bauwerken und Veranstaltungen des Ortes.

Herrenhaus Marinzeja und Park

Das Herrenhaus Marinzeja wurde 1845–1847 erbaut. Besucher können es nur von außen besichtigen. Neben dem Herrenhaus liegt ein englisch-französischer Landschaftspark mit vielen seltenen Baumarten. Ein solcher Park verbindet englische und französische Gestaltungselemente; hier gehört außerdem ein Klangtherapiepfad zum Angebot im Park von Marinzeja.

Wer sich für unterschiedliche kulturelle Sammlungen interessiert, findet bei J. Zalāns eine Retro-Motorrad- und Antiquitätensammlung. Dazu gehören Uniformen und Waffen aus verschiedenen Ländern sowie Motorräder, die in unterschiedlichen Zeitabschnitten und für verschiedene Zwecke genutzt wurden. Bei der Sammlung besteht auch die Möglichkeit, mit einem Beiwagenmotorrad mitzufahren und eine Frontuniform anzuziehen.

Landschaft und Natur am Teiči-Naturreservat

Vom 27 Meter hohen Aussichtsturm Kristakrūgs bietet sich ein Landschaftsblick auf das Teiči-Naturreservat. Das Schutzgebiet wurde 1982 gegründet und umfasst 19.779 Hektar. 69 Prozent seiner Fläche entfallen auf ein ausgedehntes Hochmoor – dieser Anteil macht das Moor zu einem prägenden Teil der Landschaft.

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Für einen Besuch des Naturreservats von der Seite Mētriene im Madonas novads gilt eine besondere Zugangsbedingung: Vom 1. Juni bis zum 31. Oktober ist der Besuch nur in Begleitung eines Mitarbeiters der Naturschutzverwaltung möglich. Prüfen Sie diese saisonale Bedingung vor der Reise erneut. Der Blick vom Aussichtsturm und der Besuch des Reservats sind damit zwei unterschiedliche Möglichkeiten, sich mit der Landschaft zu befassen.

Am Ufer des Marinzeja-Sees gibt es mehrere ausgebaute Erholungsbereiche und Badestellen. Das Ufer eignet sich zum Spazierengehen und zum Erleben der Natur. Damit ergänzt der See die Kultur- und Landschaftsthemen um Erholung am Wasser.

Radfahren rund um Atašiene

Die 20–24 Kilometer lange Radroute im Bezirk Atašiene wurde angelegt, um die Umgebung von Atašiene kennenzulernen. Sie ist auch mit dem Zugverkehr Rīga–Zilupe erreichbar. Eine weitere Möglichkeit richtet sich ausdrücklich an erfahrene Radfahrer: Über etwa 39 Kilometer auf kleineren Landstraßen können sie Atašiene mit Jēkabpils verbinden und dabei die große Fernstraße umgehen.

Die beiden Radrouten unterscheiden sich somit nach Länge und ausgewiesenem Anspruch. Bei der 20–24 Kilometer langen Route steht das Kennenlernen der Umgebung von Atašiene im Mittelpunkt; für die Verbindung nach Jēkabpils werden erfahrene Radfahrer genannt. Wer eine Hotelreise plant, kann diese Angaben zusammen mit den Kultur- und Naturthemen als Orientierung für den eigenen Aufenthalt nutzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Zīlāni, Rudzīši, Kaķīši.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Krustpils Novads.

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